Texte und Artikel

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Jenseits von Corona:  

1. Folge: Die informatische Krankheitssicht am Beispiel kindlicher Beschwerden: Die Situation vor der Geburt. HIER KLICKEN !

2. Folge: Die informatische Sichtweise der Geburt und des Geburtsschocks. HIER KLICKEN !

3. Folge: Die ersten drei Monate eines Babys aus informatischer Sicht: a. Wie verhält es sich? HIER KLICKEN ! 

4. Folge: Die ersten drei Monate eines Babys aus informatischer Sicht. b. Will es bleiben? HIER KLICKEN!

5. Folge: Die Zahnung oder was es heißt, präsent werden zu müssen. HIER KLICKEN!

6. Folge: Jenseits von Corona: Gehenlernen - was es braucht, zu stehen und zu gehen. HIER KLICKEN!

7. Folge - Jenseits von Corona: Vom Lernen zu sprechen oder, was es braucht, verstanden zu werden. HIER KLICKEN!

8. Folge - Jenseits von Corona: Das Problem mit den warmen Nestern:  Entwicklungsverzögerung. HIER KLICKEN!

9. Folge - Jenseits von Corona: Kinderkrankheiten - Masern: HIER KLICKEN!

10. Folge - Jenseits von Corona: Kinderkrankheiten - Mumps: HIER KLICKEN!

11. Folge - Jenseits von Corona: Kinderkrankheiten - Scharlach: HIER KLICKEN!

12. Folge - Jenseits von Corona: Das Impfdesaster - Geht es überhaupt noch um Viren? HIER KLICKEN!

13. Folge - Jenseits von Corona: Kinderkrankheiten - Windpocken und Röteln. HIER KLICKEN

14. Folge - Jenseits von Corona: Kinderkrankheiten - Wenn das Verhalten zum Problem wird. HIER KLICKEN!

15. Folge - Jenseits von Corona: Kinderkrankheiten - Wachstumsschmerzen, Vorhautverengung, Schamlippenverklebung.      HIER KLICKEN! 

16. Folge - Jenseits von Corona: Kinderprobleme: Polypen und Stuhlverhaltung. HIER KLICKEN!

17. Folge - Jenseits von Corona: Kinderprobleme: Bettnässen. HIER KLICKEN!

18. Folge - Jenseits von Corona: Kinderprobleme: Kindergarten. HIER KLICKEN!

19. Folge - Jenseits von Corona: Kindliche Atemwegsprobleme: vom Husten bis zur Atemnot. HIER KLICKEN!

 20. Folge - Jenseits von Corona: Das Kind in der Schule. HIER KLICKEN!

 21. Folge - Jenseits von Corona und die Körpersprache: Das Kind in der Schule. HIER KLICKEN!

 22. Folge - Jenseits von Corona und die Körpersprache: Das Kind und der Schulkopfschmerz. HIER KLICKEN!

 23. Folge - Jenseits von Corona steht die Körpersprache: Das Kind und der Zwang, sozial präsent werden zu müssen. HIER KLICKEN! 

 

Jenseits von Corona steht die Körpersprache: Das Kind und der Zwang, sozial präsent werden zu müssen:

 

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung ist ein Gegenentwurf zu dem unsäglich primitiven mechanistischen Weltbild, das nicht nur die Coronapandemie sondern auch die CO2-Hysterie entfacht hat, um da im Trüben dicke Gewinnen zu lukrieren. Bemerkenswert daran ist vor allem die Rolle der Grünen, die Oskar Lafontaine nicht von ungefähr als US-gesteuert bezeichnet. Die Indizien, dass sie das sind, sind erdrückend, weil sie nicht nur die aggressive US-Politik gegen Russland mittragen sondern auch der politische Hauptgegner der Homöopathie und danach wohl auch der Naturmedizin sind. Ihr Sozialismus ist einer der Privatisierung, ganz so, wie es ihre neoliberalen Brüder in den USA gerne sehen. Damit ist ihnen auch eine gute Presse garantiert und das schlägt sich bei den Wahlen nieder. Für eine selbsternannte Sauberpartei fühlt sich das aber eher korrupt als demokratisch an. Auch in Österreich haben sie keine Probleme, die Verfassungsbrüche von Kurz, die Polizeiaktionen Nehammers etc. als ganz normal zu empfinden. Wie es scheint, entstammt man von der Grundgesinnung her demselben faschistoiden Stall, der sich nach außen antifaschistisch gebärdet. Wie lächerlich erscheint ihre Gegnerschaft zu genmanipulierten Nutzpflanzen im Vergleich zu ihrer nunmehrigen Bereitschaft, Impfungen mit genetischem Material mit Polizeigewalt den Leuten bis hin zu den Kindern reinzudrücken.

Nicht nur ihnen, allen Altparteien bis auf die Vertreter der Rechten ist es völlig egal, die Kinder zu Hause verkommen zu lassen bzw. sie als Multiplikator von Pharmagewinnen zu missbrauchen. Hauptsache die regimegestreamten Medien heißen ihre Maßnahmen gut. Die Alten, die der Vorwand für die Lockdownstrategien der Corona-Faschisten waren und nun in den Heimen durch die Impfungen sterben, erscheinen ihnen wohl entbehrlich.

Die Zeiten sind so schlimm, dass es schwer fällt, von Kindern und ihrer mühseligen Integration in die Erwachsenenwelt zu berichten. In diese Welt kann und soll man sich nicht integrieren.

Ende der Volksschulzeit, also noch vor dem Übertritt in eine mittlere Schulstufe hat die Blinddarmentzündung "Saison". Ihre Bedeutung ist natürlich eng mit der Bedeutung des Darms liiert, die ich schon in einer früheren Folge (20) besprochen habe

Blinddarmentzündung, Appendizitis: Erregung, dem wachsenden sozialen Leistungsdruck entsprechen zu müssen, in seiner Anpassungsfähigkeit überfordert und daher als unnütz in Frage gestellt zu sein;

In diese Zeit fällt nun auch der Zahnwechsel. Ich hatte es bei der Besprechung der Zahnung (5) schon erwähnt, das Thema der Zähne ist Eindrücklichkeit. Ihre Bedeutung endet also nicht beim Beißen sondern ist von vorne herein mit dem Begriff der eindrücklichen Präsenz verknüpft.

Wir haben 32 Zähne in symmetrischer Anordnung, 16 sind oben, 16 unten.

Die obere Zahnreihe steht für den eigenen Anspruch und die Vorstellung von sich. Hier passen Begriffe wie Wahrung seiner Position, eigener Prinzipien.

Die untere Zahnreihe hat diesen Anspruch an das faktisch Mögliche, also die Vorstellungen an die Realität anzupassen. Das bedeutet, es reduziert sie auf den gegebenen Rahmen, dass also Menschen und Tiere ihre Kiefer nur bis zu einem gewissen Punkt öffnen können.

     Was bedeutet es nun, wenn Milchzähne bleiben? Es geht um das Problem, auf den kindlichen Ansprüchen des Milchzahns beharren, zur erwachsenen Präsenz, Eindrücklichkeit in diesem speziellen Thema nicht weiterschreiten, sich ihm nicht stellen zu wollen;

Das heißt, nicht nur die Kiefer begrenzen unser Potenzial, eindrücklich zu werden. Wenn ein Milchzahn bleibt, bleibt auch das Thema des Zahns   nur scheinbar bewältigt. Das kann man gut mit den Bedeutungen der Eckzähne, der Schneidezähne und der Mahlzähne belegen:

Bedeutung eines Eckzahns im Oberkiefer: Problem, angesichts der Aggressivität, Eindrücklichkeit anderer überfordert zu sein, also durch Aggressivität die eigenen  Prinzipien zu wahren, den eigenen Ansprüchen entsprechend eindrücklich, durch Festigkeit respektiert zu sein.

Eckzähne sind oben wie unten die bedeutendsten Zähne im ganzen Gebiss, weil sie unsere Wehrhaftigkeit repräsentieren. Auf diesem Planeten ist nämlich Hilflosigkeit etwas, was man sich angesichts der oben geschilderten Verhältnisse eigentlich nicht leisten kann. Aus zahnregulatorischen Gründen Eckzähne zu reißen, wie es mir in der Praxis schon berichtet wurde, ist daher eine Bankrotterklärung der mechanistischen Denkweise.

Daraus ergibt sich die Bedeutung fehlender Zähne: Problem, zum jeweiligen "Zahnthema" keinen Bezug finden und sich ihm daher nicht stellen, nur ausweichen, die Auseinandersetzung nur vermeiden aber nicht eingehen zu können;

Die Schneidezähne sind dem Blasen- und Nierenmeridian der chinesischen Medizin zugeordnet, woraus sich auch ihre komplexe Bedeutung ableiten lässt. Nieren und Blase sind nämlich emotionale Pufferorgane, also Organe emotionaler Selbstkontrolle. Ohne sie, würden wir auf jeden noch so geringen Stress oder Ärger mit Aggression reagieren. Die Begriffe, die mit diesen Meridianen verknüpft sind, sind also emotionale Zurückhaltung, Toleranz.

Das ist ein Hinweis, dass die Präsenz der Schneidezähne nicht nur auf Eindrücklichkeit sondern auch auf emotionaler Zurückhaltung beruht. Überzeugendes Auftretens setzt sich demnach aus Eindrücklichkeit und emotionaler Zurückhaltung zusammen. 

Die Backenzähen, also die Molaren und Prämolaren, sind in einem ganz anderen Sinne dem Zahnthema Eindrücklichkeit unterstellt. Es geht um den ersten Schritt der Verdauung, die man als  gegenseitige Abstimmung zu verstehen hat.

Beim Kauen haben wir uns äußeren Anforderungen zu stellen, Widerstände zu überwinden, uns mit ihnen zu arrangieren. Das Zerkauen ist also ein Anpassungsvorgang, der, wenn wir auf einen Stein beißen, im Sinne der Unmöglichkeit eines Konsenses scheitert. Wir beißen uns an den für uns unerfüllbaren Bedingungen die Zähne aus. Ist die Nahrung, die als kommunikativer Partner zu sehen ist, zerkaut, haben wir die erste einer ganzen Reihe von Akzeptanzbedingungen erfüllt. Diese Bedingungen stellen nicht wir, sie werden uns gestellt.

Der Zahnwechsel hat nun doch mehr Raum gefordert, sodass ich auf das geplante Thema, juvenile Diabetes, erst in der nächsten Folge eingehen werde.

Alle Texte zum Thema befinden sich auf meiner Homepage 

 

http://www.zippermayr-homoeopathie.at/page9.php

 

Folge Jenseits von Corona und die Körpersprache: Das Kind und der Schulkopfschmerz.

 

 

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung ist ein Gegenentwurf zu dem unsäglich primitiven mechanistischen Weltbild, das nun die Coronapandemie als Blockbuster für ihre Gewinne erfunden hat. Die Sprache der Symptome ist ein Gegenentwurf zum herrschenden Glauben der Menschen an eine Wissenschaft, die angeblich faktenorientiert ist, tatsächlich aber im Medizinbereich (und nicht nur da) zu einem Bauchladen für mächtige Investoren verkommen ist.

Klar, gegen Windmühlen anzurennen hat Don Quijote schon mal versucht. Wer im Besitz der Kanzeln ist, also seine Wahrheit der Mehrheit verkünden kann, scheint die Wahrheit auch zu  besitzen.

Wir sehen, dass das Minimalziel der Eliten die Kriegssituation ist. Immer schon waren Zerstörungen ein für sie nicht zu toppendes Geschäftsmodell. Jetzt, nach der für sie viel zu langer "Friedenszeit" -  die Kleinkriege in diversen Entwicklungsländern entsprechen nicht ihren Vorstellungen -  greifen sie jetzt zu einer Pandemie als  Kampfmittel, das man in regelmäßigen Abständen einzusetzen gedenkt, um ihr Geschäft zu beleben und die mittelständische Konkurrenz zu ruinieren. Einmal pro Jahr eine wirkungslose aber brandgefährliche Impfung, irgendwann sollte dann auch der Great Reset gelingen und dieser lästige Anschein von Demokratie, wie er derzeit im Westen gepflegt wird, endlich Geschichte sein. 

Kinder am Anfang einer Ausbildung wissen, dass sie nichts wissen, haben also zu lernen, dass diese ihnen von vermeintlichen Riesen verkündeten Wahrheiten angenähert unfehlbar sind. Das mag am Anfang richtig sein, dass sie es am Ende ihrer Ausbildung immer noch glauben, hält zwar das System am Laufen, die Richtung die das Ganze aber für die Allgemeinheit nimmt, wird so dem Gutdünken jener überlassen, die bestimmen, was wahr und was falsch ist.  

Aus der Bedeutung des Schulkopfschmerzes lässt sich diese Situation gut beschreiben. Um ihn zu verstehen muss man den Kopfschmerz verstehen:

Die Bedeutung des Kopfschmerzes ist: Problem, seinen Geltungsanspruch zugunsten der Bedingungen sozialer Akzeptanz zurücknehmen, sich  fügen, nachgeben zu müssen, dennoch in Frage gestellt zu sein.

Es entspricht dem Wesen der Schulausbildung, dass die Anpassung einseitig ist. Der Stoff darf naturgemäß nicht hinterfragt werden. Das Reglement der Schrift lebt davon, dass es die Schreiber wie auch die Leser nicht nur kennen sondern auch anerkennen. Das heißt, von sich aus weder etwas hinzufügen noch in Zweifel stellen. Die Kenntnis des schriftlich festgehaltenen Wissens verbindet wie das Nichtwissen spaltet, womit wir beim Zwiespalt des Kindes sind, einerseits eigenständig sein zu wollen, andererseits jedoch fürchten zu müssen, durch Nichtwissen in Frage gestellt zu sein.

Es geht also um den Gegensatz von sozialer Eigenständigkeit und sozialer Integration.  Wer dazugehören will, muss sich Bedingungen beugen. Wir wollen aber nicht nur dazugehören, wir wollen uns auch eigenständig positionieren. Die Schule hat nun die Aufgabe, uns beizubringen, uns durch Aneignung von Wissen innerhalb dieses Rahmens sozial zu positionieren. Die Unterwerfung unter das innerhalb einer Gemeinschaft gültige Wissen wird also mit einer sozialen Positionierung belohnt.

Die Tatsache, sich sozialen Reglements unterwerfen zu müssen, bedeutet daher, seinen Anspruch auf Eigenständigkeit zurückschrauben, sich fügen zu müssen. Das ist der Anlass des Schulkopfschmerzes. Der Nutzen des Ganzen spielt nur im Bewusstsein eine Rolle, im Unterbewusstsein hat das eine Kind Probleme sich dieser Bedingung zu fügen, weil es entweder Versagensangst hat, das andere Kind lehnt den damit verbundenen Zwang als Einschränkung seiner Eigenständigkeit ab.

Bedeutung von Kopfschmerz durch geistige Anstrengung; Schulkopfschmerz: Ablehnung, gezwungen zu sein, sich fremden Bedingungen beugen, sich in seiner Präsenz zurücknehmen zu  müssen, um im Rahmen dieser Bedingungen Zusammenhänge begreifen und sich dadurch sozial positionieren zu können.

Die Steigerung dieser Auseinandersetzung ist schließlich die Meningitis oder Gehirnhautentzündung

Bedeutung der Gehirnhautentzündung, Meningitis: Erregung, sich unter den herrschenden Geltungsbedingungen nicht behaupten, nur nachgeben, sich an ihnen nur aufreiben, aber keine Gegenseitigkeit, keinen Konsens herstellen zu können

Man sieht hier das Wesen der sozialen Gemeinschaft, die um Gemeinschaft zu sein, Bedingungen setzt, die eingehalten werden müssen. Diese Bedingungen können beim einen Versagensängste beim anderen das Gefühl der Bevormundung hervorrufen, was in beiden Fällen zu Kopfschmerzen führen kann.

 

Im nächsten Text wird es um die Bedeutung des Zahnwechsels  wie auch der juvenilen Diabetes I  gehen.


Folge Jenseits von Corona und die Körpersprache: Das Kind in der Schule.

 

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung berichtet von der Sprache der Symptome. Ich hab ihr den Übertitel, Jenseits von Corona, gegeben, weil die politisch erzeugte Pandemie die Gegenwart und das Leben der Menschen mit Hilfe eines verqueren und abwegigen Weltbildes vergällt hat. Wenn bei einer Pressekonferenz, z. B. der des Deutschen Innenministers Seehofer und seine Kollaborateure aus dem Polizeidienst mit ernster Miene von Angriffen der Demonstranten auf die Polizei geklagt wird, stellen sich Fragen. Vor allem in Berlin berichten Zeugen regelmäßig über Attacken von Prügel-Polizisten auf die Demonstranten (Live-Bericht Reitschuster). Verordnungen gelten aus der Sicht der hier agierenden Rechtsauffassung ja nur für die angeblich aufmüpfigen Bürger, sie selber sind davon ausgenommen bzw. werden von der ständigen Videoüberwachung an ärgeren Übergriffen gehindert. So als ob die Demonstranten die Verfassung außer Kraft gesetzt hätten und nicht das Corona-Regime, das mit seinen Ministern dazu übergeht, alle Demos aufzulösen, um Widerstand gegen ihre Lügen wie in Diktaturen üblich, im Keim zu ersticken. Seehofer weiß sehr genau, in wessen Diensten er steht, wie also Big Pharma erst Politik und dann Kohle macht:

https://www.youtube.com/watch?v=Fi_wjSgAtQE

Trotzdem schafft er es, die Demonstranten ins rechte Eck oder sonstwohin zu rücken. 

Fazit: Das Unrecht sitzt im Parlament, das Recht ist ein Straßenkind geworden.

Was sollen die Kinder dann in den Schulen lernen? Ist jetzt schon der Geschichtsunterricht eine Lobeshymne die sich diverse Sieger selber angedichtet haben. Wenigstens sollten wir verhindern, dass Bill Gates und Co nicht in naher Zukunft in den Heiligenstatus erhoben werden. Sie fühlen sich wie die Römischen Kaiser, für die Religion nur Mittel zur Machtausübung gewesen war, so wie jetzt Wissenschaft für diese Leute nur Mittel zur Machtausübung ist. So wenig, wie der Liebe Gott ein Mann mit Bart ist, so wenig ist der Coronavirus ein Seeigel im Nanoformat. Allerdings, der Liebe Gott hat ein Recht darauf, unsichtbar zu sein, der Coronavirus nicht.

Ich hab in der letzten Folge erwähnt, dass die zentrale Angst der Schüler ihrer Eignung gilt, weil ihr Fehlen die soziale Mitgliedschaft in Frage stellen würde. Den Schulstoff erfolgreich rezitieren oder anwenden zu können, ist die Basisanforderung, um sich nicht nur für den Aufstieg in die nächste Klasse zu qualifizieren sondern um auch am Ende der Ausbildungszeit in unsere Leistungsgemeinschaft eintreten zu können. Der zu erreichende Wissenslevel ist je nach Komplexität des Stoffes verschieden hoch, was sich beim Eintritt in die Arbeitswelt in der Bezahlung niederschlägt.

Das alles muss vom Kind nicht gewusst werden, spürbar ist es allemal. In der Prüfungsangst erleben wir entweder die Folge zu großen Eigendrucks, es muss unbedingt ein Einser sein, oder einer blockierenden Angst zu Versagen. Im Extrem ist der mühsam erlernte Stoff in der Stresssituation aus dem Gedächtnis gestrichen.

Bedfeutung von Angst, Furcht vor Prüfungen; Prüfungsangst: Vorstellung, herausfordernden Ansprüchen, Leistungskriterien entsprechen zu müssen, nicht versagen, durchfallen zu dürfen, um sozial gehalten zu sein.

Wenn es unbedingt die Bestnote sein muss, liegt der Grund der Angst nicht im Stoff sondern im Imageverlust des Scheiterns.   

Der Anspruch, beeindrucken zu wollen, kann so zur Falle werden. Man meint, sich vor sich und den anderen keine Blöße geben, keinen Fehler erlauben zu dürfen.  Daraus ist abzuleiten, dass es in der sozialen Gemeinschaft nicht nur um Mitgliedschaft, Integration sondern auch um die Position, also einen sozialen Rang innerhalb der Gemeinschaft geht. Man will sich durch Präsenz beweisen, gleichzeitig gilt es aber zu vermeiden, zu scheitern und dadurch in seinem Wert gemindert zu sein.

Anderen geht es nicht so sehr um diese Präsenz. Sie wollen sich nicht hervortun, fürchten aber, dass sie das durch eine mögliches Versagen unfreiwillig tun. Sie meinen, sich durch ihr Scheitern zu exponieren und dadurch in ihrer Unzulänglichkeit offen gelegt zu sein.  

Man sieht beide Varianten schon im Kindergarten, die Image-Variante wagt sich nur dann hervor, wenn sie sicher ist, nicht zu versagen. Das bedeutet, das Kind übt das Fahrradfahren für sich, um dann im entscheidenden Moment vor anderen glänzen zu können.

Die andere Variante mag schon im Kindergarten keine Gedichte aufsagen und sieht in der schlechten Note eine Bestätigung ihrer sozialen Wertlosigkeit. Das Kind meint daher, ständig alles richtig machen zu müssen, nur wenn man brav ist und Erwartungen erfüllt, gehört man auch dazu.

Manche Menschen bekommen vor der Prüfung Durchfall aus Erwartungsspannung. Dieser Durchfall entspricht nun auch in der Wortbedeutung dem Geschehen, es geht um die Angst, durchzufallen.

Bedeutung von Durchfall aus Erwartungsangst: Problem, sich einer Herausforderung zu stellen, um sozial akzeptiert zu sein, meint, sie nicht erfüllen sondern nur durchfallen zu können.

Wieder zeigt sich der Grund, warum der Stuhl ist tabuisiert ist. Er ist Ausdruck unserer Unzulänglichkeit, nicht jeder Anforderung gerecht zu werden. Stuhl ist der Anteil, der für uns unverdaulichen Nahrung, wir können ihre Bedingungen nicht erfüllen, was unterbewusst als Minderwertigkeit wahrgenommen wird.

Diese Angst vor mangelnder Eignung schlägt sich auf der Körperebene in nasse Hände oder Schwitzen am ganzen Körper um. Wenn der Schweiß riecht, ist dies wie beim Stuhl Ausdruck des Gefühls eigener Minderwertigkeit.

Die Bedeutung von Schweiß erklärt, was in diesen Menschen vorgeht: Gefühl, sozial überfordert, bedrängt zu sein, sich absondern, ausweichen zu wollen, jedoch festgehalten zu sein, sich daher nur emotional (durch Schweiß) absondern, befreien zu können.

Ich denke, exakter kann man die Situation nicht beschreiben. Man sieht wie differenziert sich der Körper bzw. das Unterbewusstsein mitteilt, wobei ich hier vornehmlich das Vokabular, also den eher statischen Anteil dieser dynamischen Sprache vorstelle.

 

Im nächsten Text wird es um die Bedeutung des Schulkopfschmerzes und anderer Leistungsbeschwerden dieser Entwicklungsphase gehen.

 

 

Jenseits von Corona: Das Kind in der Schule.

 

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits von Corona, gegeben, weil die Nachrichten von Tag zu Tag schlimmer werden. Intensivbetten werden ausgelastet, indem man sie reduziert, die tausenden Tote durch die mechanische Beatmung, also Intensivmedizin, spielen keine Rolle, die 007-Politiker und -Ärzte haben die Lizenz zum Töten. Getreu der uralten Maxime, dass Menschenleben noch nie etwas wert waren, wenn das Töten Lege Artis, also von den Mächtigen veranlasst oder befohlen wird.

Der Weimarer Richter, der die Coronakriminalität der Regierenden aufzeigte, wird der Rechtsbeugung angeklagt, der Volksgerichtshof und die DDR lassen schön grüßen. Die Leute, die sich gerne als Nazijäger gebärdeten, befinden sich nun allesamt im Lager der Coronafaschisten. Es sind keine schlechten Menschen, sie folgen nur dem Diktat des Zeitgeists und würden, wenn ihnen der befiehlt, Osterhasen zu jagen, mit ernster Miene und Sendungsbewusstsein auf Osterhasenjagd gehen.

Daraus lässt sich ableiten, dass sie auch auf Menschenjagd gehen, wenn man das Delikt der Coronaleugnung als Staatsverrat und Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und damit ihres Lebens deklariert. Die Ideologie und die Lager sind schon da, die grün angehauchten Spießbürger, die sich voll Inbrunst zum Wohle des Regimes gegen die angeblichen Rechtsradikalen und Verschwörungstheoretiker ins Zeug werfen, braucht man nicht erfinden, Mitläufer hat es schon immer gegeben.

Kinder lernen in der Schule nicht nur lesen und schreiben sondern auch, was Macht ist. Die Lehrerschaft, zum überwiegenden Teil ehrlich engagierte Menschen, unterscheiden sich in dieser Frage allerdings nicht von ihren Schülern. Sie wissen, was Macht ist und darüber hinaus, dass Fragen mitunter unerwünscht sind. Deshalb auch das fast totale Versagen der Lehrerschaft in dieser Krise, die keine der Gesundheit sondern eine des gesunden Hausverstands ist. Letzterer ist kein Unterrichtsfach.

Die Schule soll nun aber nicht Kritikpunkt sein, geht es doch in dieser Folge um den Eintritt junger Menschen in unser soziales Leistungssystem, das im Zuge der Zivilisationsgeschichte zu einem komplexen alles durchdringenden Überbau angewachsen ist.  Die Herausforderung des Schuleintritts für unsere Kleinen zeigt sich an der

Bedeutung der Beschwerden von Schulkindern: Problem, sich wachsenden sozialen Leistungsansprüchen stellen und seine eigenen Aktivitäten diesen unterordnen zu müssen, meint, von diesem Anpassungsdruck überfordert zu sein, sich jedoch nicht entziehen, sich nur hilflos dagegen erregen zu können.

Die dynamische Beschränkung, die der anonyme Überbau vom Kind einfordert, ist zweifellos Voraussetzung für das Funktionieren einer sozialen Gemeinschaft, deren oberste Regel lautet, als Mitglied einer sozialen Gemeinschaft hast Du Dich unterzuordnen, um im Gegenzug dafür sozialen Schutz zu erhalten.

Wie schon oben erwähnt, haben die derzeitigen Machthaber diese Bedingung zum Geschäftsmodell verkommen lassen. Wie bei der Schutzgelderpressung, die ja im Kern parasitär und ohne sozialen Nutzen ist, wird vom Erpressten eine Leistung verlangt - hier die Impfung -, die ihn vor seinem Erpresser schützt. Es erinnert an die Eintreibung des Petersgroschen, den die Kirche mit einem Sündenablass verknüpft hatte und der einer der Gründe für die Kirchenspaltung gewesen war.

Das sind aber nicht die Sorgen, die Schüler wie Schülerinnen belasten. Ihre zentrale Angst gilt ihrer Eignung, weil ja eine fehlende Eignung die soziale Mitgliedschaft in Frage stellen würde. Dabei wird der Schulstoff wie eine Person wahrgenommen, deren Ansprüche man zu erfüllen hat.

Wie immer spiegeln sich Probleme dieser Ebene in den zuständigen Organen, also den Organen, die mit der Frage der Eignung verknüpft sind.

Das ist der gesamte Verdauungskanal, von dem ich die Mandeln und den Blinddarm nur beispielhaft herausgreife.

Die Mandeln, Gaumenmandeln oder Tonsillen gehören dem lymphatischen Abwehrring im Rachenbereich an. In der Schulmedizin wird dem Lymphsystem eine Art Polizeifunktion zugewiesen. Das kommt aus ihrem militärischen Denken und ist keine Tatsache sondern nur eine Interpretation. In der informatischen Interpretation wird aus dem Begriff Abwehr abgewehrt Sein. Soll heißen, ein geschwollener Lymphknoten ist hier keine überreagierende Polizeistation sondern Ausdruck der Überreaktion des Systems auf das Gefühl, sozial ungeeignet und daher abgewehrt zu sein.

Bedeutung von Mandelentzündung, Tonsillitis: Erregung, unliebsamen Eignungskriterien, Zumutungen ausgesetzt zu sein, sich einlassen zu müssen, sich aber trotz Bemühens nicht anpassen zu können, in seiner Flexibilität, Anpassungsbereitschaft überfordert zu sein.

Diese umgekehrte Interpretation, bei der abgewehrt Sein an die Stelle von Abwehr gesetzt wird, lässt sich sehr gut mit der Bedeutung von Fieber illustrieren:

Bedeutung von Fieber: Erregung, hilflos hinnehmen zu müssen, abgelehnt zu sein, ohne sich äußern oder reagieren zu können.

Hier sieht man den Grund, warum Babys und Kleinkinder sehr viel höher fiebern als Erwachsene: es ist so, weil sie hilfloser sind. Diese Hilflosigkeit kommt so im Bewusstsein nicht vor. Wie bei allen Krankheiten ist Fieber eine emotionale Reflexion des Unterbewusstseins.     

Bei der Mandelentzündung ist der Begriff Eignung mit diesem abgewehrt Sein verknüpft. Das ergibt zusammen den Satz,

ich werde abgewehrt, abgelehnt, weil ich ungeeignet bin.

Bei eitrigen Mandeln führt diese "Panik", ungeeignet zu sein, in einen autoaggressiven Prozess. Er ist Ausdruck des Gefühls, sich den geforderten Kriterien nicht anpassen zu können. Immer wenn der Körper zu diesem für schwere Erkrankungen - sie sind allesamt autoaggressiv - typischen Schluss kommt, attackiert er sich selbst. Im Falle einer Eiterung löst er sich selber auf. 

Bedeutung von Mandelabszess, eitrige Mandeln: Problem, Eignungskriterien jenseits seiner Anpassungsbereitschaft (-fähigkeit) ausgesetzt zu sein, den Konflikt weder lösen noch auf Abstand gehen, sich nur selber auflösen zu können.

Bei der Blinddarmentzündung kann das daher auch tödlich enden. Oft ist es der von Klasse zu Klasse ansteigende Leistungsdruck (siehe Folge 18; Bauchweh), der schließlich im Gefühl endet, vom Erwachsenwerden überfordert zu sein, nicht weiter machen zu wollen. In dieser Akutproblematik ist eine Operation meist lebensrettend.

Bedeutung von Blinddarmentzündung: Erregung, dem wachsenden sozialen Leistungsdruck entsprechen zu müssen, in seiner Anpassungsfähigkeit überfordert und daher als unnütz in Frage gestellt zu sein.

Im Falle einer Eiterung (Blinddarmdurchbruchs) müsste man nachfolgende Erläuterung anhängen: ...den Konflikt weder lösen noch auf Abstand gehen, sich nur selber auflösen zu können.

Einmal mehr erkennt man, wie Körper allein seiner emotionalen Wahrnehmung folgt und die Vernunft keinen Einfluss auf das Geschehen hat. Hier sehen wir auch die Gründe, warum informatischer Medizin die Zukunft gehört. Wann diese allerdings sein wird, ist angesichts der heutigen Verhältnisse nicht zu sagen.

In der nächsten Folge wird es um Schulkopfschmerz und Prüfungsangst gehen. 

 

 

Jenseits von Corona: Kindliche Atemwegsprobleme: vom Husten bis zur Atemnot.

 

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits von Corona, gegeben, weil Corona für ein Weltbild steht, das einen Gegenentwurf fordert. Unsere ohnehin nicht besonders überzeugenden Demokratien haben sich nun in  Lobbying Demokraturen verwandelt. Unsere Politiker sind Figuren, deren Sorge um Menschenleben nur als Wahlversprechen bzw. gleich Verkaufszwecken von Medizinprodukten dient. Ein Blick auf die EMA, die europäische Arzneimittel Agentur, zeigt das in dramatischer Form.  November 2020 hat mit Dr. Emer Cooke eine zuvor geschäftsführende Pharma-Lobbyistin den Vorsitz übernommen und ist nun für die Zulassung von Arzneimitteln zuständig.

Big-Pharma lässt sich also selber zu...

Man kann die Offenheit der Korruption und der Interessenskonflikte ihrer Protagonisten eigentlich nur noch bestaunen. Die Bürger könnten es sehen und verschließen in der Mehrheit die Augen. Dass es für unsere Politikern selbstverständlich ist, lässt naturgemäß den Verdacht aufkommen, dass sie selbst im Sinne von eine Hand wäscht die andere den Pharmabossen bzw. deren Investoren verpflichtet sind.

Wenn wir in den Jahrzehnten der Nachkriegszeit über Korruption geklagt haben, haben wir tatsächlich über Kinderkram gejammert. Jetzt übernehmen die Böcke den irdischen "Garten" und mit dem Great Reset wird das System der Mafia oder Camorra staatstragend. Wir haben uns stets über die Mafiabosse Süditaliens alteriert, jetzt sehen wir dass sie im Vergleich zu den Leuten, die jetzt das Zepter des Handelns in die Hand nehmen und die Weltbevölkerung reduzieren wollen (fürs erste eh nur 10 -15 %: Bill Gates), vergleichsweise harmlos sind. Schon jetzt stehen die Milliardäre und ihre Politiker über dem Gesetz, am Ende der Refeudalisierung werden sie nicht mal mehr Anwälte benötigen.

Menschsein ist eine Frage der politischen und moralischen Mündigkeit. Das wird auch im Atmen deutlich: Einatmen von Luft bedeutet, sich als mehr oder weniger mündige Person auf kommunikative Nähe  einzulassen. Ausatmen bedeutet als Persönlichkeit ausreichend mündig zu sein, sich sozial distanzieren, sich äußern (positionieren) zu können, ohne Angst zu haben, dadurch sozial distanziert zu sein;

Eben dieses Äußern wird durch die Corona-Regime mehr und mehr unter dem Vorwand der Gesundheitsfürsorge eingeschränkt. Die Gesichtsmasken sind eine Metapher für Unmündigkeit bzw. Ausdruck der Repression der mündigen Persönlichkeit. Sie soll durch Unkenntlichmachung anonymisiert und kommunikativ auf sich zurückgeworfen werden. Derzeit kommen immer jüngere Menschen mit Atemwegsproblemen in die Spitäler, was ganz im Sinne der Corona-Regime ist, weil sie diese Not ihrem Virus in die Schuhe schieben können.

Luft schafft also Verbindung zum Leben, indem sie Kommunikation vermittelt: sie ermöglicht den Lebewesen, Ansprüche zu äußern und die Ansprüche anderer wahrzunehmen.

Atmen bedeutet, zu kommunizieren, sich abzustimmen. Damit ist klar, dass Atemwegsprobleme Probleme der kommunikativen Abstimmung sind.          

Bedeutung von Atmungsbeschwerden: Gefühl, sich kommunikativ weder einlassen noch äußern, sich mangels passender sozialer Bezüge nur zurückhalten, seine Ansprüche nicht mit anderen abstimmen sondern nur auf sich beziehen zu können.

Das bedeutet für eine Atemwegserkrankung wie Asthma: Problem, kommunikativ nicht abgestimmt zu sein, sich daher nicht selbstverständlich auf die Ansprüche der Welt einlassen oder eigene Ansprüche äußern zu können, auf sich zurückgeworfen, unverbunden zu sein.

Das ist der Grund, warum Atemnot nichts mit der Lunge zu tun hat. Es ist eine Frage der Person und der Situation, gilt also für Menschen, die sich kommunikativ unverbunden fühlen bzw. für all jene Menschen, die giftigen Gasen, Rauch oder mechanischen Einschnürungen um Hals oder Brust ausgesetzt sind. Das auf sich zurückgeworfen Sein ist in allen Fällen isolativ und im Extremfall tödlich. Ein asthmatisches Kind empfindet sich also in der  Welt nur Ansprüchen ausgesetzt aber mit seinen Ansprüchen nicht wahr genommen.

Luft besteht im Wesentlichen aus 78 % Stickstoff und 21 % Sauerstoff.

Hat der Stickstoff expansive Eigenheiten, ist quasi eine Art Füllstoff, kommen dem Sauerstoff verbindliche Eigenheiten zu. Alle Lebewesen, die in der Evolutionsleiter höher als anaerobe Mikroben stehen, benötigen dieses verbindliche Element zum Leben.

Luft ist also nicht nur Vermittlerin von  Kommunikation, sie schafft die Grundlage für soziales Leben. Fehlende kommunikative Resonanz beeinträchtig sofort unsere Äußerungen, indem sie die die Funktion der Stimmbänder stört, wir nennen das Heiserkeit.  

Aus dieser Logik ergibt sich auch die Bedeutung von Keuchhusten wie von selbst: Problem, sich im Rahmen seiner Entwicklung mehr und mehr kommunikativ öffnen, sich auf die Ansprüche Welt einlassen, die eigenen zurücknehmen, sich abstimmen zu müssen, seinen Unmut darüber nur indirekt äußern (Husten), sich nur bis zum Ersticken dagegen erregen zu können.

Husten ist per se immer eine indirekte Unmutsäußerung.  

Bedeutung von Husten: Problem, seinen Unmut weder unterdrücken noch offen äußern, nur indirekt hörbar machen zu können, in seinem Umfeld ohne Resonanz, Zustimmung zu sein.

Husten in kalter Luft ist eine Folge der Erregung, sozial ohne Zustimmung, distanziert zu sein (Bedeutung von Kälte). Menschen, denen es im Freien oder in der Kälte besser geht, wünschen diese Distanz, sie erregen sich mehr über soziale Nähe, die sie als Bedrängnis interpretieren.

Beim Pseudokrupp, unter dem ja ebenfalls überwiegend Kleinkinder leiden, ist der Kehlkopf beteiligt. Das bedeutet, dass es um soziale Dissonanz geht. Es meint, sich kein Gehör verschaffen zu können.

Bedeutung von Pseudokrupp: Erregung, kommunikativ ohne soziale Resonanz zu sein, seinen Unmut weder offen äußern noch unterdrücken, sich nur indirekt aber lautstark Gehör verschaffen zu können.

Beim Keuchhusten geht es also um die fehlender Bereitschaft des sich kommunikativ auf die Welt einlassen und mit ihr abstimmen zu müssen, beim Pseudokrupp geht es um das Gefühl, sich kommunikativ eingelassen zu haben aber ohne Resonanz zu sein.

In den nächsten Folgen wird es um die Einschulung gehen. Sie bedeutet die erste Konfrontation mit dem Leistungssystem, ist also meist eine große Herausforderung. 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Jenseits von Corona: Kinderprobleme: Kindergarten.

 

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits von Corona, gegeben, weil man im Zuge der Corona-Maßnahmen die überwiegend mechanistische Konstruktion der biologischen Wissenschaften unmittelbar am Werke sehen kann. Was bisher nur abstrakte Annahme war, setzt sich jetzt in der Coronakrise in mechanistische Ignoranz um. Die Theorie siegt mit der Hilfe willkürlicher Algorithmen über die Natur.... meint man...

Dieser Absolutheitsanspruch der mathematischen Welterklärung wurde schon sehr früh gestellt. Die Vorstellung Leben als Maschine geht im Kern auf die Astronomie und ihre Mathematik zurück, ist also abstrakte Naturwissenschaft. Die Leitdisziplin war und ist immer die Physik. Der Homunculusgedanke tauchte zur Zeit der Französischen Revolution auf, zu dieser Zeit erschien auch die Biologie und der ohnehin überwiegend politische Gott der Kirchen verschwand aus der nun rein mechanistischen Naturwissenschaft und wurde durch den Zeitgeist ersetzt. Sein Narrativ erhebt die Mathematik zum Spiegel einer rein mathematischen Wirklichkeit. Was als Erklärung der Welt dienen sollte, verwandelt sich mangels Resonanz mit der Wirklichkeit in eine virtuelle Realität, in der noch so absurde Aussagen über das Leben berechnet und ohne empirischen Beweis begründet werden können, Wir befinden uns also wieder in der Scholastik des Mittelalters.

In dieser Realität können die Eliten nun Gott spielen. Im Getöse ihrer Propaganda fällt nicht auf,  dass sie tatsächlich nur den Zauberer von Oz geben, dass ihre Kunststücke keine realen Bezüge mehr haben, ja dass sie sich jenseits aller Logik über die Naturgesetze hinwegsetzen. Die Mathematik wird in das Leben hineinprojiziert nicht aus ihm extrahiert.

Das hat in technischen Bereichen durchaus große Fortschritte gebracht. Auch die Schulmedizin hat ihre spektakulärsten Erfolge da, wo sie technisch ist: in der Akutmedizin. Am chronischen Sektor, also da, wo das Verständnis für die emotionale Situation der Patienten nur aus dem Verständnis für die Beschaffenheit unserer Wirklichkeit erwächst, müssen Propaganda und absurde Behandlungskosten die fehlenden Erfolge kaschieren.

Was meine ich mit emotionale Situation von Patienten? Es heißt, dass die Kinder aus dem Kindergarten neben den Erkältungskrankheiten auch die Kinderkrankheiten mit nach Hause bringen. Die Keimtheorie besagt, dass die Kleinen durch die als Bakterien- und Virenschleudern zu betrachtenden Spielkameraden quasi verseucht würden. 

Das impliziert, dass ohne Kindergarten die Kinder gesund geblieben wären. Das mag durchaus sein. Das eigentliche Problem, dem sich die Kleinen konfrontiert sehen, ist nämlich die Anonymität, der sie sich erstmals ausgesetzt erfahren. Sie kennen die Familie sind nun aber unbekannten Kindern konfrontiert, sich werden von unvertrauten und daher unberechenbaren Erwachsenen beaufsichtigt. 

Das ist für die Kinder, die sich an die Mutter zu klammern pflegen eine besondere Herausforderung:

Bedeutung von Klammern an die Mutter: Problem, loszulassen, unselbständig, der Erfüllung der Ansprüche der Welt nicht gewachsen und daher auf Unterstützung, die Mutter angewiesen zu sein. 

Wenn man Krankheit nicht als Ansteckung sondern Erregung über eine Situation, die meine Anpassungsbereitschaft, mein Anpassungspotenzial übersteigt, interpretiert, kommt man den Leben, deutlich näher. Die Erregung, die Angst, die Verzweiflung schwächt das Immunsystem, das in Wirklichkeit kein Abwehrsystem ist sondern Ausdruck der nervösen Erregbarkeit von Menschen.

Menschen, die ständig krank sind, sind also nicht abwehrschwach, sie erregen sich nur über alles und jedes, sind also nervlich von ihrer Lebenssituation überfordert. Genau das passiert bei Kindern, die ab dem Kindergarten ständig krank sind.

Das Dilemma zeigt sich bei vielen Kindern schon mit morgendlichen Bauchschmerzen.

Wenn ich nun auf den Bauch und damit den Darm eingehe, möchte ich vorausschicken, dass jedes Lebewesen, also auch Tiere soziale "Konstruktionen"" sind. Jeder Körperabschnitt ist einer sozialen Aufgabe unterstellt, die ihrerseits einem zentralen Prinzip, der soziale Integration, unterstellt ist. Der Darm dient der Verdauung, Verdauung ist Auseinandersetzung mit den Bedingungen sozialer Nützlichkeit, man kann auch sagen Leistungsbedingungen.

Bedeutung des Bauchschmerzes: Gefühl, sozialen Kontakt vermeiden zu müssen, sich den Bedingungen nicht anpassen zu können, als unnütz in Frage gestellt zu sein.

Die Behauptung, der Darm habe die Erfüllung der Bedingungen gegenseitiger Nützlichkeit zum Thema, erscheint das weit hergeholt. Eine soziale Gemeinschaft kann jedoch nur im Sinne von Gegenseitigkeit funktionieren. Wenn zwei Lebewesen sich zu einer Gemeinschaft zusammentun, hat man die Bedürfnisse des anderen aktiv zu erfüllen, um im Gegenzug die eigenen erfüllt zu bekommen. Die Verdauung ist demnach ein sozialer Vorgang, es geht um Abstimmung zwischen Partnern.

Nahrung ist jedoch kein aktiver sondern ein passiver Partner. Das bedeutet auf der Ebene des Unterbewusstseins, man muss den Bedingungen des Nahrungsmittels einseitig entsprechen, um von der Nahrung als sozialer Partner akzeptiert zu sein.

Die Nahrung ist also aus der Sicht des Körpers kommunikativer Partner, der an ihn Bedingungen stellt, die er zu erfüllen hat.  

Morgendliches Bauchweh - und das gilt nicht nur für das Kleinkind - bedeutet, zu erfüllenden Bedingungen konfrontiert und von eben davon überfordert zu sein. Man kann auch von einer Form der Erwartungsangst sprechen.

Bedeutung von morgendlichem Bauchschmerz: Gefühl, den Tag nicht angehen, sich den Bedingungen sozialer Nützlichkeit, Leistung nicht stellen zu können, trotz Bemühens überfordert und daher in Frage gestellt zu sein.

Wir sehen hier, wie der Körper dem Rhythmus der Tageszeitenfolgt. Der Morgen ist Erwartung des kommenden Tages und der an ihn gestellten Erwartungen. Was auf der Ebene der Nahrung im Körper abläuft, ist ein Spiegelbild der tatsächlichen Ereignisse im Äußeren- Im Inneren herrscht also die Meinung, man müsse die Bedingungen der Nahrung erfüllen, um von ihr als kommunikativer Partner anerkannt und in seinen vitalen Bedürfnissen akzeptiert zu erfahren. Es ist, wie wir gleich sehen werden, eine Metapher der von Leistungen geprägten sozialen Rolle.

Im Hintergrund dieser unmittelbaren gegenseitigen Abstimmung mit der Nahrung erscheint die Abstimmung mit den Bedingungen des sozialen Lebens und damit der Aufwand, den wir leisten müssen, um überhaupt an Nahrung zu kommen.

Wir bemerken es nicht, aber anders als beim Tier übersteigen die Leistungsbedingungen, die der Nahrungserwerb wie auch ihre Verdauung an Menschen stellt, das Potenzial des Einzelnen. Ohne soziale Gemeinschaft, die die diesen Aufwand auf die soziale Allgemeinheit verteilt, könnten wir nicht überleben.

Das morgendliche Bauchweh spiegelt also ein komplexes soziales Thema, mit dem das erwachsen werdende Kind  von Jahr zu Jahr mehr und mehr konfrontiert ist. Dem es vielleicht gerne ausweichen möchte, sich ihm aber unausweichlich zu stellen hat.

Die nächste Folge, die sich mit den kindlichen Atemwegserkrankungen befassen wird, wird die letzte vor dem nächsten großen Entwicklungsschritt, der Einschulung, sein.

 


 
 
 

Jenseits von Corona: Kinderprobleme: Bettnässen.

 

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits von Corona, gegeben, weil man im Zuge der Corona-Maßnahmen die Technik der Herrschaft durch Angst erlebt. Man schüchtert mittels absurder Todesdrohungen das Volk ein und verhängt dann zu seinem Besten Quarantänemaßnahmen und Maskenpflicht, entrechtet es, indem jene, die dagegen aufbegehren, mit dem Bannfluch der Gefährdung der öffentlichen Sicherheit  und völlig unverhältnismäßigen Strafen belegt werden. Der Satz, dass wer die Freiheit ablehnt, auch das Leben ablehnt, gilt nicht nur für unsere Regime sondern auch für die mittelalterliche Kirche, die mit den Eliten wie jetzt gemeinsame Sache macht und die Freiheit des Volkes als jenseitiges Versprechen interpretiert.  

Nicht in allen aber den meisten Asketen zeigt sich die Grenze, ab der Frömmigkeit als lebensfeindlich und daher irreal zu erachten ist. Die gesamte Ansteckungstheorie ist per se lebensfeindlich und irreal. Sie hat nichts mit sauberer Wissenschaft aber sehr viel mit Machtausübung zu tun. Sie ist eine pseudoreligiöse Zwangsjacke, die eine medizinisch und  mathematisch inspirierte Priesterschaft der Bevölkerung auferlegt. Die Leute sollen die Zeremonie der eigenen Entmündigung als Gnade verstehen und tun das auch, weil es einfach bequemer zu sein scheint. Sie lassen sich von den Eliten sogar von Kriegen überzeugen, weil es bequemer ist als aufzubegehren.

All das ist möglich, weil der Mensch sozial "konzipiert" ist und die soziale Integration das zentrale Moment seines Lebens ist. Beim Bettnässen von Kindern geht es genau um diese Frage der Integration. Um das zu verstehen, muss man wissen, was die Nacht und was der Schlaf bedeutet. 

Schlaf bedeutet einen Rückzug auf sich selbst, man hat also die sozialen Bezüge und damit die Kontrolle loszulassen und sich auf sich zurückzuziehen. Damit setzt ein ungestörter Schlaf voraus, dass man sich seiner selbst wie auch seiner sozialen Bezüge sicher ist. 

Bedeutung von Schlaf: Problem, ohne haltgebende Bezüge zu sein, somit nur auf die Gewissheit seines sozialen Werts, seiner Identität bauend, die Kontrolle loslassen, sich auf sich zurückziehen zu können.

Und genau hier sehen wir schon das Problem des kindlichen Schlafes erscheinen. Wobei es einen Unterschied zwischen dem Nachtschlag und dem Tagschlaf, z. B. Mittagsschlaf, gibt. Dieser Unterschied hat etwas mit der Bedeutung der Nacht und der Dunkelheit zu tun, Die Dunkelheit ist ein Synonym für fehlende Bezüge und daher Quelle der Angst.

Bedeutung der Nacht, Dunkelheit:  Gefühl, Bezugslosigkeit ausgesetzt zu sein, sich auf sich nicht zurückziehen, die Kontrolle nicht loslassen zu können, ohne zu meinen, dadurch losgelassen, auf sich zurückgeworfen, unverbunden zu sein.

Man versteht so, warum ein ungestörter Schlaf bedeutet, sowohl mit seinem sozialen Umfeld als auch mit sich selbst im Reinen zu sein.           

Somit bedeutet eine Verschlimmerung von Symptomen, Zuständen im Schlaf: Ablehnung, ohne Kontrolle, Präsenz, losgelöst, nur auf  sich bezogen zu sein, meint, präsent bleiben zu müssen, sich nicht auf sich zurückziehen zu können. 

Die Bedeutung des kindlichen Bettnässens ergibt sich daraus noch nicht. Dafür muss man auch, die Bedeutung der Blase und des Urinierens verstehen. Hier möchte ich hinzufügen, dass die Bedeutung eines Organs mit dem Organ identisch ist. Es ist nicht so, dass hier irgendein materieller Apparat mit einer  Bedeutung belegt ist, eine biologischer Apparat ist ein informatisches Konstrukt, das diese Bedeutung ist.

Bei der Blase geht darum, Emotionen abzuleiten. Der Urin steht also für abgeleitete Emotionen. Dazu muss man wissen, dass jede Körperflüssigkeit mit einer emotionalen Bedeutung belegt ist. Beim Urin  handelt es sich um Emotionen, die man aus Gründen sozialen Zusammenhalts weder äußern noch unterdrücken sondern nur ausleiten kann.  Die Blase ist somit der wichtigste emotionale "Druckkessel" des Körpers, ohne den ein soziales Miteinander gar nicht möglich wäre. Weitere emotionale Regulatoren sind die Gallenblase, die Nebenhöhlen, die Tränensäcke.

In dieser Druckkesselfunktion setzt die Blase der sozialen Situation eine Grenze in Form von emotionaler Verträglichkeit. Sie kann nicht alles beschwerdefrei ableiten, sie hat eine gewissen emotionale Kapazität, man kann auch sagen Konsensbereitschaft. Ist diese Überschritten kommt es zu Entzündungen wie auch funktionalen Störungen. Wenn also Frauen eher zu Blasenentzündungen neigen als Männer, liegt dies an der geringeren emotionalen Toleranzbreite. Die ist bei Frauen deshalb geringer, weil sie sozialer konzipiert sind, sich also eher über soziale Zustände erregen. Man kann also getrost sagen, das Leben der Frauen ist aufregender.

Damit ergibt sich die Bedeutung des kindlichen Bettnässens wie von selbst: Problem, aufgefordert zu sein, sich trotz Abhängigkeit, Unselbständigkeit auf sich zurückziehen, selbständig sein zu müssen, seine Erregung darüber dennoch nicht äußern, nur unwillkürlich loslassen zu können.

Das heißt, das Kind erregt sich darüber, quasi alleingelassen, auf sich beschränkt zu sein. Es handelt sich also um einen Ausdruck von Unselbständigkeit. Jetzt könnte man meinen, Kinder, die sehr früh in der Nacht keine Windeln mehr brauchen, wären selbständiger. Das kann sein, es kann aber auch eine demonstrative Selbständigkeit jenseits der altersgemäßen Entwicklung sein. Ob es also wirklich selbständiger ist, ergibt sich aus seinem übrigen Verhalten.

In der nächsten Folge wird es um die Auseinandersetzung mit Anonymität, also den Kindergarte gehen.

 

 

16. Folge - Jenseits von Corona: Kinderprobleme: Polypen und Stuhlverhaltung

 

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits von Corona, gegeben, weil man im Zuge der Corona-Maßnahmen die demokratischen Freiheitsrechte mehr und mehr beschnitten erlebt. Viele Leute glauben, dass das keine Willkür wäre, weil diese Maßnahmen ja weltweit erfolgten. Die etwas flapsige Erklärung, dass es schließlich auch zwei Weltkriege geben hätte, ist gar nicht so falsch, gehen doch fast alle Kriege der Menschheitsgeschichte ausschließlich von den Eliten der kriegführenden Länder und nicht von deren Bevölkerung aus. Zum dritten Weltkrieg kam es nur deshalb nicht, weil der Besitz von Atomwaffen und Raketen auf beiden Seiten eine Auseinandersetzung ausschloss.

So erleben wir nun einen Krieg, der einem autoaggressiven Prozess ähnelt. Die Eliten führen ihn gegen das "eigene! Volk. Das ist nichts Neues, dienten doch die Burgen im Mittelalter mehr der Kontrolle der Bevölkerung als der Abwehr von Invasoren. England ist das beste Beispiel dafür.

Die Begründung für die Einschränkung der Rechte gelingt ähnlich dem drohenden jüngsten Gericht des Christentums über ein CO2- wie auch Corona-Weltuntergangsszenario, an das wir wie der fromme mittelalterliche Mensch zu glauben haben. Dafür, dass das die unwissende Mehrheit auch tut,  sorgt eine medizinische und mathematische Priesterschaft. Ihre von den Mediene verbreitete Willkürgrammatik entspricht punktgenau, den Verdammnisprophezeiungen der Kirche. Dies alles geschieht trotz fehlender Übersterblichkeit, die veröffentlichten Zahlen sind immer absolut und werden nie mit der demoskopischen Entwicklung der Bevölkerung in Beziehung gesetzt, die Bewertung von Todesfällen als von Corona verursacht wird mit unglaublicher Perfidie, also betrügerisch betrieben.

Das ist die neue Realität, in die unsere Kinder hineinwachsen. Die Anpassung an sie war immer schon kompliziert, setzt doch der soziale Überbau ein Normenkorsett, dessen Sinn sich dem Kind vorerst entzieht. 

Ich bin im letzten Text auf die Wachstumsschmerzen eingegangen. Diesmal will ich mit den Nasenpolypen beginnen. Die Analyse ihrer Bedeutung ist die Antwort auf die Frage, warum sich das Kind sich durch sie nach außen verbarrikadiert.  Um zu wissen wovor, muss man die Bedeutung der Nase als Sinnesorgan kennen.

Bedeutung von Beschwerden der Nase: Gefühl, mit den Bedingungen sozialer Üblichkeit nicht übereinzustimmen, sich ihrem Rahmen nicht anpassen und sich damit auch nicht sozial üblich gewertet erfahren zu können.

Der Stockgeruch der Bienen entspricht zum Beispiel den Bedingungen sozialer Üblichkeit eines bestimmten Bienenstocks. Es handelt sich um ein von Stock zu Stock unterschiedliches Geruchsreglement als Voraussetzung für Zugehörigkeit. Auf menschlicher Ebene ist es ein Katalog von als akzeptabel empfundener Geruchsqualitäten, der ebenfalls nicht fix ist sondern unmittelbar mit der herrschenden Kulturform in Beziehung steht.

Zu stinken bedeutet demnach, aus diesem Reglement der Wohlgerüche zu fallen und damit sozial fragwürdig, anrüchig zu sein. Und genau hier liegen die Gründe für die Polypenbildung:

Bedeutung von Polypen, Nasenpolypen: Gefühl, seinen Unmut, den Bedingungen sozialer Üblichkeit nicht zu entsprechen und daher als anrüchig ausgegrenzt, abgeschottet zu sein, nur unterdrücken, sich aber nicht entziehen sondern ihn nur am Ort des Geschehens manifestieren zu können.

Das Kind schottet sich also nicht ab, es fühlt sich abgeschottet.

Was nun bedeutet es, dass der Stuhl stinkt? Wäre er ein Produkt, würde er Wohlgeruch verströmen. Das Absetzen von Stuhl ist im menschlichen Umraum ein tabuisierter Vorgang. Das ist logisch, weil der Geruch ein Hinweis auf die anrüchigen Aspekte unseres Menschseins ist. Wie kommt das?

Ich hab das schon öfter erwähnt, der Körper personifiziert alles, auch die Nahrung. Essen und Verdauen ist eine Form des Kommunizierens. Der Stuhl als "Ausscheidungsprodukt" ist tatsächlich kein Produkt sondern Ausdruck der Tatsache, dass wir uns nicht mit allen Nahrungsanteilen verständigen können.

Verdauung setzt also eine Passung voraus. Es geht um Bedingungen, die wir erfüllen  müssen, damit es überhaupt zu einem Verdauungsvorgang kommt. Die Nahrung passt sich nicht an, wir haben uns anzupassen. Der Stuhl ist der Anteil der Nahrung, von dem wir als kommunikativer Partner nicht angenommen werden. Wir lehnen also nicht ab, wir werden abgelehnt. Deshalb stinkt der Stuhl und deshalb ist der ganze Vorgang mit Scham besetzt.

Obstipation, Stuhlverstopfung bedeutet also: Problem, selbst unpassende Kommunikationspartner festhalten, sie nicht loslassen und damit vermeiden zu wollen, als unpassend (= unnütz, stinkend) abgesondert zu werden.

Es ist also kein Besitzanspruch, indem man das Produkt Stuhl nicht hergeben will. Man will es tatsächlich nicht hinnehmen, als unpassend qualifiziert und abgesondert zu werden.  

Beim Kind kommt nun die Entwicklungssituation dazu:

Bedeutung Obstipation bei Kindern (auch Stuhlverhaltung): Problem, ungewissen Bedingungen ausgesetzt jedoch zu wachsender Selbständigkeit angehalten zu sein, meint, das vermeiden und sich daher auch an Unpassendem festhalten zu müssen, um nicht ohne Halt, abgesondert zu sein.

Man sieht, wie sich die Bedeutungen logisch ineinander fügen, dass also die Realität eine informatische und im nur im Spezialfall eine mathematische ist.  

In der nächsten Folge wird es ums Bettnässen und Fragen des kindlichen Schlafes gehn.

 

 

Jenseits von Corona: Kinderkrankheiten - Wachstumsschmerzen, Vorhautverengung, Schamlippenverklebung.

 

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits von Corona, gegeben, weil man die laufend anwachsende Repression durch die Corona-Regime, die über die totale Gesundheit eigentlich die totale Kontrolle anstreben, wie eine hereinbrechende Finsternis erlebt. In dieser Dunkelheit unfassbarer und absoluter Korruption ist die Homöopathie wie ein menschliches Licht, das diesem kriminelle Streben eine ganz andere Wahrheit entgegen hält. Das mag im Augenblick hilflos erscheinen, aber diese Lügen können nicht ewig aufrecht erhalten werden. Was man hier vor hat, mag für China passen, für Europa passt es nicht. Die Macht, die die Politik gewissen Virologen im Auftrag von Big Pharma und deren Finanzies zubilligt, wird als Machtanspruch durch diese Priesterkaste auf sie zurückfallen und sie fundamental in Frage stellen.

Mag sein, dass dieses Aufflackern eines neoliberalen Faschismus wie eine Kinderkrankheit überwunden werden muss, um dieses total verrottete Politsystem, das die Wissenschaft zu ihrem Bauchladen degradiert hat, fundamental zu erneuern. So wie es war, kann es auf keinen Fall wieder werden.

Was die Impfidee von Grund auf negiert, ist das Leben, das sie als eine aus sich heraus existierende Realität  nicht hinnehmen will. Sie will es, koste es was es wolle, besiegen und von sich abhängig machen.  Die Kinderkrankheiten, die man durch Impfen ausrotten will, werden nicht als zu überwindende Stufen hin zum Erwachsenwerden sondern als Angriffe einer feindseligen Umwelt interpretiert. Tatsächlich sind es die Bedingungen des Erwachsenseins, die das Kind als feindselig empfindet. Wenn man sich gegen Unvermeidliches wehrt wird man krank. Chronisch krank, wenn man auf seiner unvereinbaren Haltung beharrt, akut krank, wenn man den geforderten Sprung zur Anpassung schafft. Dem Jungvogel mag die Forderung, ins Nichts springen zu müssen, eine Zumutung sein. Dennoch, für Vögel bedeutet das Erwachsenwerden fliegen zu lernen. Für die Kinder künftiger Generationen wird es eine chronische Krankheit sein.

Ich denke, wenn man sich die Bedeutung der Wachstumsschmerzen vergegenwärtigt, kennt man auch die Fragestellung, unter der ein heranwachsendes Kind zu leiden hat.  

Problem, sozial hervorzutreten, sich durch Wachstum Präsenz zu verschaffen, zum einen selbständig werden, seine Dynamik entfalten zum anderen den sozialen Akzeptanzprinzipien angepasst sein, seine Dynamik zurücknehmen zu müssen, um nicht sozial in Frage gestellt zu sein.

Dass dies häufig in der Wachstumsfuge der Knie erfolgt, beruht auf der Bedeutung der Knie

Problem,  sich zugunsten sozialer Integration den Standortbedingungen zu beugen, ihnen nachzugeben, sich dennoch nicht akzeptiert, angenommen zu empfinden.

Man braucht fast nichts zu erklären. Man sieht, die Oberfläche einer logischen Informatik, wie sich  am ganzen Körper die Inhalte jenseits aller Zufälligkeit ineinanderfügen. Die Geste des Kniens, wie sie in Religion und Ritualen üblich sind, soll zum Ausdruck bringen, dass man sich den Bedingungen einer Gemeinschaft oder übergeordneten Instanz beugt und dafür aber schützende Mitgliedschaft erwartet. Eben dieser Vorgang ist für ein Kind, das Wachstumsschmerzen im Kniebereich hat, ein Problem.

Mit der Phimose oder Vorhautverengung bzw. Schamlippenverklebung berühren wir das in der Gegenwartspolitik heikle Feld der Geschlechterrollen.

Bedeutung von Vorhautverengung, Phimose, Paraphimose: 

Problem, als Mann dem wachsenden sozialen Erwartungsdruck nicht entsprechen zu können, einschnürenden oder unbegreiflichen Bedingungen ausgesetzt zu sein, meint, nicht imponierend hervortreten, sich nur zurückhalten oder verwachsen zu können. 

Wir sehen, schon das Kleinkind weiß um die eigentliche Herausforderung der Männerrolle Bescheid. Einen Penis zu haben bedeutet, imponieren zu müssen, was, wie man an der Phimose sieht, nicht jedermanns Sache ist.  

Bedeutung von Penisproblemen: Penis: 

Gefühl, nicht imponieren, als Mann nicht zu sich stehen, bestehen zu können, resignieren zu müssen.

Worüber sich Frauen wundern, nämlich dass Männer nicht selten miteinander bis zum abwinken konkurrieren, begründet sich in diesem naturgegebenen manchmal etwas merkwürdig rüberkommenden Auftrag.

Bedeutung Schamlippenverklebung:

Ablehnung, dem wachsenden sozialen Erwartungsdruck zu entsprechen, sich als Frau auf die gegebenen Bedingungen einzulassen, sich ihrer Rolle hingeben, sich öffnen zu sollen.

So wie das männliche Baby schon zu wissen scheint, worauf die eigene Rolle hinausläuft, so weiß das auch das weibliche. Die Geschlechterrollen mögen sozial umstritten sein. In den Kernelementen sind sie unverrückbar.

Das spiegelt sich auch in der Vagina, die mit dem Begriff Hingabe belegt ist.

Bedeutung vaginaler Probleme: 

Problem, sich hinzugeben, jedoch keine emotionale Verbindlichkeit, Akzeptanz zu erfahren, emotionaler Hitze nur ausgeliefert aber ohne Erfüllung zu sein.

Das mag nach sozialer Benachteiligung klingen, ist aber primär der Mutterrolle geschuldet. Es fällt allerdings auf, dass die politische Wahrheit - wer also wegen seiner Kompetenz das Sagen haben soll - in der Mitte liegt. So wie es nicht ohne das weibliche soziale Element geht, so geht es auch nicht ohne die männliche Positionierung.

In der nächsten Folge geht es um den Eintritt in den Kindergarten. Erstmals verlässt das Kind sein vertrautes Umfeld und sieht sich anonymen Bezugspersonen konfrontiert.... keine kleine Herausforderung.

Alle Texte zum Thema befinden sich auf meiner Homepage

 

http://www.zippermayr-homoeopathie.at/page9.php

 

 

Jenseits von Corona: Kinderkrankheiten - Wenn das Verhalten zum Problem wird.

 

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits von Corona, gegeben, weil  der Zwang, den die Coronaregime auf die Menschen ausüben, die Mehrheit der Menschen, die sich stets aufrecht und meinungsfest gegeben haben, wie Schokoladeosterhasen aussehen lässt. Alle haben dieselbe Form und sind in regimekonformes Staniol gewickelt. Die Fügsamkeit gerade der Menschen mit höherem Bildungsstand ist bemerkenswert. Sie ordnen ihren Hausverstand dem an Schulen und Unis gelernten Stoff unter. Sie meinen, dass das offensichtlich Richtige falsch sein muss, wenn es nicht in ihren Büchern steht oder gar von den offiziellen Medien als falsch deklariert wird. Es zeigt sich, dass sich ihre "Bildung" immer schon im auswendig Lernen erschöpft hat.  

Diktatorische Regime wissen, dass sie die Menschen in Form bringen und ideologisch einwickeln müssen, sodass all jene, die sich widersetzen, gleich erkannt und zu Menschen zweiter Klasse stigmatisiert werden können. Wer die Gewalt benennt und sich ihr widersetzt, soll schleichend erdrückt werden.

Diese Situation, von beliebig erscheinenden Normen erdrückt zu werden, ist mit umgekehrten Vorzeichen auch die Situation von heranwachsenden Kindern. Sie sind vielleicht tatsächlich Zumutungen ausgesetzt, in der Regel sind sie aber der Meinung, dass das, was die soziale Gemeinschaft von ihnen will, eine Zumutung ist.

verhaltensgestörte Kinder, Verhaltensstörung: Gefühl, im Zuge seiner Entwicklung einer willkürlichen Welt ausgesetzt, durch willkürliche Bedingungen an der Entfaltung seiner Persönlichkeit gehindert zu sein, sich also nicht mit ihr abstimmen sondern sich nur über Konflikte behaupten zu können.

Das Kind entscheidet also nicht aus seinem Willen sondern aus seiner Vorstellung heraus. Wir hatten bei der Röteln-Erkrankung von Schwangeren eine ähnliche Situation. Der Embryo fühlt sich im mütterlichen Körper nicht willkommen geheißen sondern in eine konfliktgeladene Situation versetzt. Sein Bemühen um Anpassung endet in körperlicher also organischer Deformation.  Auf der emotionalen Ebene betreffen die Deformationen die Gemütsebene, was letztlich zu Verhaltensstörungen führt.

Was für Vorstellungen hat z. B. ein Junge, der im Fußballtraining der beste ist aber dennoch nicht überzeugt werden kann, in einem Match mit Publikum mitzuspielen? Fest steht, er will sich auf keinen Fall exponieren. Es muss aber nicht die klassische Prüfungsangst sein.

Was dann? Betrachten wir sein Verhalten. Er ist laut, will stets im Mittelpunkt stehen, fürchtet aber, ausgelacht zu werden, er rastet wegen jeder Ermahnung gleich aus, schmeißt mit Dingen um sich oder wird handgreiflich.

werfen Dinge im Zorn: Erregung, sich in seinem Wollen nicht behaupten, sich nur durch Wegwerfen von Dingen emotional abreagieren, aus seinem Misslingen befreien zu können

Somit ist es unwahrscheinlich, dass Angst vor Fehlern dahinter steckt. Darüber hinaus scheut er es sogar, allein auf die Straße zu gehen! Warum? Sehen wir uns die begleitende Symptomatik an. Er ist auch lichtempfindlich.

Lichtempfindlichkeit, Photophobie: Gefühl, in seinem Ansehen in Frage gestellt zu sein und sich daher der Öffentlichkeit (Licht, Sonne, Tag) nicht selbstverständlich stellen zu können.

Der Grund liegt im Gefühl eigener Minderwertigkeit oder Verachtung. Krankheiten sind auf informatischer Ebene stets innere Widersprüche.   

Wenn ein Widerspruch lösbar ist, handelt es sich um eine akute Erkrankung, ein unlösbarer Widerspruch ist charakteristisch für eine chronische.

Der Fall dieses Jungen ist naturgemäß chronisch. Sein aggressives Verhalten zeigt, dass er als großartig angesehen, beachtet zu werden wünscht, seine Angst, dies nicht beweisen zu können, steht dem offensichtlich entgegen. Er befürchtet, verspottet zu werden, und wagt es nicht mal, allein von der Schule nach Hause zu gehen. Solche Widersprüche sind unlösbar, entweder man beweist sich und nimmt das Risiko des Scheiterns in Kauf, oder man lässt es und gibt den Wunsch, sich hervorzutun, auf. Beides ist ihm nicht möglich, also ist er auch ständig müde und demotiviert. Wenn er morgens um 7 Uhr aufsteht, ist er um 8 Uhr schon müde.

Diese dynamischen Details zeigt noch kein homöopathisches Mittel an, engen aber die Auswahl ein.

Ich bereite das Thema Verhaltensstörung ausnahmsweise anhand eines Falles auf, weil so die interne Verstimmung eines Menschen, die sich mit seiner sozialen Wirklichkeit nicht vereinen lässt, besser dargelegt werden kann Zwei einander entgegengesetzte Ansprüche führen hier zu Reizbarkeit und überbordenden Reaktionen oder eben Müdigkeit.

In schwierigen Familien mag dieser Konflikt vorkommen, im vorliegenden Fall gibt es aber keine externen Gründe, die destruktiv genug sind, solche Krisen auszulösen. Woher rührt also diese Angst, sich eine Blöße zu geben? Ist es fehlendes Selbstvertrauen oder Misstrauen?

Er hat extreme Flugangst mit Erbrechen aber keine Probleme im Auto.

Furcht im Flugzeug, Flugangst: Vorstellung, ohne verlässlichen Boden unter den Füßen fremder Willkür ausgeliefert, ohne Kontrolle zu sein. 

Bedenkt man seine Angst, sich nicht allein in die Öffentlichkeit, also auf die Straße zu wagen, sollte es sich um die gleiche Vorstellung handeln, nämlich die, ausgeliefert zu sein. Sie würde auch seine Reaktion auf Kritik und seine Lichtempfindlichkeit erklären, weil auch in deren Bedeutung Ausgeliefertsein eine zentrale Rolle spielt.

Diese Vorstellung kann er naturgemäß nicht  artikulieren, weil sein Unterbewusstsein sie nur über Ängste und den damit verknüpften Verhaltensweisen mitteilt.

Der Weg zum passenden homöopathischen Mittel führt wohl über die richtige Interpretation der Symptome und dem richtigen Umgang mit den homöopathischen Nachschlagwerken (Repertorien). Letzteres ist ein Kapitel für sich, weshalb ich gleich zu einem möglichen homöopathischen Mittel komme, das diese Situation decken könnte:

Lyssinum - Tollwutnosode (durch die Verdünnungsreihe enthält das Mittel nur die Information):

Erregung, plötzlich Ungewissheit, Willkür hilflos ausgeliefert zu sein, nicht passend reagieren, nur um sich schlagen oder fliehen, verkrampfen oder sich selber attackieren zu können, weil es meint, Beliebigkeit, Willkür ausgesetzt zu sein, sich auf nichts einlassen, sich auf nichts verlassen zu dürfen, ohne zu riskieren, hilflos ausgeliefert, benutzt, beschmutzt, verletzt zu werden;

Strategie: verkrampft, verletzt sich oder andere, schlägt Kopf gegen die Wand;

Für alle Verhaltensstörungen, man könnte sie auch Verhaltensdeformationen nennen, gilt somit. Sie sind niemals Willensentscheid, immer sind ihnen gestörte Vorstellungen von der sozialen Realität unterlegt. Woher diese kommen?

Wenn Schwangerschaft und Geburt unauffällig gewesen waren, kann es nur familiäres Erbe gewesen sein.

Das Fallbeispiel sollte also die komplexen Hintergründe und auch das Prinzip einer homöopathischen Verschreibung zeigen. Das Mittel ist tatsächlich irrelevant, weil es sowieso unwahrscheinlich ist, dass irgendjemand so einem Fall mit gleicher Charakteristik begegnen wird. Ich jedenfalls habe in meiner Praxis nie zwei gleiche Fälle gesehen und werde das wohl auch künftig nicht erleben.

Im nächsten Beitrag wird es wieder um typische Begleiterscheinungen des Heranwachsens wie Vorhautverengung, Schamlippenverklebung und Wachstumsschmerzen gehen.

Alle Texte zum Thema befinden sich auf meiner Homepage

http://www.zippermayr-homoeopathie.at/page9.php

 

 

Jenseits von Corona: Kinderkrankheiten - Windpocken und Röteln.

 

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits von Corona, gegeben, weil die Coronakrise auch Chance ist. Sie zeigt wie kriminell unsere ständig von Humanität und Soge ums Wohl der Menschen triefende Politik tatsächlich tickt. In Japan gab es Okt. 2020 mehr Selbstmorde (2513) als Coronatote (2087). In Frankreich sind Suizidversuche unter Studenten um 50 % angestiegen. Weltweit machen die Toten durch Kollateralschäden ein Vielfaches der "Coronatoten" aus. Wie der Schaden, der an der Psyche der Kinder angerichtet wurde, zu bewerten ist, lässt sich nicht ermessen, ich hoffe, dass sie sich mit Ende der Krise rasch erholen werden. Mit diesen ferngesteuerten und machtgeilen Politikern ist aber ein Ende nicht so rasch zu erwarten.

In den Beiträgen 1 bis 11 war es um die Erfüllung wachsender sozialer Ansprüche ab der Geburt gegangen. In den letzten Folgen ging es um Masern, Mumps, Scharlach, zuletzt um die Impfung. Diesmal soll es um Windpocken gehen.

Bedeutung von Windpocken, Varicella: Problem, sich dem Anpassungsdruck des Erwachsenwerdens - einerseits selbständig andererseits sozialen Regeln unterworfen zu sein - aus Abhängigkeit nicht entziehen, sondern nur zwischen Ablehnung und Nachgeben hin und her schwanken, sich letztlich nur selber auflösen zu können.

Man sieht, was der Organismus über ein Krankheitsbild mitteilt, ist verbal gar nicht so leicht in einem Satz unter den Hut zu kriegen. Auch hier könnte man sich kritisch fragen, wie ich denn zur obigen Bedeutung gelangt  bin?

Zuallererst gehe ich von der logischen Annahme aus, dass Kinderkrankheiten die Probleme von Kindern schildern, die mit dem eigenen Wachstum und damit wachsenden sozialen Pflichten konfrontiert sind.

Windpocken haben einen typischen, juckenden Hautausschlag mit wässrigen Bläschen.

Bedeutung von Jucken, Hautjucken, Pruritus:  Problem, sich den gegebenen Bedingungen weder anpassen noch entziehen, zwischen Begehren und Bedenken nur hin und her schwanken zu können.

Das zeigt schon, dass das Kind in einer Art Übersprungssituation festgefahren ist. Die genannten Bedingungen können nur die Folge der Aufforderung sein, erwachsen zu werden.

Bedeutung von Bläschenausschlag: Problem, sich bedrängt zu erfahren, sich aber weder anpassen noch auf Abstand gehen, nur den Kontaktort auflösen zu können.

Die Bläschenbildung bedeutet eine lokale Gewebszerstörung durch den Körper, ist also ein autoaggressiver Prozess. Er betrifft hier das Kontaktorgan Haut. Das gilt übrigens für jeden Prozess der Selbstauflösung. z. B. jede Eiterung, die ebenfalls autoaggressive Gewebsauflösung ist

Hautausschläge sind immer Ausdruck einer sozialen Bedrängnis, die Lokalisation schildert das Thema. Am Handgelenk würde dies zum Beispiel Ausdruck einer bedrängten Handlungsfreiheit sein. In den meisten Fällen wird diese Bedrängnis subjektiv empfunden, die bedrängende soziale Situation kann muss aber nicht von außen erkennbar sein.

Was also als bedrängender Anlass in Frage kommt, erklärt sich stets aus den sozialen Umständen, in denen sich der Kranke befindet. Bei Windpocken ist es die Situation des heranwachsenden Kindes. Kinder sind abhängig, können sich also ihren Umständen nicht entziehen. Wenn sie sich nun den geforderten Bedingungen, sowohl selbständig werden als auch den sozialen Normen gehorchen zu müssen, nicht anpassen können bzw. wollen, erscheint das Problem fürs erste unlösbar. Können sie sich nicht anpassen, wird der Hautausschlag chronisch (z. B. Neurodermitis), wollen sie sich nicht anpassen, kann dies durch eine bewältigte Kinderkrankheit überwunden werden.

Der homöopathische Laie wird sich nun fragen, was soll Homöopathie hier können. Eben weil es sich um ein informatisches Geschehen handelt, ist Homöopathie dazu in der Lage. Das lässt sich durch ein homöopathisches Mittel, das bei gegebener Passung bei Windpocken wirksam ist, gut demonstrieren:

Antimonium crudum - Grauspießglanz (Sb2S3):

Problem, Nähe zu wünschen, sich aber auf Nähe, soziale Gegenseitigkeit nicht einlassen zu können, weil es meint, in seiner Hingabe schwankenden Bedingungen, Unverbindlichkeit ausgesetzt zu sein, sich daher emotional weder lösen noch Erfüllung erfahren, nur resignieren oder durchdrehen, verrückt werden zu können;

Strategie: wünscht einerseits vertrauliche Nähe, lehnt andererseits Berührung ab;

Ich denke das informatische Wirkprinzip erklärt sich hier von selbst. Ein Kind, bei dem dieses Mittel hilft, wertet die sozialen Umstände als Ablehnung seines guten Willens. Nur dann deckt der Mittelinhalt die Dynamik des Krankheitsgeschehens. Das zeigt, wie vielfältig die Möglichkeiten in der Praxis sind, weil z. B. die Antimon crudum Situation eine sentimentale Vorstellung ist, die die soziale Realität als emotionale Enttäuschung empfindet. Ein anderes Kind mit Windpocken interpretiert die sozialen Bedingungen möglicherweise als willkürlich oder unterdrückend. Es hängt also nicht nur von der Situation sondern auch von der Dynamik der Person ab, wie die soziale Lage interpretiert wird.

Das wirft natürlich die interessante Frage auf, wo ist der Unterschied zwischen Pocken und Windpocken?

Bedeutung von Pocken, Variola: Gefühl, rücksichtsloser Bedrängnis, grenzüberschreitender Willkür  ausgesetzt jedoch ohnmächtig zu sein, trotz ständiger Konflikte seine Erregung daher nicht äußern, sich auch nicht anpassen, sich nur selber auflösen zu können (autoaggressive Zerstörung des Konfliktorts, der Hautgrenze).

Wir erkennen feudale bis patriarchale Verhältnisse im Hintergrund. Pocken sind also durchaus den Windpocken ähnlich, nur dass es jetzt nicht mehr um die Anpassung an ein allgemeines soziales Regelwerk geht sondern um Hilflosigkeits- und Zwangssituationen. Ich denke, die Pocken sind verschwunden, weil die feudalen Machtverhältnisse oder extreme patriarchale Erziehungsüblichkeiten, die beide der Willkür Tür und Tor öffneten, der Vergangenheit angehören. Darüber hinaus wissen wir nie, ob sie sich im Zuge sozialer Veränderungen in etwas anderes umgewandelt haben.

Dass Edward Jenner im ausgehenden 18. Jahrhundert mit Kuhpockeneiter impfte, verweist ja auf eine problematische Tierhaltung. So wie oben geschildert fühlten sich demnach auch die Rinder.

Die gegenwärtigen Bestrebungen der Politik, diese Willkürverhältnisse über erfundene Gefahren für die Gesundheit wieder zu installieren und die Menschen mit Regularien, die an religiöse Riten erinnern, zu unterjochen, könnten vielleicht neue Krankheiten hervorrufen. Wie diese aussehen, lässt sich nicht vorhersagen.

Wie auch immer Krankheiten spiegeln stets das Menschsein und die sozialen wie politischen Verhältnisse, in denen dieses Sein stattfindet.

Das zeigt sich auch bei den Röteln, deren Symptome abgesehen von den seltsamen tiefroten Flecken eigentlich nur einer normalen Erkältungsgrippe ähneln. Erkrankt jedoch eine Schwangere an Röteln, kann es zu einer so starken Schädigung der Organe des Kindes kommen, dass eine erhebliche Deformation oder sogar eine Fehlgeburt die Folge ist.

Nach offizieller Lesart ist diese Erkrankung ein zufälliger Infekt. Geht man aber von der Infektionstheorie ab und ersetzt sie durch die Milieutheorie, wird klar, dass es nicht außerkörperliche Aggressoren sondern interne Konflikte der Mutter um die Schwangerschaft waren, die das Unheil verursachten.    

Bedeutung von Röteln, Rubeola: Gefühl, egal, wie es sich stellt, ja verstellt, verbiegt, mit den gegebenen Bedingungen keinen Konsens herstellen zu können, nur bedrängt aber nicht integriert, akzeptiert zu sein.

Man sieht ein Thema gegenseitiger Bezugslosigkeit von Mutter und Kind, im Bemühen dennoch einen Konsens herzustellen, kommt es zur Deformation. Es ist unklar, ob es eine Folge der Überforderung der Mutter oder eine Folge der subjektiven Sicht des Embryos ist. Zwischen beiden kommt es  zu Verbindungsproblemen, das Kind meint, sich verwachsen zu müssen, um zu passen. 

Dieses Muster kann man auch auf das gestörte Verhalten eines Kindes übertragen. Welche Probleme die Anpassung an gegebene Verhältnisse auf werfen kann, wird Thema der nächsten Folge sein.    

 

 

Jenseits von Corona: Das Impfdesaster - Geht es überhaupt noch um Viren?

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits von Corona, gegeben, weil die Coronakrise in einer bis jetzt nie gekannten Sichtbarkeit ein seit Jahrhunderten herrschendes politisches wie pseudowissenschaftliches Lügenkonstrukt offen gelegt hat. 

Gleich mal vorne weg. In der Homöopathie ist es bzw. sollte es selbstverständlich sein, die Milieutheorie von Bechamp (1816 - 1908) als richtig zu erachten. Wenn also bei einem Krankheitsausbruch die Keime nichts und das Milieu, man kann auch sagen die psychische und körperliche Verfassung der Menschen, alles ist, ist die Vorstellung einer Ansteckung durch von außen eindringende Mikroorganismen falsch und damit auch die Impftheorie falsch. Damit wär eigentlich die Sachlage klar. Allerdings, würde das ein Arzt so vertreten, würde er als Ketzer gelten und seine Zulassung gefährden.

Man kann sich nun aber die Frage stellen, ob die Entscheidungsfindungen der Politik plausibel werden, wenn man ihnen die Keimtheorie nach Pasteur zu Grunde legt.

Mindestens 99 von 100 zu diesem Thema befragte Menschen würden wohl der Keimtheorie den Vorzug geben. Sie wissen nicht, dass historische Versuche nie einen Beweis der Ansteckung durch Keime liefern konnten. Ein interessantes Beispiel ist das Scheitern von Pettenkofer, Klein und Robert Koch 1875 in Ägypten. Sie konnten die Infektiosität von Cholera nicht als Übertragungsvorgang von Keimen nachweisen, ....das wusste man in England schon und verhinderte durch Kläranlagen deren Ausbrüche in den Städten. Deshalb wagten es Pettenkofer und angeblich auch Virchow, Lösungen von Cholera- bzw. Tuberkuloseerregern zu trinken. Sie erkrankten nicht. 

Das beweist nicht, dass es keine Ansteckung gibt, das zeigt nur, dass die bloße Anwesenheit der Bakterien oder anderer Keime nicht die erwartete alleinige Rolle spielt. Biowaffen in Form ansteckender Keime sind Propaganda, sie haben höchstens eine toxische Wirkung, können aber keine militärisch beabsichtigten Epidemien auslösen. Angeblich haben sich die Russen schon in den 1970er Jahre davon verabschiedet. 

Das Gerede, der SARS-Cov-2-Virus entstammte einem Labor in Wuhan, ist ebenfalls Propaganda. Man hat bis jetzt kein Isolat dieses Virus! Gerade ein künstlicher Virus sollte zumindest in seiner genetischen Sequenz bekannt sein. Das ist nicht der Fall, alles, was man hat, sind mathematische Modelle. Die können sich nur über das Internet in alle Welt verbreiten.

Faktum ist, der PCR-Test beruht auf einem Primer, das ist eine Lösung, die einen RNA-Strang enthält,  der in gleicher Zusammensetzung auch Teil der RNA des Corona-Virus sein soll. Diese RNA-Sequenz soll gleichartige RNA-Sequenzen im untersuchten Abstrich "einfangen" und damit die Anwesenheit des gesuchten Virus beweisen.

Soll...! Die Primer-RNA-Sequenzen stammen aus Genbanken und nicht vom Corona-Virus (dessen RNA-Sequenz kennt man ja nur theoretisch). Woher also die von diesen Primern eingefangenen RNA-Stränge tatsächlich sind, ob sie viral oder Bestandteil irgendwelcher Zellpartikel sind, ist unklar. Dies ist auch der Grund, warum auf der Homepage von Herstellern (z. B. creative-diagnostics) der PCR-Test als nur für wissenschaftliche Zwecke und nicht für Diagnosen geeignet angegeben wird.

Hier ein Zitat aus dem empfehlenswerten und mit Quellenangaben reichlich versehenen Buch, CORONA, Dr. St. Lanka und Ursula Stoll, Praxis Neuer Medizin Verlag:

Der Molekularbiologe Andrew Kaufman sagt: „Sie benutzen die Computermodellierung, um im Wesentlichen einfach ein Genom von Grund auf neu zu erstellen (= erfinden!!)". Vor diesem Hintergrund kann es kaum noch verwundern, dass einer der Primer des vom Pasteur-Institut entwickelten PCR-Tests genau einer Sequenz des Chromosoms 8 des menschlichen Genoms entspricht (was die Positivrate vermutlich nach oben treibt).

Sehr irritierend ist auch, dass eine Primer DNA um die 20 bis 30 Nukleotide hat, das Virus DNA soll 30 000 haben. Es geht also um ein Größenverhältnis von 1:1000!!! Der ganze Testvorgang  lässt sich mit der Situation eines Menschen vergleichen, dem man in eine Bibliothek schickt, damit er hier rausfindet, aus welchem Roman die Wortsequenz "Fischer Taschenbuch Verlag Originalausgabe" stammt.

Wenn nun der direkte Weg der Ansteckung weder durch Trinken von Bakterienlysaten noch durch direkten Kontakt bewiesen werden konnte - es gab z. B. einen misslungenen Ansteckungsversuch mit Sträflingen zur Zeit der spanischen Grippe in den USA, auch KZ Versuche scheiterten -, wie könnte dann Ansteckung funktionieren? Durch Vergiftung, also mangelnde Hygiene? Das reicht nicht aus, weil von rollenden Epidemien jeder erfasst werden kann. Die "Mutter" aller Pestepidemien war die Anfang des 6. Jahrhunderts in Ostrom unter Kaiser Justinian. Ob hier das Hygienedesaster des Mittelalters geherrscht hat, darf bezweifelt werden. Die politische Lage war aber mehr als brisant. Justinian, ein bluttriefender Despot, wollte dem Volk die Rückeroberung des untergegangenen Westroms aufbürden.

Somit muss unser Körper am Bewusstsein vorbei eine Möglichkeit haben, die Verstimmung von Kranken in einer Art von Empathie mitzufühlen. Wenn Krankheiten als Empfindsamkeit für das Krankheitsthema schon vorher angelegt sind, muss es sich bei ansteckenden Krankheiten um kollektive Empfindsamkeiten handeln. Die Kinderkrankheiten sind das beste Beispiel dafür. Wenn sie Erwachsene bekommen, kann man von einem Entwicklungsdefizit ausgehen. Das Thema Integration in die soziale Gemeinschaft sollte längst bewältigt sein.

Das bedeutet, auf informatischer Ebene (z. B. Homöopathie) ist Ansteckung Folge unserer konsensorientierten Wesenheit. Das Unterbewusstsein pflegt alles in seiner Umgebung zu personifizieren. Es identifiziert sich mit dem, was außerhalb ist, um sich damit arrangieren, also Konsens herstellen zu können. Dieser Vorgang, die eigene Identität mit der Welt, also anderen Identitäten, abzugleichen, beinhaltet die Gefahr der Ansteckung. Dabei kommt es darauf an, ab welcher individuellen Empfindsamkeit auf eine kollektive  Angst das Unterbewusstsein eines Menschen die Krankheit eines anderen auf sich bezieht. Es geht also darum, wie sehr diese kollektive Angst in ihm selbst abgelegt ist, damit sie mitfühlend mit der oder den Ängsten anderer mobilisiert werden kann. Ansteckung ist also gespiegelte Emotionalität. 

Damit wird klar, mit steigender Angst sinkt diese Schwelle und die Ansteckungsgefahr steigt. Epidemien brechen nach dem informatischen Erklärungsmodell nur aus, wenn die psychische Verfassung der Menschen das zulässt. Man sieht, unsere politischen Bosse wissen Bescheid und arbeiten bewusst daran. Sie wollen den Great Reset, das ist die große Enteignung, Corona in die Schuhe schieben.

Was nun die Impfung betrifft, ist schon die erste Impfkampagne, nämlich das Ritzen mit Pockeneiter Ende des 18. Jahrhunderts, mit Fragezeichen versehen. Edward Jenners (1749 - 1823) Erfolg war angeblich nie der, der in den Schulen gelehrt wird. Dafür spricht, dass die Impfung in Deutschland und den Niederlanden 1809 eingeführt und hundert Jahre später wieder verboten worden war. Oberstleutnand Spohr von der preußischen Armee stellte dazu fest, dass Geimpfte auf Pocken anfälliger als Nichtgeimpfte waren.  

Wenn man nun den Verlauf der Sterblichkeit an Masern, Tuberkulose oder Diphterie in den letzten hundert Jahren und den nicht vorhandenen Einfluss der Impfkampagnen auf den Verlauf der Kurven ansieht, kommt man ins Grübeln. Die Kriege und Impfkampagnen hatten stets negativen, Friede und steigender Wohlstand stets positiven Einfluss. Die Finanzeliten, die ja schon immer die eigentlichen Kriegstreber waren, haben uns nun den ewigen Krieg erklärt, weil Krieg für sie ein Megageschäft war und ist.

Abb. 1, 2 und 3.

Die Graphiken lassen sich nicht aus Office-Word übertragen. Sie finden sie samt Text in meinem Wordpress Blog:

https://symptomandsense.wordpress.com/2021/02/23/12-folge-jenseits-von-corona-das-impfdilemma-geht-es-ums-milieu-oder-eindringende-viren/#more-872

 

Der sogenannte Antikörperanstieg nach einer Impfung, der erhöhte Globulintiter, wird von der Medizin als erfolgreiche Immunisierung angesehen: Mit einem Impfstoff, der nur kontaminiertes Material enthält, gelingt dies nämlich nicht, erst wenn man dem Impfstoff Adjuvantien, z.  B. Antibiotika, Aluminium, Quecksilber, beimengt, erfolgt auch dieser Titeranstieg.

Wenn man nun wie der Mikrobiologe Dr. Lanka diese der biologischen Logik eigentlich widersprechende Vorgangsweise anzweifelt und die Globuline nicht als Antikörper gegen Keime sondern als Reparaturglobuline deutet, die durch die Adjuvantienvergiftung mobilisiert wurden, würde das die Kurvenverläufe von Abb. 1, 2 und 3 erklären.

Damit geht die Hauptgefährlichkeit der modernen Impfungen von diesen Adjuvantien aus. Man braucht sie, damit überhaupt der Antikörper-Theorie entsprochen wird und ein erhöhter Globulintiter zustande kommt.   

Der derzeitigen RNA-Impfung hat man mit den Nanopartikeln ein Adjuvans zugesetzt, das an Gefährlichkeit alle bisher genutzten Adjuvantien in den Schatten stellt. Es besteht also nicht nur die Gefahr unerwünschter genetischer Veränderungen durch die mRNA (angebliches Virengenom), die Nanopartikel sind in der Lage, die Blut-Hirnschranke zu durchbrechen, was die neurologischen Schäden, die aus den USA berichtet werden, erklären dürfte. Jüngste Meldungen aus den Altersheimen vieler Europäischer Länder, zuletzt in Berlin mit 7 Toten bei 31 Geimpften, sprechen für sich, weil ja derzeit alles getan wird, um eine breite Erfassung der Impfnebenwirkungen zu behindern.

Wenn also der Weg der Krankheit ein emotionaler ist, ist jede Impfung fragwürdig. Die Argumentation von Dr. Lanka, was das nicht vorhandene Isolat vom Masern Virus betrifft, hat sogar ein Deutsches Gericht überzeugt.  Die Australische Wissenschaftlerin Eleni Papadopulos-Eleopulos hat in den frühen 90igern schon gezeigt, dass der HIV-Virus ebenfalls nicht bewiesen werden kann. Prof. Tanner, Chef der Schweizer Corona-Task-Force, sagte, wenn wir kein Isolat vom Corona-Virus haben, haben wir ein Problem.

Dieses Problem haben wir nun tatsächlich aber nicht nur mit SARS-Cov-2 sondern mit allen ansteckenden Viren. Auch die Bilder von Viren, z. B. in Wikipedia, stammen allesamt nicht von Viren-Isolaten sondern von zentrifugierten Zellsubstraten, die mit angeblich viral kontaminiertem Gewebe versetzt worden waren.

Egal, über welchen theoretischen Ansatz man an diese Fragen herangeht, mit den fehlenden Isolaten und diesen Fakten bezüglich der Impfnebenwirkungen steht die ganze Virologie vor einer enormen Beweislast.

 

Genau das macht aber die Situation so gefährlich, die fehlenden Antworten haben nun eine Sprengkraft erreicht, die die Bosse von Politik und Finanzindustrie veranlassen, mit Hilfe ihrer medialen Macht die Diskussion dieser Fakten unter allen Umständen und mit allen Mitteln zu verhindern. Die Menschen, die sich derzeit angeblich um die Impfungen "prügeln", könnte die Erkenntnis, dass sie geteert und gefedert wurden und werden - und das nicht nur bei Corona - vielleicht ins Reagieren bringen.

 

 

Jenseits von Corona: Kinderkrankheiten - Scharlach: 

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits von Corona, gegeben, weil die Coronakrise wie keine andere zeigt, dass das materialistische Weltbild und mit ihr die Virologie ausgedient haben. Ohne ganzheitliches Denken wird die Zukunft ein Dahinvegetieren in Angst sein. Was sich die Finanzeliten, die das alles angezettelt haben, davon versprechen, ist mir schleierhaft, denn über kurz oder lang werden auch sie Opfer ihres eigenen Denkens sein und den Lügen der von ihnen dazu beauftragten Wissenschaftler Glauben schenken. Am Ende wird eine wissenschaftliche Priesterschaft die Alleinherrschaft in sich reißen wollen, indem sie ähnlich wie Savonarloa im Florenz des 16. Jahrh. eine absurde Askese predigt, in die sich alle zu halten haben werden. Savornarola war am Scheiterhaufen gelandet und das ist jener Ort, den die Geschichte auch für die Virologie und die sie belegenden Studien vorgesehen hat.

Was ich hier also vermitteln möchte, sind nicht nur die menschlichen Entwicklungsphasen und ihre Probleme sondern vielmehr den Gegenentwurf zu dem unsäglich primitiven und verlogenen herrschenden Weltbild.   

In dieser Folge befasste ich mich mit Scharlach, also einer angeblich bakteriellen Erkrankung, bei der es nicht um krankmachende Keime sondern um ein kindliches Entwicklungsproblem geht, das sich unter anderem auch als Hautausschlag zeigt.

Umgangssprachlich heißt es oft, die Haut ist der Spiegel der Seele. Das ist nicht falsch aber auch nicht ganz richtig, weil sich die Seele im Zustand aller unserer Organe spiegelt. Je nach Lokalisation geht es dann um verschiedene soziale Themen. Für die richtige Einschätzung von Scharlach, ist es jedoch vorteilhaft die Bedeutung von Hautausschlägen im Allgemeinen zu kennen.

Bedeutung eines Hautausschlags: Gefühl, statt berührt Bedrängnis ausgesetzt zu sein, sich jedoch den Bedingungen weder entziehen noch anpassen zu können, festgehalten zu sein.

Das ist die Grundinformation, die dann durch die Bedeutung der jeweiligen Lokalisation des Hautausschlags spezifiziert wird. Übertragen auf die Situation eines sich entwickelnden Kindes kann mit Bedrängnis nur die Integration in die soziale Gemeinschaft und ihr Normengefüge gemeint sein. Dieser Normendruck stößt nun auf die individuelle kindliche Toleranz für Zugemutetes. Kommt es hier für sein Empfinden zur Grenzüberschreitung, ist der Hautausschlag die emotionale Antwort. Ich hab es in früheren Folgen schon erwähnt, Krankheiten sind immer emotionale Reaktionen und keine Infektionen.

Scharlach, er gilt als von Streptokokken verursacht, setzt sich nun mit  eben diesen als Zumutung empfundenen sozialen Normen auseinander.

Bedeutung von Scharlach: Problem, hinzunehmen, sich im Rahmen seiner Entwicklung als sozial geeignet erweisen, sich also Zumutungen, Akzeptanzbedingungen fügen zu müssen, ohne im Gegenzug seinen Ansprüchen ausgleichende Akzeptanz verschaffen zu können.

Wie schon beim Mumps, lässt sich die Erkrankung aus ihren einzelnen Erscheinungsformen ableiten. Ich beginne mit der berühmtesten, der Scharlachzunge.

Ihre aufgerichteten Papillen deuten es schon an, es geht um das Problem, sich nicht selbstverständlich auf die Welt, wie sie sich im Essen spiegelt, einlassen zu können. Essen ist kommunizieren, der Zustand des inneren Mundes und der Zunge verweisen demnach auf die kommunikative Lage.

Bedeutung der Erdbeerzunge, Himbeerzunge: Problem, so, wie man ist, den Konventionen, Geschmackskriterien nicht zu genügen, sich jedoch einlassen zu müssen, den Kontakt nicht verweigern, sich nur hilflos dagegen sperren zu können.

Hier wird auch ersichtlich, dass Geschmack auf Gegenseitigkeit beruht. Guter Geschmack ist eine Frage des Einklangs zwischen der Geschmackseigenheit einer Speise und der Frage, ob sie in den sinnlichen Rahmen des Schmeckenden passt. Ob also das gegebene geschmackliche Potenzial eines Menschen überhaupt in der Lage ist, sich mit der Geschmacksvorgabe der Speise abzustimmen. Im Scharlachfall ist das emotional in Frage gestellt. Das Unterbewusstsein des Kindes fühlt sich überfordert und sperrt sich dagegen.

Ein weiteres scharlachtypisches Symptom ist die Halsentzündung. Hier schicke ich voraus, dass der Rachenring, der wie ein Trichter in die Speiseröhre mündet, mit dem Begriff sozialer Eignung belegt ist. Es geht hier um die Eignung, den Ansprüchen des Essenden wie auch der Nahrung an den Essenden zu genügen. Diese Eignung ist also als gegenseitige Eignung zu verstehen und betrifft sowohl geschmackliche als auch physikalisch-chemische Eigenschaften.

Bedeutung Rachenentzündung bei Scharlach: Problem, im Rahmen der eigenen Entwicklung gezwungen zu sein, sich auf Zumutungen einlassen, sozialen Eignungsbedingungen nachgeben zu müssen, ohne in den eigenen Ansprüchen einen ihm gerecht scheinenden Ausgleich erfahren zu können.

Dieses Grundthema des Scharlachkonfliktes findet sich auch in der Nierenentzündung, die mit dem Scharlach einhergehen kann:

Bedeutung Nierenentzündung, Nephritis durch Scharlach: Erregung, sich im Rahmen seiner Entwicklung Bedingungen jenseits der eigenen Toleranzfähigkeit anpassen zu müssen, meint, von ihnen überfordert, nur bedrängt aber in den eigenen Bedürfnissen nicht toleriert, übergangen zu sein.

Aufgabe des "Entwässerungssystems" des Körpers, also der Nieren, der Harnleiter, der Blase und der Harnröhre, ist Ableitung überschießender Emotionen. Das ist Voraussetzung für ein soziales Miteinander. Damit wird deutlich, dass Flüssigkeiten im Körper nicht bloß als Lösungsmittel gesehen werden dürfen, sie haben vielmehr emotionale Bedeutung. Die Ausscheidungskapazität der Nieren steht also für Stresstoleranz. Die Fußballtrainer, die während des Matches an ihren Wasserflaschen nuckeln, benutzen die Flüssigkeit als Stresslöser. Wo auch immer der Körper Flüssigkeiten abgibt, im Nasenrinnen, Schweiß, in der Gallenflüssigkeit etc., leitet er Stress aus.

In einer Schwellung ist der Stress jedoch gestaut. Wieder verweist die Lokalisation und die Ursache auf das Stauungsthema. Nach einem Schlagtrauma ist die Beule also Ausdruck gestauter Erregung, klingt die Schwellung ab, ist das Ausdruck einer Beruhigung. Der Konflikt wurde verarbeitet.

In der nächsten Folge wird es um das leidige Thema Impfung gehen.

 

 

 Jenseits von Corona: Kinderkrankheiten - Mumps:


Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits von Corona, gegeben, weil die Coronamaßnahmen einen kalten Putsch im Sinne einer Gesundheitsdiktatur darstellen. Dieser lange geplante Kontrollstaat ähnelt dem Gottesstaat, in dem nicht die Priester sondern ausgewählte Wissenschaftler, die Werkzeuge sind, mit denen absolute Macht über die Menschen ausgeübt werden kann. In einem Buch über die süditalienische Camorra äußerte einer der Bosse, dass absolute Macht zu haben geiler als Sex wäre. Das erklärt wohl den weltweiten Wahnsinn, wobei es auch einer der Berichterstattung ist. Europa scheint hier die am schlimmsten betroffene Region zu sein.  

In der letzten Folge ging es um Masern, ihre Bedeutung und die Tatsache, dass sie in der Homöopathie zum tuberkulinischen Formenkreis gezählt werden.

Hier möchte ich hinzufügen, dass dies eigentlich für alle entwicklungsspezifischen Krankheiten gilt.  Tuberkulose beschreibt die Situation einer durch die sozialen Normen eingeschränkten individuellen Expansion. Man meint, sich, sein Potenzial nicht entfalten zu können, weil man vom sozialen Normenkorsett daran gehindert wird. Der Grund liegt entweder im Mangel an eigener Dynamik, jede Norm überfordert, bzw. weil man einem unterdrückenden Normenkorsett ausgesetzt ist.

Erwachsenwerden bedeutet ja immer, sich mit den Normen des sozialen Überbaus arrangieren zu müssen. Dem Bewusstsein mag das einleuchten, dem Unterbewusstsein, das in seinem individuellen emotionalen Muster gefangen ist, nicht.

Ich hatte in einer früheren Folge schon mal die Mittelohrentzündung erwähnt, die Ausdruck einer in Frage gestellten Zugehörigkeit ist. Diese Frage stellt sich dem Kind deshalb, weil es ja den Grund der Normen, die es zu befolgen hat nicht kennt. Es kann diese also als Willkür empfinden und sich deshalb in Frage gestellt fühlen.

Bei der Entzündung der Ohrspeicheldrüse, Mumps, begegnen wir diesem Thema in anderer Form wieder. Um Mumps zu verstehen, muss man zuerst die informatische Funktion des Speichels verstehen. Kauen bedeutet auf der Ebene des Unterbewusstseins, sich mit der Nahrung auseinanderzusetzen um Verbindung aufnehmen zu können.   Die Rolle des Speichels dabei ist gleichzeitig seine Bedeutung:

Bereitschaft, sich aus seiner Zurückhaltung zu lösen, flexibel, offen zu sein, um Kontakte eingehen, soziale Verbindlichkeit schaffen zu können.

Essen ist kommunizieren. Ein trockener Mund bleibt "unverbindlich". Hier findet sich die Problemstellung vom Mumps, der als Krankheit Ausdruck der kindlichen Bereitschaft ist, ins Leben zu treten. Die Speichelproduktion steht demnach für den Wunsch, sich aus seiner kommunikativen Zurückhaltung zu lösen und sich einzulassen. Dem wirkt die Angst, sich einer unvertrauten Welt zu öffnen entgegen. Die Anschwellung der Drüse ist Ausdruck eines emotionalen Staus.

Die Bedeutung von Mumps, Ohrspeicheldrüsenentzündung: Problem, sich aus seiner Zurückhaltung zu lösen, seinen Wunsch, zu leben, gegen die Angst vor eben diesem Leben, verwirklichen zu können, möchte also einerseits offen verbindlich sein, fürchtet andererseits, überfordert, unerfüllbaren Bedingungen ausgeliefert zu sein.

Die Tatsache, dass Mumps zur Gehirnhaut hin metastasieren kann, bringt Licht in die Frage, welche Lebensängste es sind.:

Beim Kopf geht es um die höchste Form sozialer Präsenz, also soziale Geltung. Es zeigt sich, dass wir nicht nur sozial integriert sondern auch als Person anerkannt sein, Ansehen, Geltung haben wollen.

Im Zuge der Auseinandersetzung mit der Frage, was soziale Geltung verschafft, kann das Unterbewusstsein zu Meinung kommen, den herrschenden Geltungsbedingungen nicht gewachsen zu sein (weil es kein Selbstvertrauen hat bzw. weil es sich unerfüllbaren, willkürlichen Bedingungen ausgesetzt fühlt). 

Bedeutung von Gehirnhautentzündung, Meningitis: Erregung, sich unter den herrschenden Geltungsbedingungen mit seinen Geltungsansprüchen nicht behaupten, nur nachgeben, sich an ihnen nur aufreiben, aber keinen Ausgleich herstellen  zu können.

Wir sehen anhand dieser Eskalation, wovor sich das Kind, das Mumps hat, eigentlich fürchtet.

Es sind die Bedingungen sozialer Geltung, die es meint, erfüllen zu müssen, um sozial nicht nur integriert sondern auch akzeptiert zu sein. Sogar die Lichtempfindlichkeit, die mit Kopfschmerzen häufig einhergeht, lässt sich auf dieser Schiene erklären.

Die Sonne wird vom Unterbewusstsein auch als dominante Präsenz interpretiert. Bei jedem Kopfschmerz mit Lichtempfindlichkeit kommt das zum Tragen.

Mumps ist bekannt dafür, in eine Hodenentzündung übergehen zu können. Die Hoden stehen als Organe für kreativen Entfaltung. So wie die Eierstöcke für  die Entfaltung weiblicher Präsenz stehen, geht es bei den Hoden um die Entfaltung des männlichen Potenzials. Entfaltung bedeutet hier, zu überzeugen, es geht darum, sich sozial als Mann oder Frau in positiver Weise abzusondern, ohne abgesondert zu sein. Diese Präsenz hat sich also den Werten, Gültigkeiten des sozialen Umfeld unterzuordnen.

Bedeutung von Hoden: Problem, sich als Mann fruchtbar zu entfalten, zu beweisen, durch Kreativität abgesondert, besonders gleichzeitig aber sozial akzeptiert, nicht in Frage gestellt zu sein.

Für Männer bedeutet dies das Gleiche, was es für den balzenden Auerhahn bedeutet: nämlich durch eben diese Präsenz beeindrucken zu müssen. Mumps mit begleitender Hodenentzündung zeigt also, dass man das durchaus auch als Last verstehen kann.

 

 

 

 

Jenseits von Corona: Kinderkrankheiten - Masern:

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits von Corona, gegeben, weil die Frage der Krankheitsentstehung und Bekämpfung in diesen Zeiten zum Geschäftsmodell degeneriert ist. Das musste so kommen, weil die nicht zufällig als Glaubenssatz installierte Keimtheorie sich hervorragend für diese Zwecke instrumentalisieren lässt. Ob man nun Arzt, Ingenieur, Priester oder Handwerker ist, man hat an diese Theorie zu glauben, will man unter "erwachsenen" Menschen ernst genommen werden.

Erwachsen zu sein heißt also, alles glauben müssen, was man da so an Theorien wie Rhizinusöl eingeflößt kriegt.

Da geht es uns wie Kindern, die sich vielleicht die Frage stellen, ob die soziale Wirklichkeit realitätsfern oder ob man selber es ist. Das ändert nichts an der Tatsache, dass man sich nicht nur als Kind irgendwie reinzwängen muss. Das macht Stress und mitunter auch krank.

Der Kindergarten ist für das Kind der erste Kontakt mit Anonymität. Sicher, es war diesem Begriff schon früher in der Familie begegnet aber eben nicht so herausfordernd. Ein halber Tag ohne Mama ist was ganz anderes als irgendwelche unbekannten Besucher.

Damit sind wir mitten in der Frage, ob denn im Kindergarten Bakterien und Viren herumfliegen. Nach der Lesart der Keimtheoretiker ist es ja ganz egal, ob das Kind wegen des Kindergartens Albträume hat, ob es sich beim Abschied von der Mama verzweifelt an sie klammert und schreit. Nein, der emotionale Zustand hat in der Maschinenwelt nur nebensächlichen Einfluss. Gleichzeitig befeuern die Vertreter dieser Welt die Ängste der Menschen auf durchsichtige Weise, um sie in ihrer Sache, z. B. Corona, bei der Stange zu halten.

Bedeutung von Kinderkrankheiten: Problem, sich der eigenen Entwicklung zu stellen, erwachsen, selbständig werden zu müssen, steigendem Anpassungsdruck gewachsen zu sein.

Wieso "fangen" sie sich im Kindergarten häufig Krankheiten ein? Weil sie anfällig, also abwehrschwach sind?

Ich gehe davon aus, dass Abwehrschwäche ein Synonym für emotionale Erregbarkeit ist. Werden sie also krank, weil sie sich ausgesetzt fühlen, weil sie unselbständig sind? Schon eher, aber die Integration in die soziale Gemeinschaft ist vielschichtig, kratzt auch an Gewohnheiten, fordert Positionierung, Selbstbehauptung und Nachgiebigkeit. Das regt auf, kann also krank machen.

Ich beginne mit der durch die Zwangsimpfung berühmtesten aller Kinderkrankheiten, den Masern.

 

Abb.: Todesfälle Masern

 

Die Kurve zeigt die Todesfälle von 1950 bis 2014. Wir sehen hier den Einfluss der Masernimpfung. Die letztliche Begründung für die Zwangsimpfung spielte sich in Form von marginalen Zuwächsen im flachen Ausläufer rechts ab. Dafür verantwortlich war die Kriegssituation in der Ukraine. Kriege sind immer ein Problem, man sieht das ebenfalls in dieser Abbildung.

Man hat einfach die Masern-Zuwächse aus der Ukraine auf Deutschland umgelegt. Das zeigt uns, dass weder die Zwangsimpfung noch die Keimtheorie hier überzeugen. Worum geht es dann bei den Masern?

Wie bei allen Kinderkrankheiten geht es um das Erwachsenwerden und die damit einhergehende soziale Integration: Hier zwischen eigenen und fremden Ansprüchen die Waage zu halten ist keine Kleinigkeit.

Masern zählt in der Homöopathie zu den tuberkulinischen Krankheiten: es handelt sich nicht um Tuberkulose, sie aktiviert diese auch nicht, sie zählt wegen der im Extremfall möglichen Gehirnhautentzündung, Lungenentzündung, Rippenfellentzündung nur zum Formenkreis der Krankheiten mit ähnlichen Symptomen.

Bedeutung der Tuberkulose: Gefühl, in seinem Anspruch auf Raum, seiner kommunikativen Entfaltung, Dynamik gehindert, bedrängt, ohne soziale Resonanz, Rückhalt und daher zur Zurückhaltung gezwungen zu sein. 

Tuberkulose ist die Krankheit der unterdrückten expansiven Dynamik. Das kann an drückenden äußeren Umständen aber auch an überbordenden Ansprüchen liegen, die an die Grenzen sozialer Üblichkeit stoßen. Man erkennt aus dieser Bedeutung nicht, ob das Baby oder Kleinkind überfordert ist oder ob es mehr will als ihm möglich ist.

Auch die Lungenentzündung ist Ausdruck eines kommunikativen Konfliktes dieser Art:

Erregung, kommunikativ ohne Resonanz zu sein, seinen Unmut, nicht die erwünschte Zustimmung zu erfahren, weder hinnehmen noch offen äußern, sich nur emotional daran aufreiben zu können.

Die kindliche Lungenentzündung ist naturgemäß ein Entwicklungskonflikt. Sie spiegelt eine enttäuschte kommunikative Erwartungshaltung:

Erregung, von den wachsenden sozialen Ansprüchen, überfordert, kommunikativ mehr und mehr auf sich gestellt, trotz Bemühens ohne ausreichenden Zuspruch, Zustimmung zu sein.

Natürlich kann hier Kälte eine auslösende Rolle spielen, weil sie ja ein Synonym für soziale Isolation ist.

Bleibt noch der fleckige Masernausschlag (Masernexanthem), der typischerweise hinter den Ohren beginnt. Der Ausgangsort verweist auf das Gefühl fehlender Resonanz mit den Bedingungen sozialer Zugehörigkeit. Wieder sehen wir, dass der Körper zu uns spricht, dass Bewusstsein aber immer nur "Bahnhof" versteht.

Jeder Hautausschlag ist Ausdruck des

Gefühls, sozialer Bedrängnis ausgesetzt jedoch abhängig zu sein, nicht ausweichen zu können, festgehalten zu sein.

Als soziales Wesen ist der Mensch auf die soziale Integration angewiesen. Aus dieser Abhängigkeit resultiert dann die Bedrängnis in Form von Unausweichlichkeit.

Flecken entstehen somit ganz logisch aus dem vergeblichen Bemühen, dieses ausgeliefert Sein bewältigen zu wollen. Das Kind schafft es nur zum Teil, die Erregung darüber lässt sich eben nur bedingt bewältigen.

Ohne noch extra auf die im Extrem mögliche Hirnhautentzündung einzugehen, bei der es um sinkende soziale Geltung geht, erkennen wir bei Masern eine komplexe Krankheitssituation, die mit der Persönlichkeitsentwicklung zu tun hat.

Bedeutung von Masern: Gefühl, hinnehmen zu müssen, durch das Erwachsenwerden mehr und mehr bedrängt, kommunikativ jedoch sinkender Aufmerksamkeit ausgesetzt zu sein, sich dagegen jedoch nicht erregen zu dürfen, ohne in seiner Zugehörigkeit, Geltung in Frage gestellt zu sein.

Dieses klassische Thema, dem wir bei der Besprechung von Kinderkrankheiten in Abwandlungen immer wieder begegnen werden, beschränkt sich nicht zwangsläufig auf die Entwicklung von Kleinkindern, es kann auch bei Jugendlichen und seltener noch bei Erwachsenen auftreten.

Kinderkrankheiten bei Erwachsenen bedeuten, dass eine Stufe der kindlichen Entwicklung ausgelassen wurde und daher später um so gravierender schlagend wird. Diese Menschen bewältigen ihre Berufe wie alle anderen auch, der emotionale Aufwand bei ihnen ist das eigentliche Problem.

 

 

 Jenseits von Corona: Das Problem mit den warmen Nestern:  Entwicklungsverzögerung.

 

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits von Corona, gegeben, weil die menschengemachte Corona-Krise nicht nur Krise sondern auch Chance ist. Niemals zuvor in der Menschheitsgeschichte war es möglich, das Lügengespinst, das als Menschheitsgeschichte über den Jahrhunderten liegt, so deutlich zu erkennen. Fast alle Kriege der Erdgeschichte wie auch der jetzige Krieg wurden nie von den Völkern geführt sondern immer von den jeweiligen Eliten gegen die Völker. Zur Verantwortung wurden bei Niederlagen manchmal die unterlegenen Eliten, stets aber das ihnen zugerechnete Volk gezogen, so als ob dieses an irgendeinem dieser Kriege interessiert gewesen wären. Völker brauchen also keinen Sport, um den Frieden zu sichern, weil das sowieso nie in der Entscheidungsbefugnis des Volkes stand. Die Olympische Idee ist abgesehen vom kommerziellen Aspekt etwas fürs Poesiealbum.

Das Verhalten der Mainstreammedien beweist so deutlich wie niemals zuvor, dass jeder Krieg von ihnen administriert wurde (Zitat J. Assange), dass man also den Leuten stets den Feind zeigen und seine Ungeheuerlichkeit ausmalen muss. Mit ständiger Wiederholung macht man sie kriegsbereit, impfbereit oder bereit alles zu akzeptieren, was den Eliten Spaß macht.

Mit dieser Art von Pädagogik hat man früher nicht nur Kleinkinder erzogen, wie wir sehen, ist Angst ein gern genutztes Erziehungsmittel, um die Menschen zur Einhaltung gewisser Zwangsverordnungen zu bewegen. Verweigerung bedeutet hier, aus der sozialen Zugehörigkeit zu fallen.

Die Mittelohrentzündung zeigt, dass die Auseinandersetzungen um die Bedingungen sozialer Zugehörigkeit schon im Babyalter beginnen können und das es sich um einen komplexen Vorgang handelt, der nicht nur mit der individuellen Entwicklung sondern auch mit sozialen Bedingungen zu tun hat.

Um dies zu belegen, braucht es allerdings eine andere Definition einer "schwachen" körpereigenen Immunabwehr. Nach gängigem Erklärungsmuster ist Immunschwäche die Schwäche der körpereigenen Polizei, die der eindringenden Feinde (Keime) nicht mehr Herr wird.

Das kann man auch anders erklären. Wenn nämlich wie hier schon oft dargelegt, Krankheiten emotionale Reaktionen auf soziale Umstände sind, macht die "Polizei-Idee" keinen Sinn.

Ein Beispiel: Wenn Menschen auf Kälte mit Ohrenschmerzen reagieren, bedeutet dies, dass sie KÄLTE als soziale Isolation empfinden und sich in ihrer Zugehörigkeit (OHR) in Frage gestellt fühlen.

Wenn nun die Betroffenen den Ohrschmerz mit dem Aufsetzen einer Mütze beenden können, stellt sich die Frage, wie ist das möglich? Eine Mütze ändert doch an der allgemeinen Situation nichts. Die Erklärung lautet, die Mütze erzeugt tatsächlich nur die Illusion von sozialer Geborgenheit.

Somit ist es also möglich, dem Unterbewusstsein das Vorhandensein von sozialer Geborgenheit vorzumachen und damit die Emotionalität zu überlisten. Dies ist Aufgabe der Vernunft. Sie darf also auch mitwirken, wenn auch nicht direkt.

Man erkennt so, Krankheiten sind emotionale Reaktionen, die wir - und das ist typisch für emotionale Reaktionen - willentlich nicht beherrschen können. Damit steht fest, dass Menschen, die nach gängigem Erklärungsschema eine schwache Abwehr haben, tatsächlich übererregbar sind. Sie regen sich über eigentlich alltägliche Reize auf und signalisieren über das "befallene" Organ und dessen Bedeutung, um welches Problem es geht.

Das zeigt, dass jede Krankheit einer emotionalen Logik unterliegt. Kennt man diese Logik, lässt sich die Mittelohrentzündung von Babys und Kleinkindern besser verstehen. Dazu gilt es wie bei jeder Krankheit die soziale Situation abzuklären. Es ist die Zeitspanne ab der Geburt, also eine der Entwicklung, man kann auch sagen des Erwachsenwerdens. 

Bedeutung von Entwicklungsstillstand, -verzögerung: Problem, von den wachsenden sozialen Ansprüchen, mehr und mehr geben, verantwortlich, selbständig werden zu müssen, überfordert zu sein, sich weder entziehen noch anpassen, sich nur verweigern zu können

Wohlstandgesellschaften wie unsere haben offensichtlich Probleme damit, dass sich die Entwicklungszeiten der Kinder und Jugendlichen verlangsamen. Die einfachste Erklärung ist, dass sowohl die Nestwärme als auch die soziale Kälte stark gestiegen sind. Man verharrt in der Situation, die einem weniger Angst macht... und das ist eben die Nestwärme.

Das Nest oder die Familie schützt aber vor dem Erwachsenwerdenmüssen nicht. Bei der Mittelohrentzündung geht es dezidiert um dieses Bedingungsgefüge, dass Zugehörigkeit mit dem Zwang zum Erwachsenwerden verknüpft ist. 

Babys oder Kleinkinder, die eine  Mittelohrentzündung haben, signalisieren also, dass sie sich von diesem Bedingungsgefüge überfordert und damit in ihrer Zugehörigkeit in Frage gestellt fühlen. Das ist insofern leicht nachvollziehbar, weil sie ja einem Reglement zu folgen haben, das sie emotional eigentlich nicht nachvollziehen können.

Das Arzneimittelmotiv von mercurius solubilis (Quecksilber), das ein berühmtes Mittel in Sachen Ohrproblemen ist, verweist auf diesen Konflikt.

Motiv von mercurius solubilis: Probleme, sich auf die sozialen Bedingungen, Prinzipien Regeln einzulassen, sich weder anpassen noch bestehen, nur ausweichen zu können, weil es meint, von Feindseligkeit, Missgunst umgeben und daher gleichgültig, was es tut oder lässt, sozial anrüchig, unterdrückt, abgewiesen zu sein;

Strategie: reagiert vehement, rebelliert oder gar nicht, bleibt apathisch.

Abgesehen vom "Verfolgungswahn" erkennt man hier auch die physikalische Eigenart des Quecksilbers, beweglich und unverbindlich zu sein, weder Verbindung aufbauen noch einen Standpunkt einnehmen, nur ausweichen oder sich verweigern zu können. Im Grunde ist damit auch das Wirkschema der Homöopathie erklärt, das auf gegebene Konflikte mit Lösungsvorschlägen reagiert.

Meine Ausführungen sollen letztlich zeigen, dass diese Sichtweise unsere stoffliche Wirklichkeit als von Inhalten bestimmt auffasst. Deshalb wirkt Homöopathie. Das mag nicht alle Phänomene dieser Welt erklären, qualitativ steht es aber weit über der primitiven Abqualifizierung der Materie als tot.

 

 

Jenseits von Corona: Vom Lernen zu sprechen oder, was es braucht, verstanden zu werden.

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits von Corona, gegeben, weil die menschengemachte Corona-Krise im pseudoreligiösen Glauben an eine materialistische und daher sinnlose Welt wurzelt. Die Folge ist, dass menschliche Existenz ebenfalls sinnlos und daher auf ein für eine skrupellose Oberschicht sinnvoll erscheinendes Maß zu begrenzen ist. Das ist die Logik des Materialismus. 

Naturmedizin und hier ganz besonders die Homöopathie stören die Kreise dieser Menschen, denen nur an der eigenen Macht gelegen ist, weil sie ihnen ihr elitäres Existenzrecht sichert und das Leben der anderen zu einem beschränkt geduldeten reduziert.

Was ich hier vorstelle, entspricht einer Gegenwelt, in der Menschen keine Maschinen sondern informatisch (von moralischen Inhalten) geprägte Wesen sind. Das entspricht der Tradition der symbolischen Medizin, in der die Symptome Bedeutung haben. Ich gehe noch einen Schritt weiter und beziehe die Umstände, die Symptome verbessern oder verschlimmern, in die Übersetzung mit ein. Das erweitert die Botschaften, sodass man auch detailliertere Rückschlüsse auf die emotionalen Vorgänge und Hintergründe der Krankheit ziehen kann. Die alltägliche Praxis bestätigt oder stellt dann die Richtigkeit der Übersetzung der jeweiligen Krankheitsbotschaft in Frage.

Man könnte nun meinen, die Aufgabe, etwas lernen zu müssen, wäre eine Frage des Willens, also des erwachenden Bewusstseins des Kindes. Die Sache ist jedoch komplizierter: Gedanken sind frei, der Wille ist es nicht, sagt der Philosoph Schelling.

Einmal mehr also begegnet man der Tatsache, dass der Wille glaubt, entschieden zu haben, tatsächlich aber emotionalen Vorgaben aus dem Unterbewusstsein gefolgt war. Emotionen sind spontane nicht willensgeleitete Äußerungen, wir können weder unsere Zornesausbrüche noch die Krankheiten, die nichts anderes als emotionale Reaktionen sind, willentlich beherrschen. Angst, Zorn oder andere Emotionen können den "freien" Willen zu immer gleichen Handlungen veranlassen.

Das bedeutet, der Wille darf nur frei sein, wenn ihm das Unterbewusstsein erlaubt, was er will. Zum Gehenlernen braucht es daher nicht nur den Willen, sich aufzurichten und zu schreiten, es braucht auch die Fähigkeit und den Auftrag dazu. Diese sind letztlich im Unterbewusstsein verankert.

Sprache ist ebenfalls Bewegung: Ob es nun Gesten sind oder ob es sich um verbales Artikulieren handelt, es geht um Zeichen oder Lautabfolgen, die es ermöglichen, sich anderen zu erklären und die Zeichen oder Lautabfolgen anderer zu verstehen.

Dass dieser Lernprozess anders als beim Gehen nie endet, kommt unter anderem auch daher, dass es keine fixen physikalischen Bedingungen sind, mit denen man sich abstimmen muss. Artisten und Sportler können die Physik nicht ändern sondern nur ausloten. Bei der Sprache geht es um den kreativen Umgang mit vieldeutigen Begriffen im Rahmen eines flexiblen menschengemachten Reglements (Grammatik).

Unter sprachlicher Artikulation verstehen wir das Ausformulieren von Worten. Der Begriff verweist aber nicht zufällig auf die Gelenke als Ausdrucksmittel. Unsere Bewegungen sind allesamt Ausdruck individueller Absichten, sie haben also auch dann Mitteilungscharakter, wenn wir z. B. nur gedankenlos dahinschreiten. Das bedeutet, dass rheumatische Erscheinungen Ausdruck unerfüllter Absichten sind, also mit Problemen der gehinderten Artikulation zu tun haben müssen. Darüber hinaus ist jede verbale Mitteilung eine Stellungnahme, in die auch die körperliche Haltung mit einbezogen ist.

Ist also das erste Wort eines Kindes "Nein", hat es zumindest das Selbstvertrauen, sich gegen etwas zu stellen, zu opponieren, sagt es Mama, ist das wie ein vertrauendes Ja.

Kinder, die spät Sprechen lernen, tun sich mit der Annahme des sprachlichen Reglements schwer. Es geht um die Tatsache, sich nach Bedingungen richten zu müssen, um verstanden zu sein. Manche Kinder reden anfangs überhaupt eine eigenen Sprache, die oft nur die Mutter versteht. Das kann bedeuten, dass man anpassungsschwach oder eben widerspenstig ist.

Bedeutung pätes Sprechenlernen: Problem, sich in seinen Äußerungen kommunikativen Bedingungen unterwerfen, ihnen entsprechen zu müssen, um verstanden zu sein. 

Das Erlernen und richtige Aussprechen der Begriffe bedeutet also die Auseinandersetzung mit menschengemachten Regeln. Andere zu verstehen wie auch von ihnen verstanden zu werden, ist Voraussetzung für Mitgliedschaft in sozialen Gemeinschaften.

Damit kommt die Angst ins Spiel. Fehler zu machen. Nicht verstanden zu werden stellt diese Mitgliedschaft in Frage. Das zeigt sich ganz deutlich beim Stottern.

Bedeutung von Stottern: Wunsch zu sprechen, jedoch zu fürchten, in seinen Äußerungen nicht überzeugend zu sein, somit nur zwischen Sprechen und Verstummen hin und her schwanken, sich aber nicht selbstverständlich mitteilen zu können.

Neben diesem Erwartungsstress gibt es auch Probleme der Orientierung.

Bedeutung von Sprachprobleme: Gefühl, verwirrenden kommunikativen Bedingungen ausgesetzt zu sein, sich nicht anpassen, einstellen und daher auch nicht passend mitteilen zu können, nur bedingt oder gar nicht verstanden zu sein.

Mit jeder Folge dieser Serie über die menschliche Entwicklung wird es mehr und mehr um die Herausforderungen gehen, sich in die soziale Gemeinschaft und ihre Normen zu integrieren.

 


 
 
 

Jenseits von Corona: Gehenlernen - was es braucht, zu stehen und zu gehen.

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits von Corona, gegeben, weil die Naturmedizin und hier ganz besonders die Homöopathie in einer Zeit, in der Wahrheit als Verschwörung gilt, existenziell gefährdet ist.

Was ich hier vorstelle, entspricht der Tradition der symbolischen Medizin und meiner Praxiserfahrung. Danach haben Symptome eine Aussage und können zur Übersetzung der Krankheitsbotschaft verwendet werden. Die von mir alltäglich angewandte Methodik geht noch einen Schritt weiter, indem sie die Modalitäten, das sind die Umstände, die die Symptome verbessern oder verschlimmern, in die Übersetzung mit einbezieht. Das erweitert die Botschaften, sodass man auch detaillierte Rückschlüsse auf die emotionalen Vorgänge und Hintergründe der Krankheit ziehen kann.

Wenn jemand erkrankt, ist ja die Krankheit als spezifische Empfindlichkeit schon vorher angelegt. Es bedarf dann des spezifischen Reizes, der diese Empfindlichkeit berührt und so die Krankheit als Reaktion auslöst. In Fällen, in denen man die Ursache nicht kennt, hat man zumindest über die Modalitäten, das sind die Umstände, die ein Symptom verschlechtern oder bessern, Indizien, die  indirekt auf die  Ursache verweisen. Zum Beispiel verweist Kälteempfindlichkeit auf eine  Empfindlichkeit bezüglich sozialer Isolation. Das kann ein Hinweis auf die sozialen Ereignisse im Hintergrund des Falles sein.

Mit dem Gehen- und Sprechenlernen erleben wir am Kind die Bewusstwerdung der Welt als soziales Gegenüber. Die Welt gibt ihm nur dann Halt, wenn es sich auch ihren Regularien fügt. Gehen bedeutet, bei jedem Schritt auf die physikalischen Gesetze Rücksicht nehmen zu müssen. Beim Sprechen ist das anders, hier muss es sich einem kommunikativen Reglement, also von Menschen geschaffenen Gesetzen anpassen.

Voraussetzung für das Gehen ist, einen Standpunkt los und sich auf einen anderen einzulassen. Die sprachliche Entsprechung, einen Standpunkt in dieser oder jener Streitfrage einzunehmen, ähnelt diesem Vorgang entspricht ihm aber nicht ganz. Einen Standpunkt einzunehmen bedeutet hier nicht, auf einer Meinung zu beharren, sondern sich unter physikalischen Bedingungen zu positionieren.... Stehen ist die Voraussetzung für Gehen.

Stehen braucht Selbstvertrauen und Vertrauen in den Standort,

Gehen braucht noch etwas mehr, nämlich inneres Gleichgewicht in Form eines Selbstbewusstseins. Wer steht, tritt in Erscheinung, nimmt einen Standpunkt ein, den es zu behaupten gilt. Wer geht, wechselt immer wieder den Standort, muss sich also auf diese und auf sich selber verlassen können. Wer an seinem inneren Gleichgewicht zweifelt, fällt.

Das innere Gleichgewicht ist sowohl Sache des Bewusstseins als auch des Unterbewusstseins. Es wäre fatal, seine Schritte nicht im Konsens mit den wechselnden Standortbedingungen anzulegen. Die Physik ist stets stärker, also gilt es, sich ihr zu fügen. Das nennt man dann Einsicht in Zusammenhänge. Dazu braucht es aber Selbstwahrnehmung und stetes Üben. Man muss wissen, wozu man als Lebewesen fähig ist.

Selbstreflexion und Einsicht in physikalische Zusammenhänge sind also Voraussetzung, seine Schritte den herrschenden Bedingungen anzupassen, Wir begegnen hier einmal mehr der Eigenart des Unterbewusstseins, alles zu personifizieren, und vor allem, dass Anpassung eine Form des Konsenses und damit Voraussetzung für das Leben ist.

Bedeutung von Gehen: 

Gefühl, sich seiner selbst sicher zu sein, um sich immer wieder auf wechselnde Standortbedingungen einlassen, sich ihnen anpassen zu können, um bei jedem Schritt mit der Umwelt im Gleichgewicht zu sein.

Das also ist die Herausforderung, vor der das Kind steht. Seine Entwicklung fordert ihn auf, selbstbewusst zu werden, um sich mit den Umfeldbedingungen gemäß seinen Fähigkeiten auseinanderzusetzen.  

Bedeutung von spätem Gehenlernen: 

Problem, sich auf sich verlassend aus sicheren Bedingungen zu lösen und auf immer wieder neue Standpunkte einzulassen, sich anzupassen, meint, seine Position nicht verändern, nicht weiterschreiten zu können.

Es ist daher von Interesse, die begleitenden Ängste oder Verhaltensweisen zu beobachten.

Der Furcht zu fallen, sind wir schon bei der Geburt begegnet, da war es ein von der Mutter fallen gelassen Werden. Gehen ist ein erster öffentlicher Auftritt. Die dafür zu erfüllende Voraussetzung ist, den eigenen Standpunkt nicht nur halten sondern auch wechseln zu können. Dafür braucht es inneres Gleichgewicht. Fehlt es, fällt man hin. Das Kind hat sich also sowohl gegen die äußeren physikalischen Bedingungen zu behaupten als auch seine Ängste zu überwinden.

 

Ein Beispiel schwachen inneren Gleichgewichts ist die Furcht vor einem Element, das keinen Halt gibt: 

Bedeutung von Furcht vor Wasser:

Vorstellung, schwankenden Bezügen, Unverbindlichkeit, Haltlosigkeit ausgeliefert und somit auch ohne Möglichkeit sozialer Gegenseitigkeit, sicheren Rückhalts zu sein

 

Mit ihr verwandt ist die Angst vor Stuhlgang, Stuhlgang bedeutet abgesondert zu werden, weil man sozial nicht passt. Essen ist die Aufnahme überwiegend passender Nahrung, Stuhlgang ist der Anteil des Essens, der nicht passt. Wer Angst vorm Stuhlgang hat, hat generell Angst, nicht zu passen und aus diesem Grund  abgesondert zu werden. Genau das aber ist die Ursache für die so häufige Verstopfung oder Stuhlverhaltung der Kleinkinder.

 

Bedeutung von Verstopfung, Stuhlverstopfung, Obstipation allgemein:

Gefühl, selbst unpassende Kommunikationspartner (Beziehungen, Umstände, Akzeptanzbedingungen) festhalten, es vermeiden zu müssen, als unpassend (= unnütz, stinkend) abgesondert zu sein.

Jede Obstipation ist ein Festhalten an Unpassendem. Das kann aus dem Klammereflex, z. B. Stuhlverhaltung der Kinder, passieren oder Folge von Uneinsichtigkeit sein. Man wähnt sich großartig genug, um zu allem und jedem zu passen.  

Bedeutung von Obstipation bei Kindern (auch Stuhlverhaltung):

Problem, ungewissen Bedingungen ausgesetzt jedoch zu wachsender Selbständigkeit angehalten zu sein, meint, gerade das vermeiden und sich daher auch an Unpassendem festhalten zu müssen, um nicht ohne Halt, abgesondert zu sein.

Damit komme ich zum nächsten Entwicklungsschritt, dem Sprechenlernen. Wie das Gehenlernen setzt es Lernfähigkeit voraus. Diesmal geht es aber nicht um fixe physikalische Umweltbedingungen sondern um sprachliche Traditionen des sozialen Überbaus, also Menschengemachtes, dem sich das Kind anzupassen hat.

 

 


Diese Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits Corona, gegeben, weil die Naturmedizin und hier ganz besonders die Homöopathie im Zuge der dunklen Coronapolitik existenziell gefährdet ist. Die Grünen haben mit ihrer Gegenposition vorzeitig die Katze aus dem Sack gelassen. Den Menschen muss klar gemacht werden, dass der Grund für die Abkehr in der schlechten Vermarktbarkeit der Naturmedizin liegt, wel sie eine Dienstleistung und damit zeitaufwendig ist. Der durch medizinische Vorwände begründete Zwangsstaat bedeutet nicht nur eine Abkehr von der biologischen Wirklichkeit sondern auch eine Abkehr vom Menschlichen. Nicht mehr der Mensch soll des Menschen Medizin sein sondern das in Sekunden verschriebene Medikament..
Der pure Materialismus, auf dem Big Pharma gründet, denkt die Welt als ökonomische Ordnung. Meine tagtägliche homöopathische Praxiserfahrung führt mich aber zum Schluss, dass sie tatsächlich ein emotionales Konstrukt ist. Wir leben in einem informatischen Universum, in dem die Begriffe wie in einem Computerprogramm das Eigentliche sind.
Gegenstand dieses Textes ist die Zahnung. Der Begriff, um den es dabei geht, ist Eindrücklichkeit.
Eindrücklichkeit bedeutet, durch starke Präsenz zu beeindrucken. Zähne setzen sich beim Kauen über ihre Eindrücklichkeit mit dem Essen auseinander, darüber hinaus unterstreichen sie auch unsere Präsenz nach außen. Stellen sie sich einen Repräsentanten einer Firma vor, dem die Schneidezähne fehlen. Der negative Eindruck schlägt auf ihn selbst und seine Firma zurück.
Wenn also ein Baby Zähne bekommt, ist ihm die Aufgabe gestellt, eindrücklich werden zu müssen.
Wir haben eine obere und eine untere Zahnreihe. Auf die spezifischen Themen, denen jeder Zahn unterstellt ist, gehe ich hier nicht ein, weil das den Rahmen des Textes sprengen würde.
Die obere Zahnreihe wurzelt im Oberkiefer, es hat keine Spielräume für Anpassung sondern steht für fixe Ansprüche an Eindrücklichkeit. Hier passen Begriffe wie Position, Prinzipien, also sich positionieren, seine Prinzipien wahren.
Die untere Zahnreihe wurzelt im beweglichen Unterkiefer. Es hat die fixen Ansprüche an das faktisch Mögliche anzupassen. Das bedeutet, es reduziert diese Ansprüche auf den menschlichen Rahmen.
Beißen resultiert aus dem Zusammenspiel dieser einander entgegenstehenden Zahnreihen, das, was man will, wird begrenzt durch das, was möglich ist.
Bedeutung von Beißen: Gefühl, seinen Ansprüchen Nachdruck verleihen, sich im Rahmen des Möglichen durch Beißen (Verstärkung der Eindrücklichkeit) Anerkennung, Respekt, soziale Präsenz zu verschaffen.
Damit wird klar, dass das Essen von fester Nahrung eine gewisse Präsenz voraussetzt.
Somit ist die Bedeutung von Zahnung: Problem, im Zuge der eigenen Entwicklung aufgefordert zu sein, sowohl sozial eindrücklich wie auch verbindlich werden, sich also als soziale Präsenz beweisen zu müssen.
Die Größe der Herausforderung bleibt uns Erwachsenen eigentlich verborgen, weil wir im Vorgang des Essens keine Herausforderung mehr sehen können.
Was sich aber darüber hinaus zeigt, sind Ansätze einer Grammatik, mit denen der Körper über Symptome mit uns sprachähnlich kommuniziert.
Das Unterbewusstsein teilt durch die Umstände, die ein Symptom verbessern oder verschlimmert, mit, was es gerne hätte oder eben ablehnt. Verschlimmerung der Symptome sind Ausdruck der Ablehnung, Verbesserungen sind Ausdruck seiner Zustimmung.
Verbessert kaltes Trinken, will es in Ruhe gelassen werden, weil Kälte als befreiend empfunden wird, verbessert warmes Trinken, wünscht es Nähe, weil Wärme als Zuwendung interpretiert wird.
Der hier vorliegende Umstand, mit dem sich das Unterbewusstsein auseinanderzusetzen hat, ist die eigene Entwicklung. Entwicklungsprobleme sind somit Ausdruck der Ablehnung, erwachsen zu werden. Wachstum bedeutet, wachsendem Anpassungsdruck ausgesetzt zu sein, ihm nachgeben, sich verändern zu müssen. Im Grunde tut sich ein Kind mit Zahnungsproblemen schwer, eindrücklich werden zu müssen.
Was aber bedeutet es, wenn die Zahnungsprobleme des Kindes nicht nur lokale Schmerzen hervorruft sondern auch mit begleitende Beschwerden kombiniert sind.
Ich demonstriere den Sinn dieser kombinierten Botschaft am Beispiel des Fiebers.
Bedeutung von Fieber: Erregung, hinnehmen zu müssen, emotional Abgelehntem hilflos ausgesetzt zu sein, ohne reagieren zu können.
Allein aus dem Text wird ersichtlich, warum Babys in der Regel höher fiebern als Erwachsene. Weil sie hilfloser sind.
Wollen wir nun die Bedeutung von Fieber bei der Zahnung kennen, braucht man nur die verkürzte Bedeutung von Zahnung im Fiebertext an die Stelle von ... emotional Abgelehntem ... setzen:
Bedeutung von Fieber bei der Zahnung; Erregung, aufgefordert zu sein, ...im Zuge der eigenen Entwicklung sozial eindrücklich wie auch vereinnahmend werden zu müssen (beißen), ...die Herausforderung trotz Ablehnung nur hinnehmen, sich ihr aber nicht entziehen zu können
Alle die Zahnung begleitenden Beschwerden, ob Schnupfen, Husten, Durchfall usw., können auf eben diese Weise übersetzt werden. Die Symptome erweisen sich so als Fenster zur Wirklichkeit. Die symbolische Medizin, die die Untersuchung dieser Phänomene begonnen hat, würde durch Miteinbeziehung der homöopathischen Erfahrung in der von mir vorgestellten Technik zu einer exakten Disziplin aufgewertet werden.
Wozu? Der Hauptzweck des Aufwands ist, sich aus dem Patienten emotional herauszuhalten. Das ist keine fehlende Empathie, Mitfühlen führt zwangsläufig zu einer Spiegelung der oder des Untersuchenden im Untersuchten. Die eigenen Erfahrung, die nie die Erfahrung des Gegenübers sein kann, wird zur Falle.
In den nächsten Folgen werde ich mich mit dem Gehen- und Sprechenlernen befassen.
 
 
 
 
 
 
 

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits Corona, gegeben, weil trotz bester Beweislage gegen die Corona-Pandemie tagtäglich schlechte Nachrichten herein prasseln. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass sie nicht durchkommen. Licht am Ende des Tunnels seh ich allerdings noch nicht, also beschäftige ich mich zur Abwechslung mit meiner eigentlichen Agenda, der Symptomensprache. Es geht mir darum, die etwas statische Symbolische Medizin in eine flüssige Sprache zu erweitern.

In allen Texten zur Entwicklung geht es um allgemein gültige Phänomene. Was die Verschreibungsmethodik betrifft, wie ich sie in meiner Praxis anwende, wäre Seminarstoff, weil es um das Verstehen des Repertoriums geht, das Problem, dass die Hälfte der Gemütssymptome nicht objektiv festzumachen sind, wir aber trotzdem nicht an Gemütssymptomen vorbeikommen usw.
In Folge 3 ging es um die emotionale Lage der Babys nach der Geburt, ob sie sie als Abgesondertsein oder als Befreiung erfahren. Die Mehrzahl fühlt sich abgesondert, vor allem nachts fehlt der Herzschlag und das Rauschen des mütterlichen Blutes. Sie erwachen daher ständig. Es ist wie ein Rückversichern, ob die Mutter noch da ist.
Diese Schlafstörungen sind aber nicht das einzig Dilemma, vielen Müttern bereiten auch die sogenannten Dreimonatskoliken Sorge. Ihre Ursache ist ein sich zusammenziehender Magenausgang, man spricht von einem Pylorus- oder Pförtnerkrampf, der in den ersten drei Lebensmonaten das Kind plagen kann.
Was es mit diesen drei Monaten auf sich hat, vor welcher Entscheidung das Kind nun steht, sollte in der Symptomenbotschaft des Pförtnerkrampfes angesprochen sein.
Bedeutung des Pförtnerkrampfs: Problem, sich den Bedingungen sozialer Gegenseitigkeit, Nützlichkeit stellen zu müssen, sich jedoch weder einlassen noch entziehen, sich nur verkrampfen, verschließen zu können.
Man erkennt ansatzweise, worum es geht. Der Pförtner liegt zwischen Magen und Darm. Während der Magens die Kontaktaufnahme mit Unvertrautem zu leisten hat, geht es im Darm um die die gegenseitige Passung, man kann auch sagen soziale Eignung. Eignung bedeutet hier, die Bedingungen gegenseitiger Nützlichkeit erfüllen zu können. Wir sehen hier im Verdauungsweg das Muster einer sozialen Gemeinschaft, bei der es nicht genügt, dass sie mir nützt, ich muss auch ihr nützlich sein, um dazuzugehören.
Das ist am Beispiel der Muttermilch gut zu erklären: Die Bedingung, die das Baby an die Muttermilch stellt, ist passende Ernährung zu erhalten, um überleben zu können, die Gegenbedingung, die die Muttermilch an das Baby stellt, lautet, dass sie vom Baby erwartet, sich von ihr zu lösen, erwachsen (selbständig) zu werden... Versorgung ist angenehm, Erwachsenwerden nicht, lautet hier der Konflikt.
Voraussetzung für eine ungestörte Verdauung ist also ein Konsens zwischen Ansprüchen der Person, die die Nahrung zu sich nimmt, und Ansprüchen, die die Nahrung an sie stellt. Informatisch betrachtet setzen beide Seiten Bedingungen, die von der jeweils anderen zu erfüllen sind.
Bei der Pylorusstenose liegt der Konfliktort zwischen Magen und Darm. Das Baby will sich auf die Bedingung der Muttermilch, die im Darm schlagend werden, nicht einlassen, weil es sie als Abweisung empfindet, und erbricht sie in einem Schwall.
Botschaft von Erbrechen: Problem, sich auf soziale Kontakte eingelassen zu haben, sich nun aber nicht anpassen und daher auch keine Verbindlichkeit schaffen zu können, als unpassend zurückgewiesen, ausgestoßen zu sein.
Der Text besagt, nicht der Magen weist die Nahrung zurück, der Magen fühlt sich von der Nahrung zurückgewiesen. Das widerspricht unserer bewussten Wahrnehmung, die davon ausgeht, dass Nahrung das Überleben zu garantieren hat, dass es also nur gilt, irgendwie an passende ranzukommen. Die Nahrungsbeschaffung ist aber schon eine der Bedingungen, darüber hinaus steht, ich hab das schon in der ersten Folge angedeutet, der soziale Konsens vor dem Überleben. Das Gegenseitige siegt immer über das Einseitige.
Deshalb kann es sein, dass sich in den ersten drei Lebensmonaten, in denen Babys nur Muttermilch oder eine Ersatzmilch bekommen, Verdauungsprobleme einstellen. Ich geh aus Gründen der Übersichtlichkeit auf die Möglichkeit mangelnder Qualität der Muttermilch nicht ein. Sie ist Ausdruck der Überforderung der Mutter durch die Fürsorgerolle und stellt daher Bedingungen an das Baby, die es gar nicht erfüllen kann. Das tut jede unverträgliche Nahrung, was zeigt, dass der sozialer Konsens wischen Nahrung und Ernährtem Voraussetzung für den Verdauungsvorgang ist.
Hier soll es um die Frage der Unverträglichkeit normaler Muttermilch gehen.
Ornithogalum umbellatum, der doldige Milchstern, ist eines von mehreren passenden homöopathischen Mitteln für den Pförtnerkrampf. Sein Arzneimittelmotiv sollte die Situation der ersten drei Monate zumindest ansatzweise beschreiben.
Motiv von Ornithogalum umbellatum: Problem, ans Vertraute gebunden und daher in seiner Anpassungsfähigkeit an das Unvertraute eingeschränkt, unflexibel zu sein, weil es meint, den Bedingungen sozialer Gegenseitigkeit nicht wirklich zu entsprechen, diesen Mangel letztlich nur durch extremes Bemühen ausgleichen oder eben nur verkrampfen zu können;
Strategie: klammert, verwindet sich, um zu entsprechen;
Das heißt, diese Menschen sind unflexibel, weil sie sich dem Unvertrauten nicht gewachsen fühlen.
Bei Neugeborenen ist das Vertraute die Nahrung, die sie durch die Nabelschnur bekommen haben. Im Zuge der Umstellung auf die Muttermilch sehen sie sich erstmals einer Bedingung sozialer Eignung konfrontiert. Sie sind angehalten, selbständig zu werden. Das überforderte Baby verkrampft, es scheint in der Pforte zum Leben festzustecken.
Der Vorgang ähnelt einem Erwachen des Bewusstseins, das aus der Dunkelheit seiner selbst in die soziale Welt tritt. Damit können sich auch neue Ängste und Vorbehalte auftun, weil ja das Bewusstsein das eigene Ausgeliefertsein in der Welt reflektiert.
Erwachsene, denen ornithogalumhilft, sind üblicherweise Magenproblematiker, sie versuchen das Gefühl mangelnder Eignung mit Perfektionismus auszugleichen.
Am Ende des Lebens kann sich dieses Phänomen umkehren. Diesmal zeigt es sich direkt am Bewusstsein, das im Zuge seiner Introversion den Kontakt zur Außenwelt verliert.
Die Bedeutungen von Demenz und Alzheimer sind Beispiele dieser Situation:
Gefühl, durch sich verändernde soziale Integrationsbedingungen in seiner Flexibilität überfordert und daher auch in seiner sozialen Position in Frage gestellt zu sein, den drohenden Verlust weder hinnehmen noch ausweichen, ihn nur durch Rückzug verdrängen zu können.
Die Begriffe, wie sich verändernde Integrationsbedingungen, Gefährdung der sozialen Position zeigen wie verheerend die Auswirkungen eines Lockdowns auf ältere Menschen sein können.
Diese Indizien sprechen dafür, dass die ersten drei Lebensmonate eine Zeit sind, in der das Bewusstsein beginnt, aus sich herauszugehen, und den sozialen Bezügen öffnet. Das heißt, die Wahrnehmung wendet sich von innen nach außen.
Der nächste Entwicklungsschritt, den das Baby zu bewältigen hat, ist die Zahnung. Sie wird Gegenstand des nächsten Artikels sein.

 

Die ersten drei Monate eines Babys aus informatischer Sicht. a. Wie verhält es sich?

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits Corona, gegeben, weil es gerade wegen der wachsenden Existenzgefahr für die Naturmedizin eine Notwendigkeit ist, auf ihre Leistungsfähigkeit und ihre alternative Sicht auf die Welt zu verweisen.

Quelle meines informatischen Weltbildes ist die homöopathische Praxis, die ich seit 30 Jahren in Kremsmünster/OÖ führe. Eine meiner Veröffentlichungen, die auf eben dieser Perspektive basiert, ist das Buch, Materia Medica der Motive. Dem Leser, der damit nicht vertraut ist, ist möglicherweise nicht klar, Homöopathie könnte nicht so wirken, wie sie es tut, wenn die Welt materialistisch konzipiert wäre.

Ich hab im letzten Text, als es um den Geburtsschock ging, geschrieben, dass der emotionale Zustand eines Neugeborenen oft ein Hinweis auf das Vorhandensein eines Schocks bzw. Folge einer Ablehnung der eigenen Geburt sein kann. Die Mutter, die eben unter Schmerzen ein Kind geboren hat, sieht sich plötzlich einem völlig verängstigten bzw. empörten Baby gegenüber. Es ist mit seinem Schicksal und damit mit der Mutter nicht einverstanden.

Bedeutung von Schreien bei Kindern, Schreikind: Gefühl, auf Halt angewiesen, von der Mutter jedoch ausgestoßen worden zu sein, meint, seiner Verstimmung nur durch Schreien gebührenden Ausdruck verleihen, sich nur so Beachtung, Zuwendung verschaffen zu können

Häufiger als Schreikinder sind Babys, denen die Nacht ein Grauen ist. Sie wachen ununterbrochen auf und wollen die Mutterbrust oder eben das Fläschchen.

Neugeborene sind in den ersten Monaten primär nach innen orientiert. Somit sollte die Quelle ihrer Ängste auch in ihrem Inneren liegen. Bedenkt man, dass der Embryo an die Geräusche des Mutterleibs gewohnt ist, sollte die Geburt unter anderem auch den Verlust dieser "Geräuschkulisse" bedeuten. Die nun eingetretene Ruhe und Stille ist also für das Neugeborene mit dem Begriff Abgesondertsein assoziiert. Somit ist die Nachtruhe wohl eine Metapher für eben dieses Abgesondertsein, das es mehr als alles andere fürchtet.

häufiges Aufwachen, Schlaflosigkeit von Kindern: Problem, auf Halt angewiesen, durch den nächtlichen Schlaf jedoch auf sich gestellt, abgesondert zu sein, meint, die Kontrolle daher nicht vertrauend loslassen, sich nicht auf sich zurückziehen zu können.

 

Das gilt freilich nicht für alle. Ein guter Teil der Babys wacht nur ein-, zweimal zum Trinken auf. Was hat also die Empfindsamkeit der schlaflosen anderen für diese Trennungserfahrung derart gesteigert, dass sie nachts keine Ruhe finden?

Die Antwort lautet, dass ein und derselbe Anlass von verschiedenen Menschen verschieden interpretiert wird. Die Geburt kann für das eine Baby Befreiung, für das andere ein Weltuntergang sein.

Die Symptome derjenigen, die mit ihrem Erdendasein erst mal unglücklich sind, geben Auskunft, worum es geht

 

Bedeutung von licht-, geräusch-, berührungsempfindlich: Problem, angespannt und daher gegenüber sinnlichen Reizen überempfindlich, selbst bei geringen Abweichungen, als unpassend erachtet, kritisiert, in seiner Zugehörigkeit in Frage gestellt zu sein.

 

Bedeutung von hohem Fieber: Erregung, hilflos hinnehmen zu müssen, emotional Abgelehntem ausgesetzt zu sein, ohne sich äußern oder reagieren zu können.

 

Hier findet sich auch die Erklärung, warum Babys höher fiebern. Sie sind eben auch deutlich hilfloser.

Bedeutung von heißem Kopf, kalten Füßen, Händen:

Kopfhitze (Blutandrang): Problem, hinnehmen zu müssen, sich unter den gegebenen Umständen in seinem Geltungsanspruch nicht behaupten, sich nur hilflos erregen zu können.

 

kalte Füße im Bett: Gefühl, sich auf die Standortbedingungen nicht verlassen und daher auch nicht selbstverständlich einlassen, die Kontrolle loslassen zu können.

 

kalte Hände: Gefühl, nicht willkommen zu sein, sich auf soziale Kontakte daher nicht einlassen, sich auf sie nicht verlassen zu können.

 

Man erkennt in diesen Zusammenhängen, dass die Kälte der Hände und Füße ein Rückzugsphänomen ist. In ihrer Kälte drückt sich ein Vorbehalt gegen Kontakte in Form emotionaler Zurückhaltung aus.

 

Somit sind heiße Hände und Füße das emotionale Gegenteil. Ees geht nun nicht um Rückzug sondern um gestaute Erregung über die Bedingungen sozialen Halts. Der Unterschied liegt also im Emotionalen, das eine ist defensiv das andere offensiv.

 

Die Symptome erzählen also von der subjektiven Interpretation des Geschehens durch das Baby. Ein Schock muss nicht mal Folge eines schrecklichen Geschehens, also einer Aggression aus dem Umfeld sein, er kann genauso Folge eines unrealistischen Anspruchs des Kindes an die Welt, also enttäuschte Erwartung sein.

Wie auch immer es die Lage interpretiert, aus beiden Varianten können sich Panikanfälle entwickeln.

Panikanfälle: Vorstellung, hinnehmen zu müssen, plötzlich sozial in Frage gestellt, verstoßen und somit schutzlos auf sich gestellt zu sein.

 

Erwachen mit Angst: Vorstellung, sozial weder in sich noch dem Umfeld zu ruhen, abgesondert, schwebend, sozial bezugslos zu sein, stets gefasst sein zu müssen, als unpassend ausgegrenzt, schutzlos, ohne Halt zu sein.

 

kratzt sich: Vorstellung, unbeachtet zu sein, seiner Hilflosigkeit nur durch Autoaggression Ausdruck verleihen, sich nur durch Selbstzerstörung als besonders beweisen zu können.
 

Die letzte Bedeutung ist die der Selbstverletzung durch Schneiden, Ritzen etc.. Die Symptomenbedeutungen gelten ungeachtet des Alters oder der Frage, ob es um Menschen oder Tiere geht.

 

Krankheit ist stets die Folge eines krankmachenden Reizes und des Temperaments des auf diesen Reiz empfindlichen Wesens.

Die Individualität der Wahrnehmung ist entscheidend, ob die Geburt als Enttäuschung oder als Weltuntergang interpretiert wird.

 

Im nächsten Beitrag wird es nochmals um die ersten drei Monate gehen, wobei es um die dramatische Frage geht, ob es überhaupt bleiben will.

 

 

 

Die informatische Sichtweise der Geburt und des Geburtsschocks:

Nach monatelangem Anrennen gegen die überzogenen Corona-Maßnahmen widme ich mich als Gegenpol zu all dem Negativem einer Serie von Artikeln über die Symptomenbedeutung. Ich gehe dabei von der in der symbolischen Medizin und teilweise auch in der Psychologie bestehenden Vorstellung aus, dass Krankheitssymptome Botschaften haben. Das ist deshalb von großem Interesse, weil dadurch die Welt als ein informatisches und kein materielles Konstrukt anzusehen ist, was die theoretische Physik ja schon andeutet.

Mein Einstieg in das Thema war die  Homöopathie, die ich seit 30 Jahren in Kremsmünster/OÖ ausübe. Basierend auf dieser Sicht hatte ich schon mehrere Veröffentlichungen, z.B. die Materia Medica der Motive.

Im vorangegangenen Artikel über die vorgeburtliche Situation sprach ich von Problemen der Trennung. In der Geburt wird diese Trennung Realität. Auf die Welt zu kommen, ist wie eine Landung auf einem fremden Planeten. Wie das Kind dies verkraftet, zeigt sich im nachgeburtlichen emotionalen Zustand.

Die Bedeutung eines Kaiserschnitts oder einer Zangengeburt ähnelt somit einem Absturz, weil man die Ablehnung der Trennung durch einen abrupten gewaltsamen Eingriff (dessen Notwendigkeit oft unbestreitbar ist) löst. Das heißt, die Trennung ist plötzlicher Fakt, was allerdings bleibt, ist die kindliche Angst.

Naturgemäß wäre eine Landung auf dieser Erde besser. Unter kausaler Therapie verstünde man in der Homöopathie die Lösung der Trennungsvorbehalte, was zu einer Annahme der Geburt und damit zu einer weniger harten Landung führte. Das ist leichter gesagt als getan, dennoch, die Folgen der gängigen, oft unvermeidlichen Vorgangsweise wären bedeutend milder.

Bedeutung von Kaiserschnitt, Zangengeburt, Saugglocke: Problem, hinzunehmen, durch einen willkürlichen Eingriff von der Mutter getrennt, ohne Kontrolle, orientierungslos zu sein, sich weder entziehen noch anpassen, es nur hilflos akzeptieren oder resignieren zu können.

Man darf annehmen, dass ein Kaiserschnitt fällig wird, wenn sich Mutter und Kind einig sind, beisammen bleiben zu wollen. Das erscheint unlogisch, weil es den Tod beider bedeuten würde. Ich hab im letzten Artikel dazu angemerkt, dass die Evolution das zulässt, weil ihr Konsens wichtiger als Überleben ist. Basis des Lebens auf diesem Planeten ist das Gemeinsame, das vor das Trennende gestellt ist. Wir sehen auch, dass das Geschehen von Begriffen und Emotionen gleitet ist. Die Begriffe werden im Rahmen von emotionalen Reaktionen in andere Begriffe umgewandelt, die der herrschenden Situation besser entsprechen. Man nennt das Anpassung der Haltung. Das kann bei überbordender Emotionalität für das betroffene Individuum tödlich sein, weil die nun eingenommene Haltung und die Wirklichkeit einander nicht entsprechen, das Prinzip ist aber nicht verletzt. 

Das bedeutet, eine Geburt kann auch stattfinden, wenn nur einer der beiden Partner zur Trennung bereit ist. Wenn also die Mutter dazu bereit ist und das Baby nicht, oder umgekehrt nur das Baby aber die Mutter nicht, wird sich der Geburtsvorgang mühsam gestalten. In beiden Fällen kann das Baby trotz einer relativ normalen Geburt einen Geburtsschock haben.

Bedeutung von Geburtsschock, Geburtstrauma (defensiv): Gefühl, von der Mutter verstoßen, den abweisenden Bedingungen der Umwelt hilflos ausgeliefert, plötzlich auf sich gestellt, ohne Kontrolle, orientierungslos zu sein.

Bedeutung von Geburtsschock, Geburtstrauma (offensiv): Gefühl, von der Mutter durch ihre überbordende Fürsorglichkeit an der Trennung und damit auch an der Entfaltung gehindert worden zu sein.  

Will man wissen, was vorgegangen ist, ist es daher von großem Interesse, wie das Baby sich unmittelbar nachher verhält.

Neugeborenenprobleme beschreiben zum einen die Irritation des Babys, jetzt auf sich gestellt zu sein.

Bedeutung von Neugeborenenprobleme (defensiv): Gefühl, willkürlich aus seinem Bezug (zur Mutter) gerissen, den verwirrenden, vielfältigen Bezügen der Welt, ihren Veränderungen, ihrem Anpassungsdruck hilflos ausgeliefert zu sein;

Ebenso ist aber auch eine Form der Entrüstung des Babys, statt gehalten, festgehalten worden zu sein, möglich.

Bedeutung von Neugeborenenprobleme (offensiv): Gefühl, beim Versuch, sich aus seinem Bezug (zur Mutter) zu lösen, nicht unterstützt sondern festgehalten worden zu sein.  

Es gab mal eine Werbung, ich glaub für Babynahrung, die zeigte ein daumenlutschendes Baby. Nachdem das alles recht kuschelig aussah, meinte man, dass das ein Zeichen für Wohlbefinden wäre. 

Bedeutung Fingerlutschen von Kindern: Gefühl, in seinem Wunsch nach Kontakt, Trieberfüllung auf sich gestellt zu sein, somit bei sich selber Halt und Erfüllung finden zu müssen, nur in sich gehalten zu sein;

Jetzt könnte man natürlich einwenden, ich sauge mir das ähnlich wie die Babys aus meinen Fingern, finde also in mir selbst Halt. Tatsächlich ist dieses Wissen aus dem homöopathischen Repertorium abgeleitet. Das Symptom "Kinder stecken den Finger in den Mund" hat in meinem Synthesis-Repertorium 39 Mittel. Homöopathische Mittel haben jedes eine Arzneimittelbotschaft. Das sind Situationen, in die Menschen geraten können (siehe mein Buch: Materia Medica der Motive).

Logischerweise müssen alle Mittel der Rubrik, Fingerlutschen, etwas mit der Bedeutung dieses Symptoms und damit der Situation des Kindes zu tun haben. Wenn man nun die Botschaften der Mittel kennt, kann man aus der Zusammenschau einiger repräsentativer Mittel die Symptomenbedeutung ableiten.

Damit ist zu obiger Botschaft zu ergänzen, dass z. B. das Gefühl, auf sich gestellt zu sein, nicht nur aus Unselbständigkeit, Hilflosigkeit resultiert. Es kann genauso eine Folge der Ablehnung der herrschenden Bedingungen, also Opposition dagegen sein.

 

Im nächsten Text wird es um die ersten drei Monate im Leben eines Neugeborenen gehen.

 

 

 

Die informatische Krankheitssicht am Beispiel kindlicher Beschwerden: Die Situation vor der Geburt.

Seit Monaten berichten ich und andere Autoren primär vom Corona-Wahnsinn. Das ist sicher notwendig, notwendig ist aber auch, den Blick auf die Realität der Naturmedizin zu lenken, die wie eine Parallelwelt neben der zur Bedrohung gewordenen technischen Sichtweise existiert.

Was jeder aus dem derzeitigen Geschehen lernen kann, ist, dass in der Wissenschaft nicht die Fakten sondern politische und ökonomische Interessen bestimmend sind.

Meine Domäne ist die Homöopathie, die ich seit 30 Jahren in Kremsmünster/OÖ ausübe.

Ich möchte also eine Sichtweise vorstellen, bei der es um das Krankheitsverständnis geht. Ratschläge, welche homöopathischen Mittel man für diese oder jene Krankheit nehmen soll, sind eigentlich nicht seriös. Um eine richtige homöopathische Verschreibung zu schaffen, muss man zuerst die Krankheit verstehen und dieses Verständnis in Homöopathie übersetzen. Es bedarf einer genauen Kenntnis der Grenzen der Nachschlagwerke, um hier die Orientierung nicht zu verlieren. Wenn ich also ab und zu ein Mittel nenne, dann als Hinweis nicht als Empfehlung.

Mein Verständnis von Krankheit beruht auf der Übersetzung der Symptomenbedeutung und ihrer Zusammenschau. Der Körper spricht in Symptomen darüber, was ihn wirklich bewegt.

Wer darüber Näheres wissen will, findet die gedanklichen Ansätze in meinem Video Weltbild im Wandel: Editorial zum Entwurf eines informatischen Weltbilds - Symptomensprache (10 Min) https://youtu.be/tYFm2hZfG4k

Ich widme mich nun Problemen der menschlichen Entwicklung, beginne also mit Problemen vor der Geburt und werde das Schritt für Schritt bis zu Problemen des Alterns und Sterbens weiterführen.

Mitte des 19. Jahrhunderts lag das Risiko der Mütter, bei einer Geburt zu sterben, bei etwa 0,5 %. Man kann also den Kaiserschnitt zu den erfolgreichsten lebensverlängernden Maßnahmen der Schulmedizin zählen. Der Vorstellung, dass ein Kaiserschnitt notwendig ist, weil die anatomischen Verhältnisse der Mutter dem Kind den Weg nach draußen versperren, ist aus informatischer Sicht jedoch zu widersprechen.

Der Begriff Trennung, also die Ablehnung der Trennung des Kindes von der Mutter bei gleichzeitiger Ablehnung der Mutter, sich vom Kind zu trennen, ist das eigentliche Problem.

Mir erscheint es daher logischer z. B. die Steißlage des Embryos neben anderen die Entbindung erschwerenden Haltungen als Ausdruck des kindlichen Widerstands gegen die Trennung von der Mutter zu deuten.  Das Kind dreht sich also nicht, weil es nicht kann sondern weil es nicht will.

Hier wird nun sofort der Einwand kommen, dass dies den Gesetzen der Evolution, die ja das Überleben als oberste Prämisse hätte, widersprechen würde. Genau das tut es, weshalb das Überlebensgesetz mit hoher Wahrscheinlichkeit falsch ist und durch das Gesetz des Konsenses zu ersetzen wäre. Vor dem Überleben hat die Natur den sozialen Konsens gesetzt. Was derzeit im Rahmen des Lockdowns geschieht, ist das genaue Gegenteil und illustriert, wie krank die Welt durch diese materialistische Deutung der Lebensphänomene geworden ist.

Was aber sichtbar wird, ist das eigentliche Problem, das sich mit dem Begriff, TRENNUNG, exakt beschreiben lässt.  Ja, es ist eine Form des Konsenses, die mit dem Untergang beider enden kann. Da die Natur niemals irrt, ihre Irrtümer sind nur ein Produkt materialistischen Denkens, bekommen wir hier den Hinweis, dass Konsens innerhalb der herrschenden Naturgesetzlichkeit vor dem Überleben kommt. In Summe zeigt sich auch, dass im Zuge der Evolution der Konsens mehr zum Überleben beiträgt als es das Überleben in Form eines auf sich gestellt Daseins jemals könnte. Die Überlebenschancen des Einzelnen sind gering, die des Kollektivs unvergleichlich größer.

Bedeutung der Steißlage des Embryos:  Wunsch, seine Position nicht zu verändern, sitzen zu bleiben, um zu vermeiden, durch die Trennung von der Mutter auf sich gestellt sozialer Ungewissheit ausgeliefert zu sein.

Man darf nun nicht glauben, dass bei jeder ohne große Komplikationen verlaufenden Geburt, die Trennung von Mutter und Kind gelungen sei. Es gibt Fälle, in denen sich die beiden nicht voneinander lösen können.

Ein Indiz dafür sind Abstillprobleme, die sich bis ins 5.,6. ja 7. Lebensjahr und vielleicht noch länger hinziehen können. Wie immer gibt es hier mehrere homöopathische Mittel, ein sehr interessantes ist Aqua Hochstein, ein homöopathisches Mittel, das aus einem Mineralwasser des Bayrischen Waldes gewonnen wird. Dieses Mittel hat Trennungsprobleme in jeder Form, also nicht nur Probleme, sich zu trennen, sondern auch das Problem, unter einer Trennung zu leiden (Näheres findet man bei Eberle & Ritzer)..

In meinem nächsten Beitrag wird es um den Geburtsschock gehen.

Auch diesen Text finden Sie in meinem Blog  https://symptomandsense.wordpress.com/

 

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