Texte und Artikel

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Jenseits von Corona:  

1. Folge: Die informatische Krankheitssicht am Beispiel kindlicher Beschwerden: Die Situation vor der Geburt. HIER KLICKEN !

2. Folge: Die informatische Sichtweise der Geburt und des Geburtsschocks. HIER KLICKEN !

3. Folge: Die ersten drei Monate eines Babys aus informatischer Sicht: a. Wie verhält es sich? HIER KLICKEN ! 

4. Folge: Die ersten drei Monate eines Babys aus informatischer Sicht. b. Will es bleiben? HIER KLICKEN!

5. Folge: Die Zahnung oder was es heißt, präsent werden zu müssen. HIER KLICKEN!

6. Folge: Jenseits von Corona: Gehenlernen - was es braucht, zu stehen und zu gehen. HIER KLICKEN!

7. Folge - Jenseits von Corona: Vom Lernen zu sprechen oder, was es braucht, verstanden zu werden. HIER KLICKEN!

8. Folge - Jenseits von Corona: Das Problem mit den warmen Nestern:  Entwicklungsverzögerung. HIER KLICKEN!

9. Folge - Jenseits von Corona: Kinderkrankheiten - Masern: HIER KLICKEN!

10. Folge - Jenseits von Corona: Kinderkrankheiten - Mumps: HIER KLICKEN!

11. Folge - Jenseits von Corona: Kinderkrankheiten - Scharlach: HIER KLICKEN!

12. Folge - Jenseits von Corona: Das Impfdesaster - Geht es überhaupt noch um Viren? HIER KLICKEN!

13. Folge - Jenseits von Corona: Kinderkrankheiten - Windpocken und Röteln. HIER KLICKEN

 

Jenseits von Corona: Kinderkrankheiten - Windpocken und Röteln.

 

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits von Corona, gegeben, weil die Coronakrise auch Chance ist. Sie zeigt wie kriminell unsere ständig von Humanität und Soge ums Wohl der Menschen triefende Politik tatsächlich tickt. In Japan gab es Okt. 2020 mehr Selbstmorde (2513) als Coronatote (2087). In Frankreich sind Suizidversuche unter Studenten um 50 % angestiegen. Weltweit machen die Toten durch Kollateralschäden ein Vielfaches der "Coronatoten" aus. Wie der Schaden, der an der Psyche der Kinder angerichtet wurde, zu bewerten ist, lässt sich nicht ermessen, ich hoffe, dass sie sich mit Ende der Krise rasch erholen werden. Mit diesen ferngesteuerten und machtgeilen Politikern ist aber ein Ende nicht so rasch zu erwarten.

In den Beiträgen 1 bis 11 war es um die Erfüllung wachsender sozialer Ansprüche ab der Geburt gegangen. In den letzten Folgen ging es um Masern, Mumps, Scharlach, zuletzt um die Impfung. Diesmal soll es um Windpocken gehen.

Bedeutung von Windpocken, Varicella: Problem, sich dem Anpassungsdruck des Erwachsenwerdens - einerseits selbständig andererseits sozialen Regeln unterworfen zu sein - aus Abhängigkeit nicht entziehen, sondern nur zwischen Ablehnung und Nachgeben hin und her schwanken, sich letztlich nur selber auflösen zu können.

Man sieht, was der Organismus über ein Krankheitsbild mitteilt, ist verbal gar nicht so leicht in einem Satz unter den Hut zu kriegen. Auch hier könnte man sich kritisch fragen, wie ich denn zur obigen Bedeutung gelangt  bin?

Zuallererst gehe ich von der logischen Annahme aus, dass Kinderkrankheiten die Probleme von Kindern schildern, die mit dem eigenen Wachstum und damit wachsenden sozialen Pflichten konfrontiert sind.

Windpocken haben einen typischen, juckenden Hautausschlag mit wässrigen Bläschen.

Bedeutung von Jucken, Hautjucken, Pruritus:  Problem, sich den gegebenen Bedingungen weder anpassen noch entziehen, zwischen Begehren und Bedenken nur hin und her schwanken zu können.

Das zeigt schon, dass das Kind in einer Art Übersprungssituation festgefahren ist. Die genannten Bedingungen können nur die Folge der Aufforderung sein, erwachsen zu werden.

Bedeutung von Bläschenausschlag: Problem, sich bedrängt zu erfahren, sich aber weder anpassen noch auf Abstand gehen, nur den Kontaktort auflösen zu können.

Die Bläschenbildung bedeutet eine lokale Gewebszerstörung durch den Körper, ist also ein autoaggressiver Prozess. Er betrifft hier das Kontaktorgan Haut. Das gilt übrigens für jeden Prozess der Selbstauflösung. z. B. jede Eiterung, die ebenfalls autoaggressive Gewebsauflösung ist

Hautausschläge sind immer Ausdruck einer sozialen Bedrängnis, die Lokalisation schildert das Thema. Am Handgelenk würde dies zum Beispiel Ausdruck einer bedrängten Handlungsfreiheit sein. In den meisten Fällen wird diese Bedrängnis subjektiv empfunden, die bedrängende soziale Situation kann muss aber nicht von außen erkennbar sein.

Was also als bedrängender Anlass in Frage kommt, erklärt sich stets aus den sozialen Umständen, in denen sich der Kranke befindet. Bei Windpocken ist es die Situation des heranwachsenden Kindes. Kinder sind abhängig, können sich also ihren Umständen nicht entziehen. Wenn sie sich nun den geforderten Bedingungen, sowohl selbständig werden als auch den sozialen Normen gehorchen zu müssen, nicht anpassen können bzw. wollen, erscheint das Problem fürs erste unlösbar. Können sie sich nicht anpassen, wird der Hautausschlag chronisch (z. B. Neurodermitis), wollen sie sich nicht anpassen, kann dies durch eine bewältigte Kinderkrankheit überwunden werden.

Der homöopathische Laie wird sich nun fragen, was soll Homöopathie hier können. Eben weil es sich um ein informatisches Geschehen handelt, ist Homöopathie dazu in der Lage. Das lässt sich durch ein homöopathisches Mittel, das bei gegebener Passung bei Windpocken wirksam ist, gut demonstrieren:

Antimonium crudum - Grauspießglanz (Sb2S3):

Problem, Nähe zu wünschen, sich aber auf Nähe, soziale Gegenseitigkeit nicht einlassen zu können, weil es meint, in seiner Hingabe schwankenden Bedingungen, Unverbindlichkeit ausgesetzt zu sein, sich daher emotional weder lösen noch Erfüllung erfahren, nur resignieren oder durchdrehen, verrückt werden zu können;

Strategie: wünscht einerseits vertrauliche Nähe, lehnt andererseits Berührung ab;

Ich denke das informatische Wirkprinzip erklärt sich hier von selbst. Ein Kind, bei dem dieses Mittel hilft, wertet die sozialen Umstände als Ablehnung seines guten Willens. Nur dann deckt der Mittelinhalt die Dynamik des Krankheitsgeschehens. Das zeigt, wie vielfältig die Möglichkeiten in der Praxis sind, weil z. B. die Antimon crudum Situation eine sentimentale Vorstellung ist, die die soziale Realität als emotionale Enttäuschung empfindet. Ein anderes Kind mit Windpocken interpretiert die sozialen Bedingungen möglicherweise als willkürlich oder unterdrückend. Es hängt also nicht nur von der Situation sondern auch von der Dynamik der Person ab, wie die soziale Lage interpretiert wird.

Das wirft natürlich die interessante Frage auf, wo ist der Unterschied zwischen Pocken und Windpocken?

Bedeutung von Pocken, Variola: Gefühl, rücksichtsloser Bedrängnis, grenzüberschreitender Willkür  ausgesetzt jedoch ohnmächtig zu sein, trotz ständiger Konflikte seine Erregung daher nicht äußern, sich auch nicht anpassen, sich nur selber auflösen zu können (autoaggressive Zerstörung des Konfliktorts, der Hautgrenze).

Wir erkennen feudale bis patriarchale Verhältnisse im Hintergrund. Pocken sind also durchaus den Windpocken ähnlich, nur dass es jetzt nicht mehr um die Anpassung an ein allgemeines soziales Regelwerk geht sondern um Hilflosigkeits- und Zwangssituationen. Ich denke, die Pocken sind verschwunden, weil die feudalen Machtverhältnisse oder extreme patriarchale Erziehungsüblichkeiten, die beide der Willkür Tür und Tor öffneten, der Vergangenheit angehören. Darüber hinaus wissen wir nie, ob sie sich im Zuge sozialer Veränderungen in etwas anderes umgewandelt haben.

Dass Edward Jenner im ausgehenden 18. Jahrhundert mit Kuhpockeneiter impfte, verweist ja auf eine problematische Tierhaltung. So wie oben geschildert fühlten sich demnach auch die Rinder.

Die gegenwärtigen Bestrebungen der Politik, diese Willkürverhältnisse über erfundene Gefahren für die Gesundheit wieder zu installieren und die Menschen mit Regularien, die an religiöse Riten erinnern, zu unterjochen, könnten vielleicht neue Krankheiten hervorrufen. Wie diese aussehen, lässt sich nicht vorhersagen.

Wie auch immer Krankheiten spiegeln stets das Menschsein und die sozialen wie politischen Verhältnisse, in denen dieses Sein stattfindet.

Das zeigt sich auch bei den Röteln, deren Symptome abgesehen von den seltsamen tiefroten Flecken eigentlich nur einer normalen Erkältungsgrippe ähneln. Erkrankt jedoch eine Schwangere an Röteln, kann es zu einer so starken Schädigung der Organe des Kindes kommen, dass eine erhebliche Deformation oder sogar eine Fehlgeburt die Folge ist.

Nach offizieller Lesart ist diese Erkrankung ein zufälliger Infekt. Geht man aber von der Infektionstheorie ab und ersetzt sie durch die Milieutheorie, wird klar, dass es nicht außerkörperliche Aggressoren sondern interne Konflikte der Mutter um die Schwangerschaft waren, die das Unheil verursachten.    

Bedeutung von Röteln, Rubeola: Gefühl, egal, wie es sich stellt, ja verstellt, verbiegt, mit den gegebenen Bedingungen keinen Konsens herstellen zu können, nur bedrängt aber nicht integriert, akzeptiert zu sein.

Man sieht ein Thema gegenseitiger Bezugslosigkeit von Mutter und Kind, im Bemühen dennoch einen Konsens herzustellen, kommt es zur Deformation. Es ist unklar, ob es eine Folge der Überforderung der Mutter oder eine Folge der subjektiven Sicht des Embryos ist. Zwischen beiden kommt es  zu Verbindungsproblemen, das Kind meint, sich verwachsen zu müssen, um zu passen. 

Dieses Muster kann man auch auf das gestörte Verhalten eines Kindes übertragen. Welche Probleme die Anpassung an gegebene Verhältnisse auf werfen kann, wird Thema der nächsten Folge sein.    

 

 

Jenseits von Corona: Das Impfdesaster - Geht es überhaupt noch um Viren?

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits von Corona, gegeben, weil die Coronakrise in einer bis jetzt nie gekannten Sichtbarkeit ein seit Jahrhunderten herrschendes politisches wie pseudowissenschaftliches Lügenkonstrukt offen gelegt hat. 

Gleich mal vorne weg. In der Homöopathie ist es bzw. sollte es selbstverständlich sein, die Milieutheorie von Bechamp (1816 - 1908) als richtig zu erachten. Wenn also bei einem Krankheitsausbruch die Keime nichts und das Milieu, man kann auch sagen die psychische und körperliche Verfassung der Menschen, alles ist, ist die Vorstellung einer Ansteckung durch von außen eindringende Mikroorganismen falsch und damit auch die Impftheorie falsch. Damit wär eigentlich die Sachlage klar. Allerdings, würde das ein Arzt so vertreten, würde er als Ketzer gelten und seine Zulassung gefährden.

Man kann sich nun aber die Frage stellen, ob die Entscheidungsfindungen der Politik plausibel werden, wenn man ihnen die Keimtheorie nach Pasteur zu Grunde legt.

Mindestens 99 von 100 zu diesem Thema befragte Menschen würden wohl der Keimtheorie den Vorzug geben. Sie wissen nicht, dass historische Versuche nie einen Beweis der Ansteckung durch Keime liefern konnten. Ein interessantes Beispiel ist das Scheitern von Pettenkofer, Klein und Robert Koch 1875 in Ägypten. Sie konnten die Infektiosität von Cholera nicht als Übertragungsvorgang von Keimen nachweisen, ....das wusste man in England schon und verhinderte durch Kläranlagen deren Ausbrüche in den Städten. Deshalb wagten es Pettenkofer und angeblich auch Virchow, Lösungen von Cholera- bzw. Tuberkuloseerregern zu trinken. Sie erkrankten nicht. 

Das beweist nicht, dass es keine Ansteckung gibt, das zeigt nur, dass die bloße Anwesenheit der Bakterien oder anderer Keime nicht die erwartete alleinige Rolle spielt. Biowaffen in Form ansteckender Keime sind Propaganda, sie haben höchstens eine toxische Wirkung, können aber keine militärisch beabsichtigten Epidemien auslösen. Angeblich haben sich die Russen schon in den 1970er Jahre davon verabschiedet. 

Das Gerede, der SARS-Cov-2-Virus entstammte einem Labor in Wuhan, ist ebenfalls Propaganda. Man hat bis jetzt kein Isolat dieses Virus! Gerade ein künstlicher Virus sollte zumindest in seiner genetischen Sequenz bekannt sein. Das ist nicht der Fall, alles, was man hat, sind mathematische Modelle. Die können sich nur über das Internet in alle Welt verbreiten.

Faktum ist, der PCR-Test beruht auf einem Primer, das ist eine Lösung, die einen RNA-Strang enthält,  der in gleicher Zusammensetzung auch Teil der RNA des Corona-Virus sein soll. Diese RNA-Sequenz soll gleichartige RNA-Sequenzen im untersuchten Abstrich "einfangen" und damit die Anwesenheit des gesuchten Virus beweisen.

Soll...! Die Primer-RNA-Sequenzen stammen aus Genbanken und nicht vom Corona-Virus (dessen RNA-Sequenz kennt man ja nur theoretisch). Woher also die von diesen Primern eingefangenen RNA-Stränge tatsächlich sind, ob sie viral oder Bestandteil irgendwelcher Zellpartikel sind, ist unklar. Dies ist auch der Grund, warum auf der Homepage von Herstellern (z. B. creative-diagnostics) der PCR-Test als nur für wissenschaftliche Zwecke und nicht für Diagnosen geeignet angegeben wird.

Hier ein Zitat aus dem empfehlenswerten und mit Quellenangaben reichlich versehenen Buch, CORONA, Dr. St. Lanka und Ursula Stoll, Praxis Neuer Medizin Verlag:

Der Molekularbiologe Andrew Kaufman sagt: „Sie benutzen die Computermodellierung, um im Wesentlichen einfach ein Genom von Grund auf neu zu erstellen (= erfinden!!)". Vor diesem Hintergrund kann es kaum noch verwundern, dass einer der Primer des vom Pasteur-Institut entwickelten PCR-Tests genau einer Sequenz des Chromosoms 8 des menschlichen Genoms entspricht (was die Positivrate vermutlich nach oben treibt).

Sehr irritierend ist auch, dass eine Primer DNA um die 20 bis 30 Nukleotide hat, das Virus DNA soll 30 000 haben. Es geht also um ein Größenverhältnis von 1:1000!!! Der ganze Testvorgang  lässt sich mit der Situation eines Menschen vergleichen, dem man in eine Bibliothek schickt, damit er hier rausfindet, aus welchem Roman die Wortsequenz "Fischer Taschenbuch Verlag Originalausgabe" stammt.

Wenn nun der direkte Weg der Ansteckung weder durch Trinken von Bakterienlysaten noch durch direkten Kontakt bewiesen werden konnte - es gab z. B. einen misslungenen Ansteckungsversuch mit Sträflingen zur Zeit der spanischen Grippe in den USA, auch KZ Versuche scheiterten -, wie könnte dann Ansteckung funktionieren? Durch Vergiftung, also mangelnde Hygiene? Das reicht nicht aus, weil von rollenden Epidemien jeder erfasst werden kann. Die "Mutter" aller Pestepidemien war die Anfang des 6. Jahrhunderts in Ostrom unter Kaiser Justinian. Ob hier das Hygienedesaster des Mittelalters geherrscht hat, darf bezweifelt werden. Die politische Lage war aber mehr als brisant. Justinian, ein bluttriefender Despot, wollte dem Volk die Rückeroberung des untergegangenen Westroms aufbürden.

Somit muss unser Körper am Bewusstsein vorbei eine Möglichkeit haben, die Verstimmung von Kranken in einer Art von Empathie mitzufühlen. Wenn Krankheiten als Empfindsamkeit für das Krankheitsthema schon vorher angelegt sind, muss es sich bei ansteckenden Krankheiten um kollektive Empfindsamkeiten handeln. Die Kinderkrankheiten sind das beste Beispiel dafür. Wenn sie Erwachsene bekommen, kann man von einem Entwicklungsdefizit ausgehen. Das Thema Integration in die soziale Gemeinschaft sollte längst bewältigt sein.

Das bedeutet, auf informatischer Ebene (z. B. Homöopathie) ist Ansteckung Folge unserer konsensorientierten Wesenheit. Das Unterbewusstsein pflegt alles in seiner Umgebung zu personifizieren. Es identifiziert sich mit dem, was außerhalb ist, um sich damit arrangieren, also Konsens herstellen zu können. Dieser Vorgang, die eigene Identität mit der Welt, also anderen Identitäten, abzugleichen, beinhaltet die Gefahr der Ansteckung. Dabei kommt es darauf an, ab welcher individuellen Empfindsamkeit auf eine kollektive  Angst das Unterbewusstsein eines Menschen die Krankheit eines anderen auf sich bezieht. Es geht also darum, wie sehr diese kollektive Angst in ihm selbst abgelegt ist, damit sie mitfühlend mit der oder den Ängsten anderer mobilisiert werden kann. Ansteckung ist also gespiegelte Emotionalität. 

Damit wird klar, mit steigender Angst sinkt diese Schwelle und die Ansteckungsgefahr steigt. Epidemien brechen nach dem informatischen Erklärungsmodell nur aus, wenn die psychische Verfassung der Menschen das zulässt. Man sieht, unsere politischen Bosse wissen Bescheid und arbeiten bewusst daran. Sie wollen den Great Reset, das ist die große Enteignung, Corona in die Schuhe schieben.

Was nun die Impfung betrifft, ist schon die erste Impfkampagne, nämlich das Ritzen mit Pockeneiter Ende des 18. Jahrhunderts, mit Fragezeichen versehen. Edward Jenners (1749 - 1823) Erfolg war angeblich nie der, der in den Schulen gelehrt wird. Dafür spricht, dass die Impfung in Deutschland und den Niederlanden 1809 eingeführt und hundert Jahre später wieder verboten worden war. Oberstleutnand Spohr von der preußischen Armee stellte dazu fest, dass Geimpfte auf Pocken anfälliger als Nichtgeimpfte waren.  

Wenn man nun den Verlauf der Sterblichkeit an Masern, Tuberkulose oder Diphterie in den letzten hundert Jahren und den nicht vorhandenen Einfluss der Impfkampagnen auf den Verlauf der Kurven ansieht, kommt man ins Grübeln. Die Kriege und Impfkampagnen hatten stets negativen, Friede und steigender Wohlstand stets positiven Einfluss. Die Finanzeliten, die ja schon immer die eigentlichen Kriegstreber waren, haben uns nun den ewigen Krieg erklärt, weil Krieg für sie ein Megageschäft war und ist.

Abb. 1, 2 und 3.

Die Graphiken lassen sich nicht aus Office-Word übertragen. Sie finden sie samt Text in meinem Wordpress Blog:

https://symptomandsense.wordpress.com/2021/02/23/12-folge-jenseits-von-corona-das-impfdilemma-geht-es-ums-milieu-oder-eindringende-viren/#more-872

 

Der sogenannte Antikörperanstieg nach einer Impfung, der erhöhte Globulintiter, wird von der Medizin als erfolgreiche Immunisierung angesehen: Mit einem Impfstoff, der nur kontaminiertes Material enthält, gelingt dies nämlich nicht, erst wenn man dem Impfstoff Adjuvantien, z.  B. Antibiotika, Aluminium, Quecksilber, beimengt, erfolgt auch dieser Titeranstieg.

Wenn man nun wie der Mikrobiologe Dr. Lanka diese der biologischen Logik eigentlich widersprechende Vorgangsweise anzweifelt und die Globuline nicht als Antikörper gegen Keime sondern als Reparaturglobuline deutet, die durch die Adjuvantienvergiftung mobilisiert wurden, würde das die Kurvenverläufe von Abb. 1, 2 und 3 erklären.

Damit geht die Hauptgefährlichkeit der modernen Impfungen von diesen Adjuvantien aus. Man braucht sie, damit überhaupt der Antikörper-Theorie entsprochen wird und ein erhöhter Globulintiter zustande kommt.   

Der derzeitigen RNA-Impfung hat man mit den Nanopartikeln ein Adjuvans zugesetzt, das an Gefährlichkeit alle bisher genutzten Adjuvantien in den Schatten stellt. Es besteht also nicht nur die Gefahr unerwünschter genetischer Veränderungen durch die mRNA (angebliches Virengenom), die Nanopartikel sind in der Lage, die Blut-Hirnschranke zu durchbrechen, was die neurologischen Schäden, die aus den USA berichtet werden, erklären dürfte. Jüngste Meldungen aus den Altersheimen vieler Europäischer Länder, zuletzt in Berlin mit 7 Toten bei 31 Geimpften, sprechen für sich, weil ja derzeit alles getan wird, um eine breite Erfassung der Impfnebenwirkungen zu behindern.

Wenn also der Weg der Krankheit ein emotionaler ist, ist jede Impfung fragwürdig. Die Argumentation von Dr. Lanka, was das nicht vorhandene Isolat vom Masern Virus betrifft, hat sogar ein Deutsches Gericht überzeugt.  Die Australische Wissenschaftlerin Eleni Papadopulos-Eleopulos hat in den frühen 90igern schon gezeigt, dass der HIV-Virus ebenfalls nicht bewiesen werden kann. Prof. Tanner, Chef der Schweizer Corona-Task-Force, sagte, wenn wir kein Isolat vom Corona-Virus haben, haben wir ein Problem.

Dieses Problem haben wir nun tatsächlich aber nicht nur mit SARS-Cov-2 sondern mit allen ansteckenden Viren. Auch die Bilder von Viren, z. B. in Wikipedia, stammen allesamt nicht von Viren-Isolaten sondern von zentrifugierten Zellsubstraten, die mit angeblich viral kontaminiertem Gewebe versetzt worden waren.

Egal, über welchen theoretischen Ansatz man an diese Fragen herangeht, mit den fehlenden Isolaten und diesen Fakten bezüglich der Impfnebenwirkungen steht die ganze Virologie vor einer enormen Beweislast.

 

Genau das macht aber die Situation so gefährlich, die fehlenden Antworten haben nun eine Sprengkraft erreicht, die die Bosse von Politik und Finanzindustrie veranlassen, mit Hilfe ihrer medialen Macht die Diskussion dieser Fakten unter allen Umständen und mit allen Mitteln zu verhindern. Die Menschen, die sich derzeit angeblich um die Impfungen "prügeln", könnte die Erkenntnis, dass sie geteert und gefedert wurden und werden - und das nicht nur bei Corona - vielleicht ins Reagieren bringen.

 

 

Jenseits von Corona: Kinderkrankheiten - Scharlach: 

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits von Corona, gegeben, weil die Coronakrise wie keine andere zeigt, dass das materialistische Weltbild und mit ihr die Virologie ausgedient haben. Ohne ganzheitliches Denken wird die Zukunft ein Dahinvegetieren in Angst sein. Was sich die Finanzeliten, die das alles angezettelt haben, davon versprechen, ist mir schleierhaft, denn über kurz oder lang werden auch sie Opfer ihres eigenen Denkens sein und den Lügen der von ihnen dazu beauftragten Wissenschaftler Glauben schenken. Am Ende wird eine wissenschaftliche Priesterschaft die Alleinherrschaft in sich reißen wollen, indem sie ähnlich wie Savonarloa im Florenz des 16. Jahrh. eine absurde Askese predigt, in die sich alle zu halten haben werden. Savornarola war am Scheiterhaufen gelandet und das ist jener Ort, den die Geschichte auch für die Virologie und die sie belegenden Studien vorgesehen hat.

Was ich hier also vermitteln möchte, sind nicht nur die menschlichen Entwicklungsphasen und ihre Probleme sondern vielmehr den Gegenentwurf zu dem unsäglich primitiven und verlogenen herrschenden Weltbild.   

In dieser Folge befasste ich mich mit Scharlach, also einer angeblich bakteriellen Erkrankung, bei der es nicht um krankmachende Keime sondern um ein kindliches Entwicklungsproblem geht, das sich unter anderem auch als Hautausschlag zeigt.

Umgangssprachlich heißt es oft, die Haut ist der Spiegel der Seele. Das ist nicht falsch aber auch nicht ganz richtig, weil sich die Seele im Zustand aller unserer Organe spiegelt. Je nach Lokalisation geht es dann um verschiedene soziale Themen. Für die richtige Einschätzung von Scharlach, ist es jedoch vorteilhaft die Bedeutung von Hautausschlägen im Allgemeinen zu kennen.

Bedeutung eines Hautausschlags: Gefühl, statt berührt Bedrängnis ausgesetzt zu sein, sich jedoch den Bedingungen weder entziehen noch anpassen zu können, festgehalten zu sein.

Das ist die Grundinformation, die dann durch die Bedeutung der jeweiligen Lokalisation des Hautausschlags spezifiziert wird. Übertragen auf die Situation eines sich entwickelnden Kindes kann mit Bedrängnis nur die Integration in die soziale Gemeinschaft und ihr Normengefüge gemeint sein. Dieser Normendruck stößt nun auf die individuelle kindliche Toleranz für Zugemutetes. Kommt es hier für sein Empfinden zur Grenzüberschreitung, ist der Hautausschlag die emotionale Antwort. Ich hab es in früheren Folgen schon erwähnt, Krankheiten sind immer emotionale Reaktionen und keine Infektionen.

Scharlach, er gilt als von Streptokokken verursacht, setzt sich nun mit  eben diesen als Zumutung empfundenen sozialen Normen auseinander.

Bedeutung von Scharlach: Problem, hinzunehmen, sich im Rahmen seiner Entwicklung als sozial geeignet erweisen, sich also Zumutungen, Akzeptanzbedingungen fügen zu müssen, ohne im Gegenzug seinen Ansprüchen ausgleichende Akzeptanz verschaffen zu können.

Wie schon beim Mumps, lässt sich die Erkrankung aus ihren einzelnen Erscheinungsformen ableiten. Ich beginne mit der berühmtesten, der Scharlachzunge.

Ihre aufgerichteten Papillen deuten es schon an, es geht um das Problem, sich nicht selbstverständlich auf die Welt, wie sie sich im Essen spiegelt, einlassen zu können. Essen ist kommunizieren, der Zustand des inneren Mundes und der Zunge verweisen demnach auf die kommunikative Lage.

Bedeutung der Erdbeerzunge, Himbeerzunge: Problem, so, wie man ist, den Konventionen, Geschmackskriterien nicht zu genügen, sich jedoch einlassen zu müssen, den Kontakt nicht verweigern, sich nur hilflos dagegen sperren zu können.

Hier wird auch ersichtlich, dass Geschmack auf Gegenseitigkeit beruht. Guter Geschmack ist eine Frage des Einklangs zwischen der Geschmackseigenheit einer Speise und der Frage, ob sie in den sinnlichen Rahmen des Schmeckenden passt. Ob also das gegebene geschmackliche Potenzial eines Menschen überhaupt in der Lage ist, sich mit der Geschmacksvorgabe der Speise abzustimmen. Im Scharlachfall ist das emotional in Frage gestellt. Das Unterbewusstsein des Kindes fühlt sich überfordert und sperrt sich dagegen.

Ein weiteres scharlachtypisches Symptom ist die Halsentzündung. Hier schicke ich voraus, dass der Rachenring, der wie ein Trichter in die Speiseröhre mündet, mit dem Begriff sozialer Eignung belegt ist. Es geht hier um die Eignung, den Ansprüchen des Essenden wie auch der Nahrung an den Essenden zu genügen. Diese Eignung ist also als gegenseitige Eignung zu verstehen und betrifft sowohl geschmackliche als auch physikalisch-chemische Eigenschaften.

Bedeutung Rachenentzündung bei Scharlach: Problem, im Rahmen der eigenen Entwicklung gezwungen zu sein, sich auf Zumutungen einlassen, sozialen Eignungsbedingungen nachgeben zu müssen, ohne in den eigenen Ansprüchen einen ihm gerecht scheinenden Ausgleich erfahren zu können.

Dieses Grundthema des Scharlachkonfliktes findet sich auch in der Nierenentzündung, die mit dem Scharlach einhergehen kann:

Bedeutung Nierenentzündung, Nephritis durch Scharlach: Erregung, sich im Rahmen seiner Entwicklung Bedingungen jenseits der eigenen Toleranzfähigkeit anpassen zu müssen, meint, von ihnen überfordert, nur bedrängt aber in den eigenen Bedürfnissen nicht toleriert, übergangen zu sein.

Aufgabe des "Entwässerungssystems" des Körpers, also der Nieren, der Harnleiter, der Blase und der Harnröhre, ist Ableitung überschießender Emotionen. Das ist Voraussetzung für ein soziales Miteinander. Damit wird deutlich, dass Flüssigkeiten im Körper nicht bloß als Lösungsmittel gesehen werden dürfen, sie haben vielmehr emotionale Bedeutung. Die Ausscheidungskapazität der Nieren steht also für Stresstoleranz. Die Fußballtrainer, die während des Matches an ihren Wasserflaschen nuckeln, benutzen die Flüssigkeit als Stresslöser. Wo auch immer der Körper Flüssigkeiten abgibt, im Nasenrinnen, Schweiß, in der Gallenflüssigkeit etc., leitet er Stress aus.

In einer Schwellung ist der Stress jedoch gestaut. Wieder verweist die Lokalisation und die Ursache auf das Stauungsthema. Nach einem Schlagtrauma ist die Beule also Ausdruck gestauter Erregung, klingt die Schwellung ab, ist das Ausdruck einer Beruhigung. Der Konflikt wurde verarbeitet.

In der nächsten Folge wird es um das leidige Thema Impfung gehen.

 

 

 Jenseits von Corona: Kinderkrankheiten - Mumps:


Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits von Corona, gegeben, weil die Coronamaßnahmen einen kalten Putsch im Sinne einer Gesundheitsdiktatur darstellen. Dieser lange geplante Kontrollstaat ähnelt dem Gottesstaat, in dem nicht die Priester sondern ausgewählte Wissenschaftler, die Werkzeuge sind, mit denen absolute Macht über die Menschen ausgeübt werden kann. In einem Buch über die süditalienische Camorra äußerte einer der Bosse, dass absolute Macht zu haben geiler als Sex wäre. Das erklärt wohl den weltweiten Wahnsinn, wobei es auch einer der Berichterstattung ist. Europa scheint hier die am schlimmsten betroffene Region zu sein.  

In der letzten Folge ging es um Masern, ihre Bedeutung und die Tatsache, dass sie in der Homöopathie zum tuberkulinischen Formenkreis gezählt werden.

Hier möchte ich hinzufügen, dass dies eigentlich für alle entwicklungsspezifischen Krankheiten gilt.  Tuberkulose beschreibt die Situation einer durch die sozialen Normen eingeschränkten individuellen Expansion. Man meint, sich, sein Potenzial nicht entfalten zu können, weil man vom sozialen Normenkorsett daran gehindert wird. Der Grund liegt entweder im Mangel an eigener Dynamik, jede Norm überfordert, bzw. weil man einem unterdrückenden Normenkorsett ausgesetzt ist.

Erwachsenwerden bedeutet ja immer, sich mit den Normen des sozialen Überbaus arrangieren zu müssen. Dem Bewusstsein mag das einleuchten, dem Unterbewusstsein, das in seinem individuellen emotionalen Muster gefangen ist, nicht.

Ich hatte in einer früheren Folge schon mal die Mittelohrentzündung erwähnt, die Ausdruck einer in Frage gestellten Zugehörigkeit ist. Diese Frage stellt sich dem Kind deshalb, weil es ja den Grund der Normen, die es zu befolgen hat nicht kennt. Es kann diese also als Willkür empfinden und sich deshalb in Frage gestellt fühlen.

Bei der Entzündung der Ohrspeicheldrüse, Mumps, begegnen wir diesem Thema in anderer Form wieder. Um Mumps zu verstehen, muss man zuerst die informatische Funktion des Speichels verstehen. Kauen bedeutet auf der Ebene des Unterbewusstseins, sich mit der Nahrung auseinanderzusetzen um Verbindung aufnehmen zu können.   Die Rolle des Speichels dabei ist gleichzeitig seine Bedeutung:

Bereitschaft, sich aus seiner Zurückhaltung zu lösen, flexibel, offen zu sein, um Kontakte eingehen, soziale Verbindlichkeit schaffen zu können.

Essen ist kommunizieren. Ein trockener Mund bleibt "unverbindlich". Hier findet sich die Problemstellung vom Mumps, der als Krankheit Ausdruck der kindlichen Bereitschaft ist, ins Leben zu treten. Die Speichelproduktion steht demnach für den Wunsch, sich aus seiner kommunikativen Zurückhaltung zu lösen und sich einzulassen. Dem wirkt die Angst, sich einer unvertrauten Welt zu öffnen entgegen. Die Anschwellung der Drüse ist Ausdruck eines emotionalen Staus.

Die Bedeutung von Mumps, Ohrspeicheldrüsenentzündung: Problem, sich aus seiner Zurückhaltung zu lösen, seinen Wunsch, zu leben, gegen die Angst vor eben diesem Leben, verwirklichen zu können, möchte also einerseits offen verbindlich sein, fürchtet andererseits, überfordert, unerfüllbaren Bedingungen ausgeliefert zu sein.

Die Tatsache, dass Mumps zur Gehirnhaut hin metastasieren kann, bringt Licht in die Frage, welche Lebensängste es sind.:

Beim Kopf geht es um die höchste Form sozialer Präsenz, also soziale Geltung. Es zeigt sich, dass wir nicht nur sozial integriert sondern auch als Person anerkannt sein, Ansehen, Geltung haben wollen.

Im Zuge der Auseinandersetzung mit der Frage, was soziale Geltung verschafft, kann das Unterbewusstsein zu Meinung kommen, den herrschenden Geltungsbedingungen nicht gewachsen zu sein (weil es kein Selbstvertrauen hat bzw. weil es sich unerfüllbaren, willkürlichen Bedingungen ausgesetzt fühlt). 

Bedeutung von Gehirnhautentzündung, Meningitis: Erregung, sich unter den herrschenden Geltungsbedingungen mit seinen Geltungsansprüchen nicht behaupten, nur nachgeben, sich an ihnen nur aufreiben, aber keinen Ausgleich herstellen  zu können.

Wir sehen anhand dieser Eskalation, wovor sich das Kind, das Mumps hat, eigentlich fürchtet.

Es sind die Bedingungen sozialer Geltung, die es meint, erfüllen zu müssen, um sozial nicht nur integriert sondern auch akzeptiert zu sein. Sogar die Lichtempfindlichkeit, die mit Kopfschmerzen häufig einhergeht, lässt sich auf dieser Schiene erklären.

Die Sonne wird vom Unterbewusstsein auch als dominante Präsenz interpretiert. Bei jedem Kopfschmerz mit Lichtempfindlichkeit kommt das zum Tragen.

Mumps ist bekannt dafür, in eine Hodenentzündung übergehen zu können. Die Hoden stehen als Organe für kreativen Entfaltung. So wie die Eierstöcke für  die Entfaltung weiblicher Präsenz stehen, geht es bei den Hoden um die Entfaltung des männlichen Potenzials. Entfaltung bedeutet hier, zu überzeugen, es geht darum, sich sozial als Mann oder Frau in positiver Weise abzusondern, ohne abgesondert zu sein. Diese Präsenz hat sich also den Werten, Gültigkeiten des sozialen Umfeld unterzuordnen.

Bedeutung von Hoden: Problem, sich als Mann fruchtbar zu entfalten, zu beweisen, durch Kreativität abgesondert, besonders gleichzeitig aber sozial akzeptiert, nicht in Frage gestellt zu sein.

Für Männer bedeutet dies das Gleiche, was es für den balzenden Auerhahn bedeutet: nämlich durch eben diese Präsenz beeindrucken zu müssen. Mumps mit begleitender Hodenentzündung zeigt also, dass man das durchaus auch als Last verstehen kann.

 

 

 

 

Jenseits von Corona: Kinderkrankheiten - Masern:

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits von Corona, gegeben, weil die Frage der Krankheitsentstehung und Bekämpfung in diesen Zeiten zum Geschäftsmodell degeneriert ist. Das musste so kommen, weil die nicht zufällig als Glaubenssatz installierte Keimtheorie sich hervorragend für diese Zwecke instrumentalisieren lässt. Ob man nun Arzt, Ingenieur, Priester oder Handwerker ist, man hat an diese Theorie zu glauben, will man unter "erwachsenen" Menschen ernst genommen werden.

Erwachsen zu sein heißt also, alles glauben müssen, was man da so an Theorien wie Rhizinusöl eingeflößt kriegt.

Da geht es uns wie Kindern, die sich vielleicht die Frage stellen, ob die soziale Wirklichkeit realitätsfern oder ob man selber es ist. Das ändert nichts an der Tatsache, dass man sich nicht nur als Kind irgendwie reinzwängen muss. Das macht Stress und mitunter auch krank.

Der Kindergarten ist für das Kind der erste Kontakt mit Anonymität. Sicher, es war diesem Begriff schon früher in der Familie begegnet aber eben nicht so herausfordernd. Ein halber Tag ohne Mama ist was ganz anderes als irgendwelche unbekannten Besucher.

Damit sind wir mitten in der Frage, ob denn im Kindergarten Bakterien und Viren herumfliegen. Nach der Lesart der Keimtheoretiker ist es ja ganz egal, ob das Kind wegen des Kindergartens Albträume hat, ob es sich beim Abschied von der Mama verzweifelt an sie klammert und schreit. Nein, der emotionale Zustand hat in der Maschinenwelt nur nebensächlichen Einfluss. Gleichzeitig befeuern die Vertreter dieser Welt die Ängste der Menschen auf durchsichtige Weise, um sie in ihrer Sache, z. B. Corona, bei der Stange zu halten.

Bedeutung von Kinderkrankheiten: Problem, sich der eigenen Entwicklung zu stellen, erwachsen, selbständig werden zu müssen, steigendem Anpassungsdruck gewachsen zu sein.

Wieso "fangen" sie sich im Kindergarten häufig Krankheiten ein? Weil sie anfällig, also abwehrschwach sind?

Ich gehe davon aus, dass Abwehrschwäche ein Synonym für emotionale Erregbarkeit ist. Werden sie also krank, weil sie sich ausgesetzt fühlen, weil sie unselbständig sind? Schon eher, aber die Integration in die soziale Gemeinschaft ist vielschichtig, kratzt auch an Gewohnheiten, fordert Positionierung, Selbstbehauptung und Nachgiebigkeit. Das regt auf, kann also krank machen.

Ich beginne mit der durch die Zwangsimpfung berühmtesten aller Kinderkrankheiten, den Masern.

 

Abb.: Todesfälle Masern

 

Die Kurve zeigt die Todesfälle von 1950 bis 2014. Wir sehen hier den Einfluss der Masernimpfung. Die letztliche Begründung für die Zwangsimpfung spielte sich in Form von marginalen Zuwächsen im flachen Ausläufer rechts ab. Dafür verantwortlich war die Kriegssituation in der Ukraine. Kriege sind immer ein Problem, man sieht das ebenfalls in dieser Abbildung.

Man hat einfach die Masern-Zuwächse aus der Ukraine auf Deutschland umgelegt. Das zeigt uns, dass weder die Zwangsimpfung noch die Keimtheorie hier überzeugen. Worum geht es dann bei den Masern?

Wie bei allen Kinderkrankheiten geht es um das Erwachsenwerden und die damit einhergehende soziale Integration: Hier zwischen eigenen und fremden Ansprüchen die Waage zu halten ist keine Kleinigkeit.

Masern zählt in der Homöopathie zu den tuberkulinischen Krankheiten: es handelt sich nicht um Tuberkulose, sie aktiviert diese auch nicht, sie zählt wegen der im Extremfall möglichen Gehirnhautentzündung, Lungenentzündung, Rippenfellentzündung nur zum Formenkreis der Krankheiten mit ähnlichen Symptomen.

Bedeutung der Tuberkulose: Gefühl, in seinem Anspruch auf Raum, seiner kommunikativen Entfaltung, Dynamik gehindert, bedrängt, ohne soziale Resonanz, Rückhalt und daher zur Zurückhaltung gezwungen zu sein. 

Tuberkulose ist die Krankheit der unterdrückten expansiven Dynamik. Das kann an drückenden äußeren Umständen aber auch an überbordenden Ansprüchen liegen, die an die Grenzen sozialer Üblichkeit stoßen. Man erkennt aus dieser Bedeutung nicht, ob das Baby oder Kleinkind überfordert ist oder ob es mehr will als ihm möglich ist.

Auch die Lungenentzündung ist Ausdruck eines kommunikativen Konfliktes dieser Art:

Erregung, kommunikativ ohne Resonanz zu sein, seinen Unmut, nicht die erwünschte Zustimmung zu erfahren, weder hinnehmen noch offen äußern, sich nur emotional daran aufreiben zu können.

Die kindliche Lungenentzündung ist naturgemäß ein Entwicklungskonflikt. Sie spiegelt eine enttäuschte kommunikative Erwartungshaltung:

Erregung, von den wachsenden sozialen Ansprüchen, überfordert, kommunikativ mehr und mehr auf sich gestellt, trotz Bemühens ohne ausreichenden Zuspruch, Zustimmung zu sein.

Natürlich kann hier Kälte eine auslösende Rolle spielen, weil sie ja ein Synonym für soziale Isolation ist.

Bleibt noch der fleckige Masernausschlag (Masernexanthem), der typischerweise hinter den Ohren beginnt. Der Ausgangsort verweist auf das Gefühl fehlender Resonanz mit den Bedingungen sozialer Zugehörigkeit. Wieder sehen wir, dass der Körper zu uns spricht, dass Bewusstsein aber immer nur "Bahnhof" versteht.

Jeder Hautausschlag ist Ausdruck des

Gefühls, sozialer Bedrängnis ausgesetzt jedoch abhängig zu sein, nicht ausweichen zu können, festgehalten zu sein.

Als soziales Wesen ist der Mensch auf die soziale Integration angewiesen. Aus dieser Abhängigkeit resultiert dann die Bedrängnis in Form von Unausweichlichkeit.

Flecken entstehen somit ganz logisch aus dem vergeblichen Bemühen, dieses ausgeliefert Sein bewältigen zu wollen. Das Kind schafft es nur zum Teil, die Erregung darüber lässt sich eben nur bedingt bewältigen.

Ohne noch extra auf die im Extrem mögliche Hirnhautentzündung einzugehen, bei der es um sinkende soziale Geltung geht, erkennen wir bei Masern eine komplexe Krankheitssituation, die mit der Persönlichkeitsentwicklung zu tun hat.

Bedeutung von Masern: Gefühl, hinnehmen zu müssen, durch das Erwachsenwerden mehr und mehr bedrängt, kommunikativ jedoch sinkender Aufmerksamkeit ausgesetzt zu sein, sich dagegen jedoch nicht erregen zu dürfen, ohne in seiner Zugehörigkeit, Geltung in Frage gestellt zu sein.

Dieses klassische Thema, dem wir bei der Besprechung von Kinderkrankheiten in Abwandlungen immer wieder begegnen werden, beschränkt sich nicht zwangsläufig auf die Entwicklung von Kleinkindern, es kann auch bei Jugendlichen und seltener noch bei Erwachsenen auftreten.

Kinderkrankheiten bei Erwachsenen bedeuten, dass eine Stufe der kindlichen Entwicklung ausgelassen wurde und daher später um so gravierender schlagend wird. Diese Menschen bewältigen ihre Berufe wie alle anderen auch, der emotionale Aufwand bei ihnen ist das eigentliche Problem.

 

 

 Jenseits von Corona: Das Problem mit den warmen Nestern:  Entwicklungsverzögerung.

 

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits von Corona, gegeben, weil die menschengemachte Corona-Krise nicht nur Krise sondern auch Chance ist. Niemals zuvor in der Menschheitsgeschichte war es möglich, das Lügengespinst, das als Menschheitsgeschichte über den Jahrhunderten liegt, so deutlich zu erkennen. Fast alle Kriege der Erdgeschichte wie auch der jetzige Krieg wurden nie von den Völkern geführt sondern immer von den jeweiligen Eliten gegen die Völker. Zur Verantwortung wurden bei Niederlagen manchmal die unterlegenen Eliten, stets aber das ihnen zugerechnete Volk gezogen, so als ob dieses an irgendeinem dieser Kriege interessiert gewesen wären. Völker brauchen also keinen Sport, um den Frieden zu sichern, weil das sowieso nie in der Entscheidungsbefugnis des Volkes stand. Die Olympische Idee ist abgesehen vom kommerziellen Aspekt etwas fürs Poesiealbum.

Das Verhalten der Mainstreammedien beweist so deutlich wie niemals zuvor, dass jeder Krieg von ihnen administriert wurde (Zitat J. Assange), dass man also den Leuten stets den Feind zeigen und seine Ungeheuerlichkeit ausmalen muss. Mit ständiger Wiederholung macht man sie kriegsbereit, impfbereit oder bereit alles zu akzeptieren, was den Eliten Spaß macht.

Mit dieser Art von Pädagogik hat man früher nicht nur Kleinkinder erzogen, wie wir sehen, ist Angst ein gern genutztes Erziehungsmittel, um die Menschen zur Einhaltung gewisser Zwangsverordnungen zu bewegen. Verweigerung bedeutet hier, aus der sozialen Zugehörigkeit zu fallen.

Die Mittelohrentzündung zeigt, dass die Auseinandersetzungen um die Bedingungen sozialer Zugehörigkeit schon im Babyalter beginnen können und das es sich um einen komplexen Vorgang handelt, der nicht nur mit der individuellen Entwicklung sondern auch mit sozialen Bedingungen zu tun hat.

Um dies zu belegen, braucht es allerdings eine andere Definition einer "schwachen" körpereigenen Immunabwehr. Nach gängigem Erklärungsmuster ist Immunschwäche die Schwäche der körpereigenen Polizei, die der eindringenden Feinde (Keime) nicht mehr Herr wird.

Das kann man auch anders erklären. Wenn nämlich wie hier schon oft dargelegt, Krankheiten emotionale Reaktionen auf soziale Umstände sind, macht die "Polizei-Idee" keinen Sinn.

Ein Beispiel: Wenn Menschen auf Kälte mit Ohrenschmerzen reagieren, bedeutet dies, dass sie KÄLTE als soziale Isolation empfinden und sich in ihrer Zugehörigkeit (OHR) in Frage gestellt fühlen.

Wenn nun die Betroffenen den Ohrschmerz mit dem Aufsetzen einer Mütze beenden können, stellt sich die Frage, wie ist das möglich? Eine Mütze ändert doch an der allgemeinen Situation nichts. Die Erklärung lautet, die Mütze erzeugt tatsächlich nur die Illusion von sozialer Geborgenheit.

Somit ist es also möglich, dem Unterbewusstsein das Vorhandensein von sozialer Geborgenheit vorzumachen und damit die Emotionalität zu überlisten. Dies ist Aufgabe der Vernunft. Sie darf also auch mitwirken, wenn auch nicht direkt.

Man erkennt so, Krankheiten sind emotionale Reaktionen, die wir - und das ist typisch für emotionale Reaktionen - willentlich nicht beherrschen können. Damit steht fest, dass Menschen, die nach gängigem Erklärungsschema eine schwache Abwehr haben, tatsächlich übererregbar sind. Sie regen sich über eigentlich alltägliche Reize auf und signalisieren über das "befallene" Organ und dessen Bedeutung, um welches Problem es geht.

Das zeigt, dass jede Krankheit einer emotionalen Logik unterliegt. Kennt man diese Logik, lässt sich die Mittelohrentzündung von Babys und Kleinkindern besser verstehen. Dazu gilt es wie bei jeder Krankheit die soziale Situation abzuklären. Es ist die Zeitspanne ab der Geburt, also eine der Entwicklung, man kann auch sagen des Erwachsenwerdens. 

Bedeutung von Entwicklungsstillstand, -verzögerung: Problem, von den wachsenden sozialen Ansprüchen, mehr und mehr geben, verantwortlich, selbständig werden zu müssen, überfordert zu sein, sich weder entziehen noch anpassen, sich nur verweigern zu können

Wohlstandgesellschaften wie unsere haben offensichtlich Probleme damit, dass sich die Entwicklungszeiten der Kinder und Jugendlichen verlangsamen. Die einfachste Erklärung ist, dass sowohl die Nestwärme als auch die soziale Kälte stark gestiegen sind. Man verharrt in der Situation, die einem weniger Angst macht... und das ist eben die Nestwärme.

Das Nest oder die Familie schützt aber vor dem Erwachsenwerdenmüssen nicht. Bei der Mittelohrentzündung geht es dezidiert um dieses Bedingungsgefüge, dass Zugehörigkeit mit dem Zwang zum Erwachsenwerden verknüpft ist. 

Babys oder Kleinkinder, die eine  Mittelohrentzündung haben, signalisieren also, dass sie sich von diesem Bedingungsgefüge überfordert und damit in ihrer Zugehörigkeit in Frage gestellt fühlen. Das ist insofern leicht nachvollziehbar, weil sie ja einem Reglement zu folgen haben, das sie emotional eigentlich nicht nachvollziehen können.

Das Arzneimittelmotiv von mercurius solubilis (Quecksilber), das ein berühmtes Mittel in Sachen Ohrproblemen ist, verweist auf diesen Konflikt.

Motiv von mercurius solubilis: Probleme, sich auf die sozialen Bedingungen, Prinzipien Regeln einzulassen, sich weder anpassen noch bestehen, nur ausweichen zu können, weil es meint, von Feindseligkeit, Missgunst umgeben und daher gleichgültig, was es tut oder lässt, sozial anrüchig, unterdrückt, abgewiesen zu sein;

Strategie: reagiert vehement, rebelliert oder gar nicht, bleibt apathisch.

Abgesehen vom "Verfolgungswahn" erkennt man hier auch die physikalische Eigenart des Quecksilbers, beweglich und unverbindlich zu sein, weder Verbindung aufbauen noch einen Standpunkt einnehmen, nur ausweichen oder sich verweigern zu können. Im Grunde ist damit auch das Wirkschema der Homöopathie erklärt, das auf gegebene Konflikte mit Lösungsvorschlägen reagiert.

Meine Ausführungen sollen letztlich zeigen, dass diese Sichtweise unsere stoffliche Wirklichkeit als von Inhalten bestimmt auffasst. Deshalb wirkt Homöopathie. Das mag nicht alle Phänomene dieser Welt erklären, qualitativ steht es aber weit über der primitiven Abqualifizierung der Materie als tot.

 

 

Jenseits von Corona: Vom Lernen zu sprechen oder, was es braucht, verstanden zu werden.

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits von Corona, gegeben, weil die menschengemachte Corona-Krise im pseudoreligiösen Glauben an eine materialistische und daher sinnlose Welt wurzelt. Die Folge ist, dass menschliche Existenz ebenfalls sinnlos und daher auf ein für eine skrupellose Oberschicht sinnvoll erscheinendes Maß zu begrenzen ist. Das ist die Logik des Materialismus. 

Naturmedizin und hier ganz besonders die Homöopathie stören die Kreise dieser Menschen, denen nur an der eigenen Macht gelegen ist, weil sie ihnen ihr elitäres Existenzrecht sichert und das Leben der anderen zu einem beschränkt geduldeten reduziert.

Was ich hier vorstelle, entspricht einer Gegenwelt, in der Menschen keine Maschinen sondern informatisch (von moralischen Inhalten) geprägte Wesen sind. Das entspricht der Tradition der symbolischen Medizin, in der die Symptome Bedeutung haben. Ich gehe noch einen Schritt weiter und beziehe die Umstände, die Symptome verbessern oder verschlimmern, in die Übersetzung mit ein. Das erweitert die Botschaften, sodass man auch detailliertere Rückschlüsse auf die emotionalen Vorgänge und Hintergründe der Krankheit ziehen kann. Die alltägliche Praxis bestätigt oder stellt dann die Richtigkeit der Übersetzung der jeweiligen Krankheitsbotschaft in Frage.

Man könnte nun meinen, die Aufgabe, etwas lernen zu müssen, wäre eine Frage des Willens, also des erwachenden Bewusstseins des Kindes. Die Sache ist jedoch komplizierter: Gedanken sind frei, der Wille ist es nicht, sagt der Philosoph Schelling.

Einmal mehr also begegnet man der Tatsache, dass der Wille glaubt, entschieden zu haben, tatsächlich aber emotionalen Vorgaben aus dem Unterbewusstsein gefolgt war. Emotionen sind spontane nicht willensgeleitete Äußerungen, wir können weder unsere Zornesausbrüche noch die Krankheiten, die nichts anderes als emotionale Reaktionen sind, willentlich beherrschen. Angst, Zorn oder andere Emotionen können den "freien" Willen zu immer gleichen Handlungen veranlassen.

Das bedeutet, der Wille darf nur frei sein, wenn ihm das Unterbewusstsein erlaubt, was er will. Zum Gehenlernen braucht es daher nicht nur den Willen, sich aufzurichten und zu schreiten, es braucht auch die Fähigkeit und den Auftrag dazu. Diese sind letztlich im Unterbewusstsein verankert.

Sprache ist ebenfalls Bewegung: Ob es nun Gesten sind oder ob es sich um verbales Artikulieren handelt, es geht um Zeichen oder Lautabfolgen, die es ermöglichen, sich anderen zu erklären und die Zeichen oder Lautabfolgen anderer zu verstehen.

Dass dieser Lernprozess anders als beim Gehen nie endet, kommt unter anderem auch daher, dass es keine fixen physikalischen Bedingungen sind, mit denen man sich abstimmen muss. Artisten und Sportler können die Physik nicht ändern sondern nur ausloten. Bei der Sprache geht es um den kreativen Umgang mit vieldeutigen Begriffen im Rahmen eines flexiblen menschengemachten Reglements (Grammatik).

Unter sprachlicher Artikulation verstehen wir das Ausformulieren von Worten. Der Begriff verweist aber nicht zufällig auf die Gelenke als Ausdrucksmittel. Unsere Bewegungen sind allesamt Ausdruck individueller Absichten, sie haben also auch dann Mitteilungscharakter, wenn wir z. B. nur gedankenlos dahinschreiten. Das bedeutet, dass rheumatische Erscheinungen Ausdruck unerfüllter Absichten sind, also mit Problemen der gehinderten Artikulation zu tun haben müssen. Darüber hinaus ist jede verbale Mitteilung eine Stellungnahme, in die auch die körperliche Haltung mit einbezogen ist.

Ist also das erste Wort eines Kindes "Nein", hat es zumindest das Selbstvertrauen, sich gegen etwas zu stellen, zu opponieren, sagt es Mama, ist das wie ein vertrauendes Ja.

Kinder, die spät Sprechen lernen, tun sich mit der Annahme des sprachlichen Reglements schwer. Es geht um die Tatsache, sich nach Bedingungen richten zu müssen, um verstanden zu sein. Manche Kinder reden anfangs überhaupt eine eigenen Sprache, die oft nur die Mutter versteht. Das kann bedeuten, dass man anpassungsschwach oder eben widerspenstig ist.

Bedeutung pätes Sprechenlernen: Problem, sich in seinen Äußerungen kommunikativen Bedingungen unterwerfen, ihnen entsprechen zu müssen, um verstanden zu sein. 

Das Erlernen und richtige Aussprechen der Begriffe bedeutet also die Auseinandersetzung mit menschengemachten Regeln. Andere zu verstehen wie auch von ihnen verstanden zu werden, ist Voraussetzung für Mitgliedschaft in sozialen Gemeinschaften.

Damit kommt die Angst ins Spiel. Fehler zu machen. Nicht verstanden zu werden stellt diese Mitgliedschaft in Frage. Das zeigt sich ganz deutlich beim Stottern.

Bedeutung von Stottern: Wunsch zu sprechen, jedoch zu fürchten, in seinen Äußerungen nicht überzeugend zu sein, somit nur zwischen Sprechen und Verstummen hin und her schwanken, sich aber nicht selbstverständlich mitteilen zu können.

Neben diesem Erwartungsstress gibt es auch Probleme der Orientierung.

Bedeutung von Sprachprobleme: Gefühl, verwirrenden kommunikativen Bedingungen ausgesetzt zu sein, sich nicht anpassen, einstellen und daher auch nicht passend mitteilen zu können, nur bedingt oder gar nicht verstanden zu sein.

Mit jeder Folge dieser Serie über die menschliche Entwicklung wird es mehr und mehr um die Herausforderungen gehen, sich in die soziale Gemeinschaft und ihre Normen zu integrieren.

 


 
 
 

Jenseits von Corona: Gehenlernen - was es braucht, zu stehen und zu gehen.

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits von Corona, gegeben, weil die Naturmedizin und hier ganz besonders die Homöopathie in einer Zeit, in der Wahrheit als Verschwörung gilt, existenziell gefährdet ist.

Was ich hier vorstelle, entspricht der Tradition der symbolischen Medizin und meiner Praxiserfahrung. Danach haben Symptome eine Aussage und können zur Übersetzung der Krankheitsbotschaft verwendet werden. Die von mir alltäglich angewandte Methodik geht noch einen Schritt weiter, indem sie die Modalitäten, das sind die Umstände, die die Symptome verbessern oder verschlimmern, in die Übersetzung mit einbezieht. Das erweitert die Botschaften, sodass man auch detaillierte Rückschlüsse auf die emotionalen Vorgänge und Hintergründe der Krankheit ziehen kann.

Wenn jemand erkrankt, ist ja die Krankheit als spezifische Empfindlichkeit schon vorher angelegt. Es bedarf dann des spezifischen Reizes, der diese Empfindlichkeit berührt und so die Krankheit als Reaktion auslöst. In Fällen, in denen man die Ursache nicht kennt, hat man zumindest über die Modalitäten, das sind die Umstände, die ein Symptom verschlechtern oder bessern, Indizien, die  indirekt auf die  Ursache verweisen. Zum Beispiel verweist Kälteempfindlichkeit auf eine  Empfindlichkeit bezüglich sozialer Isolation. Das kann ein Hinweis auf die sozialen Ereignisse im Hintergrund des Falles sein.

Mit dem Gehen- und Sprechenlernen erleben wir am Kind die Bewusstwerdung der Welt als soziales Gegenüber. Die Welt gibt ihm nur dann Halt, wenn es sich auch ihren Regularien fügt. Gehen bedeutet, bei jedem Schritt auf die physikalischen Gesetze Rücksicht nehmen zu müssen. Beim Sprechen ist das anders, hier muss es sich einem kommunikativen Reglement, also von Menschen geschaffenen Gesetzen anpassen.

Voraussetzung für das Gehen ist, einen Standpunkt los und sich auf einen anderen einzulassen. Die sprachliche Entsprechung, einen Standpunkt in dieser oder jener Streitfrage einzunehmen, ähnelt diesem Vorgang entspricht ihm aber nicht ganz. Einen Standpunkt einzunehmen bedeutet hier nicht, auf einer Meinung zu beharren, sondern sich unter physikalischen Bedingungen zu positionieren.... Stehen ist die Voraussetzung für Gehen.

Stehen braucht Selbstvertrauen und Vertrauen in den Standort,

Gehen braucht noch etwas mehr, nämlich inneres Gleichgewicht in Form eines Selbstbewusstseins. Wer steht, tritt in Erscheinung, nimmt einen Standpunkt ein, den es zu behaupten gilt. Wer geht, wechselt immer wieder den Standort, muss sich also auf diese und auf sich selber verlassen können. Wer an seinem inneren Gleichgewicht zweifelt, fällt.

Das innere Gleichgewicht ist sowohl Sache des Bewusstseins als auch des Unterbewusstseins. Es wäre fatal, seine Schritte nicht im Konsens mit den wechselnden Standortbedingungen anzulegen. Die Physik ist stets stärker, also gilt es, sich ihr zu fügen. Das nennt man dann Einsicht in Zusammenhänge. Dazu braucht es aber Selbstwahrnehmung und stetes Üben. Man muss wissen, wozu man als Lebewesen fähig ist.

Selbstreflexion und Einsicht in physikalische Zusammenhänge sind also Voraussetzung, seine Schritte den herrschenden Bedingungen anzupassen, Wir begegnen hier einmal mehr der Eigenart des Unterbewusstseins, alles zu personifizieren, und vor allem, dass Anpassung eine Form des Konsenses und damit Voraussetzung für das Leben ist.

Bedeutung von Gehen: 

Gefühl, sich seiner selbst sicher zu sein, um sich immer wieder auf wechselnde Standortbedingungen einlassen, sich ihnen anpassen zu können, um bei jedem Schritt mit der Umwelt im Gleichgewicht zu sein.

Das also ist die Herausforderung, vor der das Kind steht. Seine Entwicklung fordert ihn auf, selbstbewusst zu werden, um sich mit den Umfeldbedingungen gemäß seinen Fähigkeiten auseinanderzusetzen.  

Bedeutung von spätem Gehenlernen: 

Problem, sich auf sich verlassend aus sicheren Bedingungen zu lösen und auf immer wieder neue Standpunkte einzulassen, sich anzupassen, meint, seine Position nicht verändern, nicht weiterschreiten zu können.

Es ist daher von Interesse, die begleitenden Ängste oder Verhaltensweisen zu beobachten.

Der Furcht zu fallen, sind wir schon bei der Geburt begegnet, da war es ein von der Mutter fallen gelassen Werden. Gehen ist ein erster öffentlicher Auftritt. Die dafür zu erfüllende Voraussetzung ist, den eigenen Standpunkt nicht nur halten sondern auch wechseln zu können. Dafür braucht es inneres Gleichgewicht. Fehlt es, fällt man hin. Das Kind hat sich also sowohl gegen die äußeren physikalischen Bedingungen zu behaupten als auch seine Ängste zu überwinden.

 

Ein Beispiel schwachen inneren Gleichgewichts ist die Furcht vor einem Element, das keinen Halt gibt: 

Bedeutung von Furcht vor Wasser:

Vorstellung, schwankenden Bezügen, Unverbindlichkeit, Haltlosigkeit ausgeliefert und somit auch ohne Möglichkeit sozialer Gegenseitigkeit, sicheren Rückhalts zu sein

 

Mit ihr verwandt ist die Angst vor Stuhlgang, Stuhlgang bedeutet abgesondert zu werden, weil man sozial nicht passt. Essen ist die Aufnahme überwiegend passender Nahrung, Stuhlgang ist der Anteil des Essens, der nicht passt. Wer Angst vorm Stuhlgang hat, hat generell Angst, nicht zu passen und aus diesem Grund  abgesondert zu werden. Genau das aber ist die Ursache für die so häufige Verstopfung oder Stuhlverhaltung der Kleinkinder.

 

Bedeutung von Verstopfung, Stuhlverstopfung, Obstipation allgemein:

Gefühl, selbst unpassende Kommunikationspartner (Beziehungen, Umstände, Akzeptanzbedingungen) festhalten, es vermeiden zu müssen, als unpassend (= unnütz, stinkend) abgesondert zu sein.

Jede Obstipation ist ein Festhalten an Unpassendem. Das kann aus dem Klammereflex, z. B. Stuhlverhaltung der Kinder, passieren oder Folge von Uneinsichtigkeit sein. Man wähnt sich großartig genug, um zu allem und jedem zu passen.  

Bedeutung von Obstipation bei Kindern (auch Stuhlverhaltung):

Problem, ungewissen Bedingungen ausgesetzt jedoch zu wachsender Selbständigkeit angehalten zu sein, meint, gerade das vermeiden und sich daher auch an Unpassendem festhalten zu müssen, um nicht ohne Halt, abgesondert zu sein.

Damit komme ich zum nächsten Entwicklungsschritt, dem Sprechenlernen. Wie das Gehenlernen setzt es Lernfähigkeit voraus. Diesmal geht es aber nicht um fixe physikalische Umweltbedingungen sondern um sprachliche Traditionen des sozialen Überbaus, also Menschengemachtes, dem sich das Kind anzupassen hat.

 

 


Diese Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits Corona, gegeben, weil die Naturmedizin und hier ganz besonders die Homöopathie im Zuge der dunklen Coronapolitik existenziell gefährdet ist. Die Grünen haben mit ihrer Gegenposition vorzeitig die Katze aus dem Sack gelassen. Den Menschen muss klar gemacht werden, dass der Grund für die Abkehr in der schlechten Vermarktbarkeit der Naturmedizin liegt, wel sie eine Dienstleistung und damit zeitaufwendig ist. Der durch medizinische Vorwände begründete Zwangsstaat bedeutet nicht nur eine Abkehr von der biologischen Wirklichkeit sondern auch eine Abkehr vom Menschlichen. Nicht mehr der Mensch soll des Menschen Medizin sein sondern das in Sekunden verschriebene Medikament..
Der pure Materialismus, auf dem Big Pharma gründet, denkt die Welt als ökonomische Ordnung. Meine tagtägliche homöopathische Praxiserfahrung führt mich aber zum Schluss, dass sie tatsächlich ein emotionales Konstrukt ist. Wir leben in einem informatischen Universum, in dem die Begriffe wie in einem Computerprogramm das Eigentliche sind.
Gegenstand dieses Textes ist die Zahnung. Der Begriff, um den es dabei geht, ist Eindrücklichkeit.
Eindrücklichkeit bedeutet, durch starke Präsenz zu beeindrucken. Zähne setzen sich beim Kauen über ihre Eindrücklichkeit mit dem Essen auseinander, darüber hinaus unterstreichen sie auch unsere Präsenz nach außen. Stellen sie sich einen Repräsentanten einer Firma vor, dem die Schneidezähne fehlen. Der negative Eindruck schlägt auf ihn selbst und seine Firma zurück.
Wenn also ein Baby Zähne bekommt, ist ihm die Aufgabe gestellt, eindrücklich werden zu müssen.
Wir haben eine obere und eine untere Zahnreihe. Auf die spezifischen Themen, denen jeder Zahn unterstellt ist, gehe ich hier nicht ein, weil das den Rahmen des Textes sprengen würde.
Die obere Zahnreihe wurzelt im Oberkiefer, es hat keine Spielräume für Anpassung sondern steht für fixe Ansprüche an Eindrücklichkeit. Hier passen Begriffe wie Position, Prinzipien, also sich positionieren, seine Prinzipien wahren.
Die untere Zahnreihe wurzelt im beweglichen Unterkiefer. Es hat die fixen Ansprüche an das faktisch Mögliche anzupassen. Das bedeutet, es reduziert diese Ansprüche auf den menschlichen Rahmen.
Beißen resultiert aus dem Zusammenspiel dieser einander entgegenstehenden Zahnreihen, das, was man will, wird begrenzt durch das, was möglich ist.
Bedeutung von Beißen: Gefühl, seinen Ansprüchen Nachdruck verleihen, sich im Rahmen des Möglichen durch Beißen (Verstärkung der Eindrücklichkeit) Anerkennung, Respekt, soziale Präsenz zu verschaffen.
Damit wird klar, dass das Essen von fester Nahrung eine gewisse Präsenz voraussetzt.
Somit ist die Bedeutung von Zahnung: Problem, im Zuge der eigenen Entwicklung aufgefordert zu sein, sowohl sozial eindrücklich wie auch verbindlich werden, sich also als soziale Präsenz beweisen zu müssen.
Die Größe der Herausforderung bleibt uns Erwachsenen eigentlich verborgen, weil wir im Vorgang des Essens keine Herausforderung mehr sehen können.
Was sich aber darüber hinaus zeigt, sind Ansätze einer Grammatik, mit denen der Körper über Symptome mit uns sprachähnlich kommuniziert.
Das Unterbewusstsein teilt durch die Umstände, die ein Symptom verbessern oder verschlimmert, mit, was es gerne hätte oder eben ablehnt. Verschlimmerung der Symptome sind Ausdruck der Ablehnung, Verbesserungen sind Ausdruck seiner Zustimmung.
Verbessert kaltes Trinken, will es in Ruhe gelassen werden, weil Kälte als befreiend empfunden wird, verbessert warmes Trinken, wünscht es Nähe, weil Wärme als Zuwendung interpretiert wird.
Der hier vorliegende Umstand, mit dem sich das Unterbewusstsein auseinanderzusetzen hat, ist die eigene Entwicklung. Entwicklungsprobleme sind somit Ausdruck der Ablehnung, erwachsen zu werden. Wachstum bedeutet, wachsendem Anpassungsdruck ausgesetzt zu sein, ihm nachgeben, sich verändern zu müssen. Im Grunde tut sich ein Kind mit Zahnungsproblemen schwer, eindrücklich werden zu müssen.
Was aber bedeutet es, wenn die Zahnungsprobleme des Kindes nicht nur lokale Schmerzen hervorruft sondern auch mit begleitende Beschwerden kombiniert sind.
Ich demonstriere den Sinn dieser kombinierten Botschaft am Beispiel des Fiebers.
Bedeutung von Fieber: Erregung, hinnehmen zu müssen, emotional Abgelehntem hilflos ausgesetzt zu sein, ohne reagieren zu können.
Allein aus dem Text wird ersichtlich, warum Babys in der Regel höher fiebern als Erwachsene. Weil sie hilfloser sind.
Wollen wir nun die Bedeutung von Fieber bei der Zahnung kennen, braucht man nur die verkürzte Bedeutung von Zahnung im Fiebertext an die Stelle von ... emotional Abgelehntem ... setzen:
Bedeutung von Fieber bei der Zahnung; Erregung, aufgefordert zu sein, ...im Zuge der eigenen Entwicklung sozial eindrücklich wie auch vereinnahmend werden zu müssen (beißen), ...die Herausforderung trotz Ablehnung nur hinnehmen, sich ihr aber nicht entziehen zu können
Alle die Zahnung begleitenden Beschwerden, ob Schnupfen, Husten, Durchfall usw., können auf eben diese Weise übersetzt werden. Die Symptome erweisen sich so als Fenster zur Wirklichkeit. Die symbolische Medizin, die die Untersuchung dieser Phänomene begonnen hat, würde durch Miteinbeziehung der homöopathischen Erfahrung in der von mir vorgestellten Technik zu einer exakten Disziplin aufgewertet werden.
Wozu? Der Hauptzweck des Aufwands ist, sich aus dem Patienten emotional herauszuhalten. Das ist keine fehlende Empathie, Mitfühlen führt zwangsläufig zu einer Spiegelung der oder des Untersuchenden im Untersuchten. Die eigenen Erfahrung, die nie die Erfahrung des Gegenübers sein kann, wird zur Falle.
In den nächsten Folgen werde ich mich mit dem Gehen- und Sprechenlernen befassen.
 
 
 
 
 
 
 

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits Corona, gegeben, weil trotz bester Beweislage gegen die Corona-Pandemie tagtäglich schlechte Nachrichten herein prasseln. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass sie nicht durchkommen. Licht am Ende des Tunnels seh ich allerdings noch nicht, also beschäftige ich mich zur Abwechslung mit meiner eigentlichen Agenda, der Symptomensprache. Es geht mir darum, die etwas statische Symbolische Medizin in eine flüssige Sprache zu erweitern.

In allen Texten zur Entwicklung geht es um allgemein gültige Phänomene. Was die Verschreibungsmethodik betrifft, wie ich sie in meiner Praxis anwende, wäre Seminarstoff, weil es um das Verstehen des Repertoriums geht, das Problem, dass die Hälfte der Gemütssymptome nicht objektiv festzumachen sind, wir aber trotzdem nicht an Gemütssymptomen vorbeikommen usw.
In Folge 3 ging es um die emotionale Lage der Babys nach der Geburt, ob sie sie als Abgesondertsein oder als Befreiung erfahren. Die Mehrzahl fühlt sich abgesondert, vor allem nachts fehlt der Herzschlag und das Rauschen des mütterlichen Blutes. Sie erwachen daher ständig. Es ist wie ein Rückversichern, ob die Mutter noch da ist.
Diese Schlafstörungen sind aber nicht das einzig Dilemma, vielen Müttern bereiten auch die sogenannten Dreimonatskoliken Sorge. Ihre Ursache ist ein sich zusammenziehender Magenausgang, man spricht von einem Pylorus- oder Pförtnerkrampf, der in den ersten drei Lebensmonaten das Kind plagen kann.
Was es mit diesen drei Monaten auf sich hat, vor welcher Entscheidung das Kind nun steht, sollte in der Symptomenbotschaft des Pförtnerkrampfes angesprochen sein.
Bedeutung des Pförtnerkrampfs: Problem, sich den Bedingungen sozialer Gegenseitigkeit, Nützlichkeit stellen zu müssen, sich jedoch weder einlassen noch entziehen, sich nur verkrampfen, verschließen zu können.
Man erkennt ansatzweise, worum es geht. Der Pförtner liegt zwischen Magen und Darm. Während der Magens die Kontaktaufnahme mit Unvertrautem zu leisten hat, geht es im Darm um die die gegenseitige Passung, man kann auch sagen soziale Eignung. Eignung bedeutet hier, die Bedingungen gegenseitiger Nützlichkeit erfüllen zu können. Wir sehen hier im Verdauungsweg das Muster einer sozialen Gemeinschaft, bei der es nicht genügt, dass sie mir nützt, ich muss auch ihr nützlich sein, um dazuzugehören.
Das ist am Beispiel der Muttermilch gut zu erklären: Die Bedingung, die das Baby an die Muttermilch stellt, ist passende Ernährung zu erhalten, um überleben zu können, die Gegenbedingung, die die Muttermilch an das Baby stellt, lautet, dass sie vom Baby erwartet, sich von ihr zu lösen, erwachsen (selbständig) zu werden... Versorgung ist angenehm, Erwachsenwerden nicht, lautet hier der Konflikt.
Voraussetzung für eine ungestörte Verdauung ist also ein Konsens zwischen Ansprüchen der Person, die die Nahrung zu sich nimmt, und Ansprüchen, die die Nahrung an sie stellt. Informatisch betrachtet setzen beide Seiten Bedingungen, die von der jeweils anderen zu erfüllen sind.
Bei der Pylorusstenose liegt der Konfliktort zwischen Magen und Darm. Das Baby will sich auf die Bedingung der Muttermilch, die im Darm schlagend werden, nicht einlassen, weil es sie als Abweisung empfindet, und erbricht sie in einem Schwall.
Botschaft von Erbrechen: Problem, sich auf soziale Kontakte eingelassen zu haben, sich nun aber nicht anpassen und daher auch keine Verbindlichkeit schaffen zu können, als unpassend zurückgewiesen, ausgestoßen zu sein.
Der Text besagt, nicht der Magen weist die Nahrung zurück, der Magen fühlt sich von der Nahrung zurückgewiesen. Das widerspricht unserer bewussten Wahrnehmung, die davon ausgeht, dass Nahrung das Überleben zu garantieren hat, dass es also nur gilt, irgendwie an passende ranzukommen. Die Nahrungsbeschaffung ist aber schon eine der Bedingungen, darüber hinaus steht, ich hab das schon in der ersten Folge angedeutet, der soziale Konsens vor dem Überleben. Das Gegenseitige siegt immer über das Einseitige.
Deshalb kann es sein, dass sich in den ersten drei Lebensmonaten, in denen Babys nur Muttermilch oder eine Ersatzmilch bekommen, Verdauungsprobleme einstellen. Ich geh aus Gründen der Übersichtlichkeit auf die Möglichkeit mangelnder Qualität der Muttermilch nicht ein. Sie ist Ausdruck der Überforderung der Mutter durch die Fürsorgerolle und stellt daher Bedingungen an das Baby, die es gar nicht erfüllen kann. Das tut jede unverträgliche Nahrung, was zeigt, dass der sozialer Konsens wischen Nahrung und Ernährtem Voraussetzung für den Verdauungsvorgang ist.
Hier soll es um die Frage der Unverträglichkeit normaler Muttermilch gehen.
Ornithogalum umbellatum, der doldige Milchstern, ist eines von mehreren passenden homöopathischen Mitteln für den Pförtnerkrampf. Sein Arzneimittelmotiv sollte die Situation der ersten drei Monate zumindest ansatzweise beschreiben.
Motiv von Ornithogalum umbellatum: Problem, ans Vertraute gebunden und daher in seiner Anpassungsfähigkeit an das Unvertraute eingeschränkt, unflexibel zu sein, weil es meint, den Bedingungen sozialer Gegenseitigkeit nicht wirklich zu entsprechen, diesen Mangel letztlich nur durch extremes Bemühen ausgleichen oder eben nur verkrampfen zu können;
Strategie: klammert, verwindet sich, um zu entsprechen;
Das heißt, diese Menschen sind unflexibel, weil sie sich dem Unvertrauten nicht gewachsen fühlen.
Bei Neugeborenen ist das Vertraute die Nahrung, die sie durch die Nabelschnur bekommen haben. Im Zuge der Umstellung auf die Muttermilch sehen sie sich erstmals einer Bedingung sozialer Eignung konfrontiert. Sie sind angehalten, selbständig zu werden. Das überforderte Baby verkrampft, es scheint in der Pforte zum Leben festzustecken.
Der Vorgang ähnelt einem Erwachen des Bewusstseins, das aus der Dunkelheit seiner selbst in die soziale Welt tritt. Damit können sich auch neue Ängste und Vorbehalte auftun, weil ja das Bewusstsein das eigene Ausgeliefertsein in der Welt reflektiert.
Erwachsene, denen ornithogalumhilft, sind üblicherweise Magenproblematiker, sie versuchen das Gefühl mangelnder Eignung mit Perfektionismus auszugleichen.
Am Ende des Lebens kann sich dieses Phänomen umkehren. Diesmal zeigt es sich direkt am Bewusstsein, das im Zuge seiner Introversion den Kontakt zur Außenwelt verliert.
Die Bedeutungen von Demenz und Alzheimer sind Beispiele dieser Situation:
Gefühl, durch sich verändernde soziale Integrationsbedingungen in seiner Flexibilität überfordert und daher auch in seiner sozialen Position in Frage gestellt zu sein, den drohenden Verlust weder hinnehmen noch ausweichen, ihn nur durch Rückzug verdrängen zu können.
Die Begriffe, wie sich verändernde Integrationsbedingungen, Gefährdung der sozialen Position zeigen wie verheerend die Auswirkungen eines Lockdowns auf ältere Menschen sein können.
Diese Indizien sprechen dafür, dass die ersten drei Lebensmonate eine Zeit sind, in der das Bewusstsein beginnt, aus sich herauszugehen, und den sozialen Bezügen öffnet. Das heißt, die Wahrnehmung wendet sich von innen nach außen.
Der nächste Entwicklungsschritt, den das Baby zu bewältigen hat, ist die Zahnung. Sie wird Gegenstand des nächsten Artikels sein.

 

Die ersten drei Monate eines Babys aus informatischer Sicht. a. Wie verhält es sich?

Dieser Serie von kurzen Texten über Themen der menschlichen Entwicklung hab ich den Übertitel, Jenseits Corona, gegeben, weil es gerade wegen der wachsenden Existenzgefahr für die Naturmedizin eine Notwendigkeit ist, auf ihre Leistungsfähigkeit und ihre alternative Sicht auf die Welt zu verweisen.

Quelle meines informatischen Weltbildes ist die homöopathische Praxis, die ich seit 30 Jahren in Kremsmünster/OÖ führe. Eine meiner Veröffentlichungen, die auf eben dieser Perspektive basiert, ist das Buch, Materia Medica der Motive. Dem Leser, der damit nicht vertraut ist, ist möglicherweise nicht klar, Homöopathie könnte nicht so wirken, wie sie es tut, wenn die Welt materialistisch konzipiert wäre.

Ich hab im letzten Text, als es um den Geburtsschock ging, geschrieben, dass der emotionale Zustand eines Neugeborenen oft ein Hinweis auf das Vorhandensein eines Schocks bzw. Folge einer Ablehnung der eigenen Geburt sein kann. Die Mutter, die eben unter Schmerzen ein Kind geboren hat, sieht sich plötzlich einem völlig verängstigten bzw. empörten Baby gegenüber. Es ist mit seinem Schicksal und damit mit der Mutter nicht einverstanden.

Bedeutung von Schreien bei Kindern, Schreikind: Gefühl, auf Halt angewiesen, von der Mutter jedoch ausgestoßen worden zu sein, meint, seiner Verstimmung nur durch Schreien gebührenden Ausdruck verleihen, sich nur so Beachtung, Zuwendung verschaffen zu können

Häufiger als Schreikinder sind Babys, denen die Nacht ein Grauen ist. Sie wachen ununterbrochen auf und wollen die Mutterbrust oder eben das Fläschchen.

Neugeborene sind in den ersten Monaten primär nach innen orientiert. Somit sollte die Quelle ihrer Ängste auch in ihrem Inneren liegen. Bedenkt man, dass der Embryo an die Geräusche des Mutterleibs gewohnt ist, sollte die Geburt unter anderem auch den Verlust dieser "Geräuschkulisse" bedeuten. Die nun eingetretene Ruhe und Stille ist also für das Neugeborene mit dem Begriff Abgesondertsein assoziiert. Somit ist die Nachtruhe wohl eine Metapher für eben dieses Abgesondertsein, das es mehr als alles andere fürchtet.

häufiges Aufwachen, Schlaflosigkeit von Kindern: Problem, auf Halt angewiesen, durch den nächtlichen Schlaf jedoch auf sich gestellt, abgesondert zu sein, meint, die Kontrolle daher nicht vertrauend loslassen, sich nicht auf sich zurückziehen zu können.

 

Das gilt freilich nicht für alle. Ein guter Teil der Babys wacht nur ein-, zweimal zum Trinken auf. Was hat also die Empfindsamkeit der schlaflosen anderen für diese Trennungserfahrung derart gesteigert, dass sie nachts keine Ruhe finden?

Die Antwort lautet, dass ein und derselbe Anlass von verschiedenen Menschen verschieden interpretiert wird. Die Geburt kann für das eine Baby Befreiung, für das andere ein Weltuntergang sein.

Die Symptome derjenigen, die mit ihrem Erdendasein erst mal unglücklich sind, geben Auskunft, worum es geht

 

Bedeutung von licht-, geräusch-, berührungsempfindlich: Problem, angespannt und daher gegenüber sinnlichen Reizen überempfindlich, selbst bei geringen Abweichungen, als unpassend erachtet, kritisiert, in seiner Zugehörigkeit in Frage gestellt zu sein.

 

Bedeutung von hohem Fieber: Erregung, hilflos hinnehmen zu müssen, emotional Abgelehntem ausgesetzt zu sein, ohne sich äußern oder reagieren zu können.

 

Hier findet sich auch die Erklärung, warum Babys höher fiebern. Sie sind eben auch deutlich hilfloser.

Bedeutung von heißem Kopf, kalten Füßen, Händen:

Kopfhitze (Blutandrang): Problem, hinnehmen zu müssen, sich unter den gegebenen Umständen in seinem Geltungsanspruch nicht behaupten, sich nur hilflos erregen zu können.

 

kalte Füße im Bett: Gefühl, sich auf die Standortbedingungen nicht verlassen und daher auch nicht selbstverständlich einlassen, die Kontrolle loslassen zu können.

 

kalte Hände: Gefühl, nicht willkommen zu sein, sich auf soziale Kontakte daher nicht einlassen, sich auf sie nicht verlassen zu können.

 

Man erkennt in diesen Zusammenhängen, dass die Kälte der Hände und Füße ein Rückzugsphänomen ist. In ihrer Kälte drückt sich ein Vorbehalt gegen Kontakte in Form emotionaler Zurückhaltung aus.

 

Somit sind heiße Hände und Füße das emotionale Gegenteil. Ees geht nun nicht um Rückzug sondern um gestaute Erregung über die Bedingungen sozialen Halts. Der Unterschied liegt also im Emotionalen, das eine ist defensiv das andere offensiv.

 

Die Symptome erzählen also von der subjektiven Interpretation des Geschehens durch das Baby. Ein Schock muss nicht mal Folge eines schrecklichen Geschehens, also einer Aggression aus dem Umfeld sein, er kann genauso Folge eines unrealistischen Anspruchs des Kindes an die Welt, also enttäuschte Erwartung sein.

Wie auch immer es die Lage interpretiert, aus beiden Varianten können sich Panikanfälle entwickeln.

Panikanfälle: Vorstellung, hinnehmen zu müssen, plötzlich sozial in Frage gestellt, verstoßen und somit schutzlos auf sich gestellt zu sein.

 

Erwachen mit Angst: Vorstellung, sozial weder in sich noch dem Umfeld zu ruhen, abgesondert, schwebend, sozial bezugslos zu sein, stets gefasst sein zu müssen, als unpassend ausgegrenzt, schutzlos, ohne Halt zu sein.

 

kratzt sich: Vorstellung, unbeachtet zu sein, seiner Hilflosigkeit nur durch Autoaggression Ausdruck verleihen, sich nur durch Selbstzerstörung als besonders beweisen zu können.
 

Die letzte Bedeutung ist die der Selbstverletzung durch Schneiden, Ritzen etc.. Die Symptomenbedeutungen gelten ungeachtet des Alters oder der Frage, ob es um Menschen oder Tiere geht.

 

Krankheit ist stets die Folge eines krankmachenden Reizes und des Temperaments des auf diesen Reiz empfindlichen Wesens.

Die Individualität der Wahrnehmung ist entscheidend, ob die Geburt als Enttäuschung oder als Weltuntergang interpretiert wird.

 

Im nächsten Beitrag wird es nochmals um die ersten drei Monate gehen, wobei es um die dramatische Frage geht, ob es überhaupt bleiben will.

 

 

 

Die informatische Sichtweise der Geburt und des Geburtsschocks:

Nach monatelangem Anrennen gegen die überzogenen Corona-Maßnahmen widme ich mich als Gegenpol zu all dem Negativem einer Serie von Artikeln über die Symptomenbedeutung. Ich gehe dabei von der in der symbolischen Medizin und teilweise auch in der Psychologie bestehenden Vorstellung aus, dass Krankheitssymptome Botschaften haben. Das ist deshalb von großem Interesse, weil dadurch die Welt als ein informatisches und kein materielles Konstrukt anzusehen ist, was die theoretische Physik ja schon andeutet.

Mein Einstieg in das Thema war die  Homöopathie, die ich seit 30 Jahren in Kremsmünster/OÖ ausübe. Basierend auf dieser Sicht hatte ich schon mehrere Veröffentlichungen, z.B. die Materia Medica der Motive.

Im vorangegangenen Artikel über die vorgeburtliche Situation sprach ich von Problemen der Trennung. In der Geburt wird diese Trennung Realität. Auf die Welt zu kommen, ist wie eine Landung auf einem fremden Planeten. Wie das Kind dies verkraftet, zeigt sich im nachgeburtlichen emotionalen Zustand.

Die Bedeutung eines Kaiserschnitts oder einer Zangengeburt ähnelt somit einem Absturz, weil man die Ablehnung der Trennung durch einen abrupten gewaltsamen Eingriff (dessen Notwendigkeit oft unbestreitbar ist) löst. Das heißt, die Trennung ist plötzlicher Fakt, was allerdings bleibt, ist die kindliche Angst.

Naturgemäß wäre eine Landung auf dieser Erde besser. Unter kausaler Therapie verstünde man in der Homöopathie die Lösung der Trennungsvorbehalte, was zu einer Annahme der Geburt und damit zu einer weniger harten Landung führte. Das ist leichter gesagt als getan, dennoch, die Folgen der gängigen, oft unvermeidlichen Vorgangsweise wären bedeutend milder.

Bedeutung von Kaiserschnitt, Zangengeburt, Saugglocke: Problem, hinzunehmen, durch einen willkürlichen Eingriff von der Mutter getrennt, ohne Kontrolle, orientierungslos zu sein, sich weder entziehen noch anpassen, es nur hilflos akzeptieren oder resignieren zu können.

Man darf annehmen, dass ein Kaiserschnitt fällig wird, wenn sich Mutter und Kind einig sind, beisammen bleiben zu wollen. Das erscheint unlogisch, weil es den Tod beider bedeuten würde. Ich hab im letzten Artikel dazu angemerkt, dass die Evolution das zulässt, weil ihr Konsens wichtiger als Überleben ist. Basis des Lebens auf diesem Planeten ist das Gemeinsame, das vor das Trennende gestellt ist. Wir sehen auch, dass das Geschehen von Begriffen und Emotionen gleitet ist. Die Begriffe werden im Rahmen von emotionalen Reaktionen in andere Begriffe umgewandelt, die der herrschenden Situation besser entsprechen. Man nennt das Anpassung der Haltung. Das kann bei überbordender Emotionalität für das betroffene Individuum tödlich sein, weil die nun eingenommene Haltung und die Wirklichkeit einander nicht entsprechen, das Prinzip ist aber nicht verletzt. 

Das bedeutet, eine Geburt kann auch stattfinden, wenn nur einer der beiden Partner zur Trennung bereit ist. Wenn also die Mutter dazu bereit ist und das Baby nicht, oder umgekehrt nur das Baby aber die Mutter nicht, wird sich der Geburtsvorgang mühsam gestalten. In beiden Fällen kann das Baby trotz einer relativ normalen Geburt einen Geburtsschock haben.

Bedeutung von Geburtsschock, Geburtstrauma (defensiv): Gefühl, von der Mutter verstoßen, den abweisenden Bedingungen der Umwelt hilflos ausgeliefert, plötzlich auf sich gestellt, ohne Kontrolle, orientierungslos zu sein.

Bedeutung von Geburtsschock, Geburtstrauma (offensiv): Gefühl, von der Mutter durch ihre überbordende Fürsorglichkeit an der Trennung und damit auch an der Entfaltung gehindert worden zu sein.  

Will man wissen, was vorgegangen ist, ist es daher von großem Interesse, wie das Baby sich unmittelbar nachher verhält.

Neugeborenenprobleme beschreiben zum einen die Irritation des Babys, jetzt auf sich gestellt zu sein.

Bedeutung von Neugeborenenprobleme (defensiv): Gefühl, willkürlich aus seinem Bezug (zur Mutter) gerissen, den verwirrenden, vielfältigen Bezügen der Welt, ihren Veränderungen, ihrem Anpassungsdruck hilflos ausgeliefert zu sein;

Ebenso ist aber auch eine Form der Entrüstung des Babys, statt gehalten, festgehalten worden zu sein, möglich.

Bedeutung von Neugeborenenprobleme (offensiv): Gefühl, beim Versuch, sich aus seinem Bezug (zur Mutter) zu lösen, nicht unterstützt sondern festgehalten worden zu sein.  

Es gab mal eine Werbung, ich glaub für Babynahrung, die zeigte ein daumenlutschendes Baby. Nachdem das alles recht kuschelig aussah, meinte man, dass das ein Zeichen für Wohlbefinden wäre. 

Bedeutung Fingerlutschen von Kindern: Gefühl, in seinem Wunsch nach Kontakt, Trieberfüllung auf sich gestellt zu sein, somit bei sich selber Halt und Erfüllung finden zu müssen, nur in sich gehalten zu sein;

Jetzt könnte man natürlich einwenden, ich sauge mir das ähnlich wie die Babys aus meinen Fingern, finde also in mir selbst Halt. Tatsächlich ist dieses Wissen aus dem homöopathischen Repertorium abgeleitet. Das Symptom "Kinder stecken den Finger in den Mund" hat in meinem Synthesis-Repertorium 39 Mittel. Homöopathische Mittel haben jedes eine Arzneimittelbotschaft. Das sind Situationen, in die Menschen geraten können (siehe mein Buch: Materia Medica der Motive).

Logischerweise müssen alle Mittel der Rubrik, Fingerlutschen, etwas mit der Bedeutung dieses Symptoms und damit der Situation des Kindes zu tun haben. Wenn man nun die Botschaften der Mittel kennt, kann man aus der Zusammenschau einiger repräsentativer Mittel die Symptomenbedeutung ableiten.

Damit ist zu obiger Botschaft zu ergänzen, dass z. B. das Gefühl, auf sich gestellt zu sein, nicht nur aus Unselbständigkeit, Hilflosigkeit resultiert. Es kann genauso eine Folge der Ablehnung der herrschenden Bedingungen, also Opposition dagegen sein.

 

Im nächsten Text wird es um die ersten drei Monate im Leben eines Neugeborenen gehen.

 

 

 

Die informatische Krankheitssicht am Beispiel kindlicher Beschwerden: Die Situation vor der Geburt.

Seit Monaten berichten ich und andere Autoren primär vom Corona-Wahnsinn. Das ist sicher notwendig, notwendig ist aber auch, den Blick auf die Realität der Naturmedizin zu lenken, die wie eine Parallelwelt neben der zur Bedrohung gewordenen technischen Sichtweise existiert.

Was jeder aus dem derzeitigen Geschehen lernen kann, ist, dass in der Wissenschaft nicht die Fakten sondern politische und ökonomische Interessen bestimmend sind.

Meine Domäne ist die Homöopathie, die ich seit 30 Jahren in Kremsmünster/OÖ ausübe.

Ich möchte also eine Sichtweise vorstellen, bei der es um das Krankheitsverständnis geht. Ratschläge, welche homöopathischen Mittel man für diese oder jene Krankheit nehmen soll, sind eigentlich nicht seriös. Um eine richtige homöopathische Verschreibung zu schaffen, muss man zuerst die Krankheit verstehen und dieses Verständnis in Homöopathie übersetzen. Es bedarf einer genauen Kenntnis der Grenzen der Nachschlagwerke, um hier die Orientierung nicht zu verlieren. Wenn ich also ab und zu ein Mittel nenne, dann als Hinweis nicht als Empfehlung.

Mein Verständnis von Krankheit beruht auf der Übersetzung der Symptomenbedeutung und ihrer Zusammenschau. Der Körper spricht in Symptomen darüber, was ihn wirklich bewegt.

Wer darüber Näheres wissen will, findet die gedanklichen Ansätze in meinem Video Weltbild im Wandel: Editorial zum Entwurf eines informatischen Weltbilds - Symptomensprache (10 Min) https://youtu.be/tYFm2hZfG4k

Ich widme mich nun Problemen der menschlichen Entwicklung, beginne also mit Problemen vor der Geburt und werde das Schritt für Schritt bis zu Problemen des Alterns und Sterbens weiterführen.

Mitte des 19. Jahrhunderts lag das Risiko der Mütter, bei einer Geburt zu sterben, bei etwa 0,5 %. Man kann also den Kaiserschnitt zu den erfolgreichsten lebensverlängernden Maßnahmen der Schulmedizin zählen. Der Vorstellung, dass ein Kaiserschnitt notwendig ist, weil die anatomischen Verhältnisse der Mutter dem Kind den Weg nach draußen versperren, ist aus informatischer Sicht jedoch zu widersprechen.

Der Begriff Trennung, also die Ablehnung der Trennung des Kindes von der Mutter bei gleichzeitiger Ablehnung der Mutter, sich vom Kind zu trennen, ist das eigentliche Problem.

Mir erscheint es daher logischer z. B. die Steißlage des Embryos neben anderen die Entbindung erschwerenden Haltungen als Ausdruck des kindlichen Widerstands gegen die Trennung von der Mutter zu deuten.  Das Kind dreht sich also nicht, weil es nicht kann sondern weil es nicht will.

Hier wird nun sofort der Einwand kommen, dass dies den Gesetzen der Evolution, die ja das Überleben als oberste Prämisse hätte, widersprechen würde. Genau das tut es, weshalb das Überlebensgesetz mit hoher Wahrscheinlichkeit falsch ist und durch das Gesetz des Konsenses zu ersetzen wäre. Vor dem Überleben hat die Natur den sozialen Konsens gesetzt. Was derzeit im Rahmen des Lockdowns geschieht, ist das genaue Gegenteil und illustriert, wie krank die Welt durch diese materialistische Deutung der Lebensphänomene geworden ist.

Was aber sichtbar wird, ist das eigentliche Problem, das sich mit dem Begriff, TRENNUNG, exakt beschreiben lässt.  Ja, es ist eine Form des Konsenses, die mit dem Untergang beider enden kann. Da die Natur niemals irrt, ihre Irrtümer sind nur ein Produkt materialistischen Denkens, bekommen wir hier den Hinweis, dass Konsens innerhalb der herrschenden Naturgesetzlichkeit vor dem Überleben kommt. In Summe zeigt sich auch, dass im Zuge der Evolution der Konsens mehr zum Überleben beiträgt als es das Überleben in Form eines auf sich gestellt Daseins jemals könnte. Die Überlebenschancen des Einzelnen sind gering, die des Kollektivs unvergleichlich größer.

Bedeutung der Steißlage des Embryos:  Wunsch, seine Position nicht zu verändern, sitzen zu bleiben, um zu vermeiden, durch die Trennung von der Mutter auf sich gestellt sozialer Ungewissheit ausgeliefert zu sein.

Man darf nun nicht glauben, dass bei jeder ohne große Komplikationen verlaufenden Geburt, die Trennung von Mutter und Kind gelungen sei. Es gibt Fälle, in denen sich die beiden nicht voneinander lösen können.

Ein Indiz dafür sind Abstillprobleme, die sich bis ins 5.,6. ja 7. Lebensjahr und vielleicht noch länger hinziehen können. Wie immer gibt es hier mehrere homöopathische Mittel, ein sehr interessantes ist Aqua Hochstein, ein homöopathisches Mittel, das aus einem Mineralwasser des Bayrischen Waldes gewonnen wird. Dieses Mittel hat Trennungsprobleme in jeder Form, also nicht nur Probleme, sich zu trennen, sondern auch das Problem, unter einer Trennung zu leiden (Näheres findet man bei Eberle & Ritzer)..

In meinem nächsten Beitrag wird es um den Geburtsschock gehen.

Auch diesen Text finden Sie in meinem Blog  https://symptomandsense.wordpress.com/

 

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